Freitag, 28. April 2006

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Nachts auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor. Lange für tot erklärt taucht dieser Mann wieder auf, Napoleon. Vorzeitig, könnte man sagen, denn wir haben ihn erst am 27. Oktober erwartet. Am 27. Oktober 1806, also vor 200 Jahren, kam Napoleon durchs Brandenburger Tor in die Stadt, übernahm die Gewalt und herrschte von hier aus mehrere Monate über sein Reich. Wir werden sicher sehr viel mehr darüber erfahren, möglicherweise in Form eines Buchs, möglicherweise in Form einer mehrtägigen Veranstaltung. Heute Nacht ging es um die Führung einer großen Gruppe auf den Spuren Napoleons.

Mittwoch, 25. April 2006

„Ich habe Sie im Fernsehen gesehen“, sagte mein türkischer Friseur Tarkan in der Kreuzberger Oranienstrasse. „Jetzt sind Sie ja berühmt.“ Das Marketingkonzept von TV.Berlin ist aufgegangen. Er sieht seinen Kunden, findet den Sender jetzt cool und guckt öfters, ob da noch ein Kunde kommt. „Aber hätten Sie nicht Mal vorher zu mir kommen können? Das war ja peinlich.“

Sonntag, 23. April 2006

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Noch ein Reklamefoto für das Café, diesmal mit Heyam als Modell. Das Bild ist für eines unserer nächsten Bücher vorgesehen, nämlich für das Buch, das wir 1000x verschenken, natürlich auch mit bißchen Eigenwerbung.

Sonnabend, 22. April 2006

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Wir werden derzeit von Souvenirhandlungen umzingelt. Gegenüber im Haus der Komischen Oper machte Medea einen Laden auf, Foto oben. Medea ist ein Unternehmen mit vielen Filialen am Kudamm, Unter den Linden und an anderen Orten. Bis vor einiger Zeit war der Kunstsalon in diesen Räumen und verkaufte Berlinbücher und Fundusware aus der Oper, Kronleuchter, alte oder auf alt gemachte Möbel. Dem Kunstsalon wurde gekündigt, auch eine Unterschriftensammlung half nichts. Es sah so aus, als wollte der neue Intendant der Komischen Oper, Andreas Homoki, den gut gelegenen Laden mit der großen Fensterfront für ein eigenes Projekte nutzen. Jetzt ist der neue Souvenirladen ist noch größer, heller, knalliger.Auch das ZDF hat den Souvenirbereich ausgeweitet. Die Firma Mops übernahm den Laden, in dem es bisher Loewe-Fernseher gab. Inzwischen bekommt man auf beiden Seiten des Eingangs zum Innenhof die gleichen Souvenirs, siehe kleines Foto. Ich erinnere mich noch gut daran, daß die Berlin Story, als das ZDF-Gebäude gerade fertig war, keinen Laden erhalten konnte, weil wir nicht repräsentativ genug waren.
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Freitag, 21. April 2006

Heute kam ein Buch aus der Druckerei, das wir noch gar nicht angekündigt hatten, nämlich eine komplette Geschichte von Unter den Linden vom Anfang bis zum Mauerbau. Walter Schimmel-Falkenau hat das Buch geschrieben, anschaulich wie ein Filmdrehbuch, historisch genau. Das Buch hat 377 Seiten und kostet 19,80 Euro. Es liegt bereits im Laden. Die Druckerei war sogar schneller als unser Webmaster … Die Homepage – die wir ja jedem neuen Buch im Berlin Story Verlag spendieren – ist noch nicht fertig.
Heute haben wir auch ein anderes Buch fast fertig überarbeitet, nämlich die Neuausgabe von DuMont direkt Berlin für das Jahr 2006. Nur noch etwas Feinschliff fehlt, dann kann auch dieses Werk in Druck gehen, natürlich nicht bei uns, sondern bei DuMont.

Donnerstag, 20. April 2006

Wieder wurde ein Buch aus dem Berlin Story Verlag Empfehlung des Monats im Zentrum für Berlin-Studien, schon seit dem 1. April zu sehen unter www.zlb.de/buecher_medien/empfehlungen/?filter=zbs Es handelt sich um Berlin 1806, wovon Peter Borchardt, Chef des ZfB, begeistert ist, weil der Essay von Michael Bienert über Napoleon und Berlin die Stimmung wunderbar auf den Punkt bringt.

Mittwoch, 19. April 2006

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Nachtschicht. Wieso der Staub ausgerechnet immer zu uns will, bleibt schleierhaft. Während andere sich in aller Ruhe über TV.Berlin und die Sendung über die Berlin Story amüsieren, stehen wir im Laden und versuchen mit vereinten Kräften, den Staub von den Büchern zu kriegen.

Dienstag, 18. April 2006

In diesen Tagen arbeiten wir an einem Buch, das wir verschenken werden. 1000 Bücher, die extra dafür zusammengestellt und gedruckt werden, die dann in der Stadt versteckt werden. In diesem Buch finden sich Auszüge aus zwölf unserer Bücher. Überwiegend gibt es die Bücher schon, aber auch aus den Neuerscheinungen im Herbst werden schon Vorabdrucke dabei sein. Da es ein richtiges Werk werden soll, möchten wir die einzelnen Beiträge nicht einfach aneinanderklatschen, sondern schön einleiten. Daran sitze ich jetzt. Vorher waren Absprachen mit den Autoren notwendig, ob sie mit diesem Sonderabdruck einverstanden sind. Das lief prima, weil es ja so eine Aktion in Berlin noch nicht gab und wir damit natürlich schön Reklame machen wollen. Zusätzlich zu den 1000 Büchern, die wir verstecken und verschenken, drucken wir 500 für Stammkunden, die Autoren, die Mitarbeiter, die Presse. Und für den Verleger, damit er immer ein tolles, selbstgemachtes Geschenk zur Hand hat. Das Projekt hat darüber hinaus noch einen Clou, den wir aber hier noch nicht verraten möchten.

Montag, 17. April 2006

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Das war in diesem Jahr beim Ostermarsch angesagt: Deutlich die friedfertige Berlin Story Tüte schwenken.

Sonntag, 16. April 2006

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Daß unsere Ausstellung so intensiv genutzt wird, daß die Tafeln auch von nicht mehr ganz jungen Besuchern vollständig gelesen werden, das vermittelt uns immer ein Glücksgefühl.