Donnerstag, 30. November 2006

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DER Büsching kommt aus der Druckerei, „Berlin Potsdam, Brandenburg 1775“, volle 760 Seiten, sehr schön gedruckt, mit historischer Karte. Wir sind glücklich. Unser dickstes Buch ist da, ein wissenschaftliches Werk, schön zu lesen und herausgegeben sowie umfangreich kommentiert von Dr. Gerd Zuchold. Der Kommentar, das kann man ja mal sagen, ist nur unwesentlich länger als das Original. Und in der ersten Buchbesprechung im Berliner Lindenblatt wird vorgeschlagen, das Buch vom Kommentar her zu lesen, also rückwärts. Das funktioniert tatsächlich.

Direkt anschließend kam aus einer ganz anderen Druckerei die Dezember-Ausgabe des Berliner Lindenblatts, das am gleichen Tag an die Abonnenten und an den Zeitungsvertriebs ausgeliefert wurde, damit die Zeitung an die Kioske kommt. Die Zeitung fängt harmonisch an mit dem Weihnachtsmarkt in Berlin, geht aber gewalttätig weiter mit einem (posthum geführten) Interview mit dem Bluthund Noske (November 1918) und auf der Rückseite einem Bericht über den Mord am Großwesir Talaat Pascha durch einen Armenier in der Charlottenburger Hardenbergstraße im Jahr 1921. Auf der Doppelseite in der Mitte geht es um das Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt, das ab Dienstag wieder besucht werden kann. Das Berliner Lindenblatt berichtet als erste Zeitung darüber.

Wie es im nächsten Jahr weitergehen soll, besprechen wir im Strategieteam von 15 bis 24 oder fast 25 Uhr. Also es geht zielstrebig und erfolgreich weiter, aber etwas weniger chaotisch. Das bezieht sich auf den Autor dieser Zeilen, der heftig gegängelt wird, damit das ursprünglich blumenkohlartige Wachstum kurz vor dem Ende des ersten Jahrzehnts in geordnete Bahnen gebracht wird, … werden soll.
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Das ist Ali Hadi. Er gehört jetzt auch dazu. Heyam hat ihm das Leben geschenkt, die Prinzessin aus dem Morgenland. Und Wassim hat wickeln gelernt, ihr Mann. Wir freuen uns und wünschen Euch dreien ALLES Gute.

Mittwoch, 29. November 2006

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Erzähl Mal, wie Du dieses Foto gemacht hast! Da kann kein Fotograf widerstehen. Unter den 60 Zuschauer im vegetarischen Imbiß blatt in der Steinstraße 5, Ecke Alte Schönhauser, die ja fast alle auf den Fotos vorkamen, herrschte knisternde Spannung, wie er sie wohl sah, Stefan Maria Rother, der für Stern und Focus und GEO riesige Fotostrecken gemacht hat und jetzt den Mikrokosmos Schönhauser entdeckte. Stefan Maria gab lange Autogramme und Widmungen. Dieses und die nächsten beiden Fotos: Theresa Henning.
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Dr. Eckhard Matthes (links) und Joanna (rechts) sowie zwei Besucher staunen.
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Patrizia und Ayfer (rechts), die Covergirls von „Schönhauser Straße“ aus dem Friseursalon in der neuen Schönhauser 15. Und wenn Sie so richtig ins Staunen kommen mächten, lesen Sie doch einfach die erstklassige Reportage von Heike Faller in der ZEIT über Ayfer.
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Will McBride und Stefan Maria Rother. Der Will McBride? Genau, der von Seite 50 im Buch, der Fotograf, der für Eltern, Geo, Stern, Life, Look, Paris Match gearbeitet hat, vor allem aber stilprägend für ein Jahrzehnt für TWEN fotografiert hat.Das Foto seiner schwangeren Frau rief damals einen Skandal hervor (mehr bei Wikipedia). Sein Aufklärungsbuch „Zeig mal!“, das auch die Geburt seines Sohnes zeigt, war eine Ikone der 68er-Eltern. Das Buch gab es überall in diesen Kreisen, natürlich nicht bei der katholischen Kirche. Heute malt McBride wieder. Malerei hat er in New York studiert, bevor er als Soldat nach Deutschland kam, blieb und an die FU ging. Sein Besuch an diesem Abend war eine Ehre für uns.
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Dienstag, 28. November 2006

Noch ein neues Buch, das heute aus der Druckerei kam und Mitte der Woche gleich verreist, nämlich auf die schwäbische Alb, wo auf der Burg Hohenzollern der Weihnachtsmarkt beginnt und wahrscheinlich ganze Busse voller Besucher kommen, die sich daran erfreuen werden, dieses von Ulrich Feldhahn herausgegebene und kommentierte Buch kaufen zu dürfen. Feldhahn arbeitet bei der Generalverwaltung des vormals regierenden Preussischen Königshauses in Berlin.
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Was die da machen, findet man unter www.Preussen.de. Auch wie die Burg aussieht und wie man hinkommt, findet man dort neben der Geschichte der Hohenzollern. Demnächst, und wenn wir noch ein bißchen weiter nerven, wird es sicherlich auch unsere Preußenbücher im Preußenshop auf Preussen.de geben.

Update – Alle Probleme mit unserem eMailserver wurden in der Nacht behoben – wir sind wieder auf allen Kanälen für Sie da. Seit kurz nach 8.oo Uhr läuft jetzt auch der Versand unseres Newsletters an knapp 3000 Abonennten.

Montag, 27. November 2006

Eigentlich sollte heute unser Newsletter rausgehen. Per Post haben wir das ja schon am Donnerstag erledigt – heute sollte die digitale Version folgen. Aufgrund der Serverprobleme bei Strato hat das leider nicht funktioniert …

Unser Webshop-Server steht bei einer anderen Firma – ist somit von den Problemen auch nicht betroffen. Ihren Einkäufen steht also nichts im Wege …

Strato patzt – wir hingegen bieten einen neuen Superservice. Weil wir im Ausland im Internetcaf

Sonntag, 26. November 2006

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Stefan Maria Rother (rechts) stellt im Café der Berlin Story sein Fotobuch über die Schönhauser Straße vor. Zwei Monate lange hat er Menschen fotografiert, hauptsächlich auf der Arbeit. Wir möchten gern möglichst bald weitere Bücher in dieser Art machen, jeweils ein Mikrokosmos der Metropole. Von den Gästen der Veranstaltung wurde der Aspekt herausgehoben, daß so eine Dokumentation entstehen wird, die in zwei oder drei Jahrzehnten als historisch gelten wird. Damit hätten wir dann wieder die Anknüpfung an den historischen Schwerpunkt von Buchhandlung und Verlag, obwohl wir doch so gern auch einmal zeitgemäß sein wollen.
Am nächsten Sonntag um 11 Uhr berichtet Sven Felix Kellerhoff über Attentate Unter den Linden und in Berlin.

Donnerstag, 26. November 2006

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Wir lassen WoWi nicht allein und unterstützen ihn mit diesem T-Shirt, das Angelina und Elena präsentieren und das es seit heute bei uns gibt. Pink, oliv und Schwarz als Girlie-Shirt, oliv und schwarz für Herren. Arm ist die Stadt ganz ohne Frage und unter sexy verstehen wir die hohe Anziehungskraft und Ausstrahlung Berlins.
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„Kommen die extra vom Fernsehen, weil ich den Napoleontisch so schön dekoriert habe?“ fragt Daniela. Klar, so ist das. Und nebenbei drehen sie noch ein bißchen für ZIBB über die Historiale. Das kommt Freitag nach 19 Uhr im RBB.Am Nachmittag wird das Banner an der Nikolaikirche befestigt, das auf die Veranstaltung der Stiftung Stadtmuseum sowie der Historiale mit Walter Momper hinweist, der heute erneut zum Präsidenten des Abgeordnetenhauses gewählt wurde. Eintritt frei, Sie sind herzlich willkommen.
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Von der Stiftung Stadtmuseum wurde uns freundlicherweise auch der Napoleonschlüssel überlassen. Ein Mitarbeiter raste heute morgen mit dem Rad nach Spandau, um den richtigen Schlüssel zu besorgen. Danke

Freitag, 24. November 2006

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Joest Feenders, der Mann der ja unsere gesamten Onlineaktivitäten (und unsere EDV) betreut, hat zu unserem aktuellen Fotobuch von Stefan Maria Rother über die Schönhauser Straße wieder eine WebSite zum Buch erstellt.
Wir laden Sie gern zur Buchpräsentation am kommenden Sonntag, den 26. November umd 11 Uhr hier bei uns in der Buchhandlung Berlin Story ein. Da können Sie Stefan Maria kennenlernen und ihm vorschlagen, welche Straße er jetzt fotografieren soll.Gibt man bei Google „Berlin Bücher“ ein erscheinen über fünf Millionen Einträge (so etwa jedenfalls – die Zahl verändert sich ja ständig). Das ist ja viel zu unübersichtlich. Da ist es gut, wenn man auf den ersten dieser Links geht, auf den, der seit über einem Jahr an erster Stelle steht, und das ist die Berlin Story. DANACH (!) kommt dann Amazon und bald, nämlich an fünfter Stelle, unser Webshop [www.BerlinStory-Shop.de]. Kann man ja nicht meckern. Danke Joest. Von alleine geht das ja nicht. Und schmieren kann man Google auch nicht.

Donnerstag, 23. November 2006

Heute geht das Weihnachtsrundschreiben an 3 000 Kunden raus, sechzehn Seiten voller Buchbesprechungen, meist von anderen Verlagen und auch viel vom Berlin Story Verlag, der sich innerhalb von einem Jahr gemausert hat. Parallel dazu werden wir am Montag unser Rundschreiben in elektronischer Form an weitere 4200 Abonennten schicken. Sie möchten unseren Rundbrief ebenfalls erhalten? Gerne …

Gestern kam der Beitrag des Börsenblatts über die Berlin Story und Wieland Giebel auf unsere Presseseite. Der Börsenverein (www.boersenverein.de, dort ist auch gleich die Herkunft des Namens erklärt) gibt jede Woche die Zeitschrift des Buchhandels heraus, das Börsenblatt (www.boersenblatt.net), es geht also an alle Verlage und an alle Buchhandlungen Deutschlands.
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Vorher, nachher. Vorher sah Friedrich der Große in einen fast ganzseitigen Beitrag von Markus Frenzel auf der Seite „Essen und Trinken“ im Tagesspiegel so aus wie oben. Das war am Sonntag. Und schon am Donnerstag war Dr. Olaf Kappelt, der Autor des Buchs über die Küche von Friedrich, ganz zivil, nämlich unten. Kappelt schreibt und führt kostümiert über die Linden. Er stellte sein Buch „Meine Koch- und Küchengeheimnisse“ in der Berlin Story vor. Es kostet 36,80 Euro. Drei Jahre hat Kappelt überwiegend im Geheimen Preußischen Staatsarchiv in Dahlem daran gearbeitet. Schön für Weihnachten, da kann man dann nachkochen – oder einfach das Buch verschenken.
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Caroline Roeder und Michael Bienert stellten das Buch „Berliner Kindheit“ vor. Wir sind glücklich, daß wir in dieser kinderarmen Stadt auch literarisch etwas für Kinder tun dürfen, daß dieses schöne Buch bei uns vorgestellt wurde.

Samstag, 11. November 2006

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Das Tagebuch hat jetzt einige Tage Pause, weil der Autor ins Morgenland fährt, genauer gesagt ins Zweistromland zu Siggi (links), dem Freund von Präsident Massud Barzani.