Freitag, 17. März 2006

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So schön kann Weiterbildung sein. Angelina und Susanne auf der Buchmesse Leipzig.

Donnerstag, 16. März 2006

Kundenbeschwerde aus Bochum. Auf dem Berlin-Regenschirm stand beim Öffnen: Ich bin eine KölnerIn. Tut uns echt leid. Da hat der Lieferant irgendwie geschlampt. Ein neuer Schirm mit dem richtigen Spruch ist natürlich schon auf dem Weg.
 

Mittwoch, 15. März 2006

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Liebe Susanne, das hast Du verpaßt, weil Du Urlaub hast – unsere monatliche Mitarbeiterbesprechung.

Dienstag, 14. März 2006

Heute berichtet die Berliner Morgenpost ausführlich über den Diebstahl und das Wiederauffinden des Geldschranks der Berlin Story. Eigentlich möchte ich mich mit dem nächsten Rundschreiben an unsere Kunden beschäftigen, das 25 Buchbesprechungen enthält, von denen ich viele auf Zetteln beim Lesen vorbereitet habe, aber alles muß jetzt in Form gebracht werden. In den vergangenen Tagen riefen viele Journalisten an, die die Geschichte vertiefen wollten. Damals, vor zwei Jahren, hatte Lothar Heinke vom Tagesspiegel darüber berichtet. Ich informierte ihn jetzt vom Ausgang der Geschichte und wollte sie damit zu Ende bringen. Heinke war damals sehr entgegenkommend und sagte in dem Beitrag nur, daß es um Familienfotos ging, auf Anraten der Polizei aber nicht, um welche genau.
Jetzt geht es aber hier zunächst um den Beitrag in der Berliner Morgenpost, anschließend nehme ich etwas dazu Stellung. Über das Buch selbst erfährt man mehr bei Bettina Röhl.
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Buchhändler und Verleger Wieland Giebel vor dem Tresor, den die Polizei im Teltowkanal gefunden hat. Foto: Tagesspiegel/Heinrich

Berliner

Morgenpost, 14. März 2006

Meinhof-Fotos aus Teltowkanal gefischt – Familienbilder stammen aus gestohlenem Tresor
Ein zufällig durch einen Bombenfund aufgetauchter Tresor im Teltowkanal hat Familienfotos der ehemaligen RAF-Terroristin Ulrike Meinhof zutage gefördert. 21 Monate hatte der Tresor nahe der Kompturbrücke in Tempelhof im Wasser gelegen, zuvor war er aus der Buchhandlung "Berlin Story" gestohlen worden

Die Bilder zeigen nicht nur Ulrike Meinhof, sondern auch ihren Mann Klaus Rainer Röhl und ihre Tochter Bettina Röhl. Die 43jährige hatte im Mai 2004 das Familienalbum mit Originalfotos dem Verleger Wieland Giebel (55) übergeben, um einige Fotos in ihrem Buch zu veröffentlichen. Das Manuskript des Buchs über ihre Eltern speicherte sie auf ihren Laptop und übergab ihn ebenfalls dem Verleger.

Er schloß die Fotos in den Tresor, doch tags darauf wurde in seiner Buchhandlung eingebrochen und der Tresor entwendet. Vier Tage später wurde auch der Laptop gestohlen. Der Buchhändler "will zu der ganzen Geschichte keine Aussage machen."

Dafür ist Autorin Bettina Röhl um so auskunftsfreudiger. Sie wolle Schluß machen mit den Verschwörungstheorien rund um sämtliche Geheimdienste: "Wer hinter dem Diebstahl des Tresors und des Laptops die CIA oder das BKA vermutet, ist schlicht paranoid." Für sie sei es nicht plausibel, "wieso hinter einem Familienalbum die Stasi oder die CIA stecken sollte."

Sie sei zwar betrübt gewesen, als das Familienalbum nicht mehr im Tresor zu finden war, "aber von den meisten Bildern hatte ich vorher sicherheitshalber eine Kopie gemacht." Diese werden auch in ihrem neuen Buch veröffentlicht, das am 16. März auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt wird. Ab 20. März ist "So macht Kommunismus Spaß" für 29,80 Euro auch im Handel erhältlich.

All denjenigen, die RAF-Geschichten lesen wollen, erteilt Röhl allerdings eine Abfuhr: "Mein Buch geht nur bis 1968." Doch die Geschichte über die im Untergrund arbeitende KPD und deren Einfluß auf das Hamburger Blatt "Konkret" dürfte allemal so spannend sein: Herausgeber war Klaus Rainer Röhl, Chefredakteurin Ulrike Meinhof.

Jetzt kommt: Wie es eigentlich war – Die Zufallsforscher sagen ja, es gäbe viele Zufälle und die Menschen wollen den Zufall nicht gelten lassen, sie wollen einfach einen Sinn in den Dingen sehen, eine Logik. Das ist die eine Seite des Spannungsbogens. Kann durchaus sein, daß alles Zufall ist. Die andere Seite könnte sein, daß doch jemand Interesse an den Inhalten hat, ich habe keine Ahnung, wer das sein könnte. Bei meinen vielen Aufenthalten in Nordirland in den siebziger und achtziger Jahren habe ich aber die verqueren Gedankengänge und seltsamsten Aktionen von Geheimdiensten kennen gelernt. Zutrauen kann man denen alles. Ob es so ist: Keine Ahnung.

Die spektakuläre Aktion war der Diebstahl des Geldschranks, wie die Polizei meint, sehr professionell. Aber die Öffnung schien mir eher laienhaft. Ich erinnere mich gut an jenen Montag morgen, weil ich aus der Buchhandlung angerufen wurde: „Wo bist Du?“ Ich wollte mit EasyJet zwei Tage nach Rimini, saß im TXL-Bus und dachte, das können die doch alleine regeln. „Aber da sind die Fotos drin.“ Oh, das war mir im Gedanken an zwei ruhige Tage entfallen. Mist. Da stimmt was nicht. Das gibt Ärger. Seltsam wurde die ganze Geschichte aber durch das weniger spektakuläre Ereignis vier Tage später. Und das war entlang meiner damaligen Tagebuchaufzeichnungen rekonstruiert so:

Am Freitag, dem 21. Mai 2004 war ich nachmittags im Laden Unter den Linden 10, Ecke Charlottenstraße. Von dem Haus steht heute nur die Fassade und einige Teile, es wird der zeit ganz neu aufgebaut und Anfang April ist Richtfest für den Neubau Römischer Hof. Um den hinteren Teil des Hauses befand sich damals ein Sicherungsgerüst, damit Passanten keine Fassadenteile auf den Kopf fallen. An diesem Nachmittag waren die Geschäftsführerin und die Erste Buchhändlerin auf der Grillparty eines Buchvertreters in Köpenick. Der Laden war sehr voll. Da kam um 18.50 Uhr eine Praktikantin aus der Berlinausstellung im ersten Geschoß runter und sagte, eine an die Wand gelehnte, auf Pappe aufgezogene Berlinkarte sei im Büro hinter der Ausstellung umgefallen. Die Ausstellung schloß wie die Buchhandlung um 19 Uhr. Ich hatte auch unten im Laden etwas gehört. Nach einem ganz kurzen Moment des Zögerns, weil der Laden so voll war, eine Buchhändlerin in Bestellunge vertieft, rannte ich doch hoch und sah sofort, daß nicht nur eine Karte umgefallen, sondern die ganze Wand in dem Büro eingetreten war.

Oben sah es so aus. Vorn war die Ausstellung mit Berlin Modell und Ausstellungstafeln zur Geschichte der Stadt und den Linden, mit dem Café. Direkt anschließend befanden sich zwei Büroräume. Dort war der Verlag. Die beiden Verlagsmitarbeiterinnen hatten um 18 Uhr Schluß, gingen aber erst gegen 18.30 Uhr. Das weiß ich, weil sie sich im Laden wie üblich verabschiedeten. In den Verlagsräumen gab es keinen Publikumsverkehr. Es hatte sich auch keiner dorthin „verlaufen“. Wir haben da sehr aufgepaßt. Die Fenster waren von außen nur von der Staatsbibliothek aus einsehbar.
Es war sehr kompliziert, in das Haus zu kommen, man mußte über Cookie im hinteren Teil des Hauses eine Treppe hoch und dann wissen, wo diese stabil gebaute, doppelte Rigipswand ist und auch den festen Willen haben, dort mit Gewalt an der richtigen Stelle, nicht zu Beispiel bei den Toiletten, einzubrechen.

In der Wand war ein Loch bis auf zwei Meter Höhe, ziemlich breit, so daß man durchkonnte, ohne an den Bruchkanten anzustoßen. Gestohlen wurde mein Laptop, das Handy einer Praktikantin, zwei ihrer Scheckkarten. Entgegen meiner Anweisung, die Sachen verschlossen im Spind zu lassen, hatte sie sich das in Vorbereitung des Feierabends zurechtgelegt. Außerdem wurde eine Handkasse mitgenommen, genauer gesagt die Scheine wurden rausgenommen. Auch die Kasse hätte nicht da sehen dürfen. Auf meinem Laptop war das Manuskript in seinem damaligen Zustand gespeichert. Nur darauf und den Laptop hätte ich abends wieder mit nach Hause genommen. Wir hatten eine Kopie des Textes, allerdings nicht im laden.
Alle Mitarbeiterinnen sind der Meinung, daß es sehr viel einfacher sei, Laptops in der Cafeteria von unaufmerksamen Studentinnen abzuziehen. Das sei gang und gäbe. Das wäre die normal, einfache Art, einen Laptop zu klauen.

Ich bin durch das Loch in der Wand gestiegen und habe nachgesehen, ob sich noch jemand im Haus verbirgt, ob irgendwo ein Fenster aufsteht (nein, das stellte nachher auch die Polizei bei zwei Durchgängen fest, erst grüne Polizei, dann LKA).
Gleichzeitig rief ich die Polizei an, die schnell kam. Den Satz des Polizisten habe ich mir natürlich zum Zitieren gleich aufgeschrieben: „ Das ist ja wie im Kino. So was habe ich noch nie gesehen.“ Daß nämlich eine Wand komplett rausgebrochen wurde.

Das LKA kam auch bald – und die Buchhändlerinnen von der Party. Das war natürlich ein cooles Thema beim Grillen, erst der Safe weg, jetzt das. Auf Anraten des LKA haben wir am gleichen Abend die Wand neu gebaut, die damals fest angestellten Handwerker kamen auch sofort. Dann haben wir für lange Zeit eine Nachtwache gehabt, etwa drei Wochen lang.
Die Kriminelle Energie, die zu dieser Aktion notwendig war und das sehr hohe Risiko, während der Öffnungszeit auf Mitarbeiterinnen zu stoßen, sofern man die Lage nicht äußerst sorgfältig studierte, lag weit außerhalb dessen, was einfache Kriminelle für den Diebstahl eines Laptops aufzuwenden bereit sind.

Ich habe immer noch keine Ahnung, was sich da wirklich abgespielt hat. Aber dem äußeren Anschein nach kann man doch den Eindruck bekommen, daß zwischen der einen und der anderen Aktion ein innerer Zusammenhang bestanden haben könnte.

Montag, 13. März 2006

Auf der Seite www.berlinerbuchhandel.de fanden wir heute diese Anzeige: Buchhändlerin in der Berlin Story ab Mai.
Für uns wird es ein heißer Sommer. Die Weltmeisterschaft spielt zwar thematisch für die Berlin Story keine Rolle, aber alle Besucher Berlins kommen bei uns vorbei und wenn sie was mit Büchern zu tun haben, gern auch rein.
 
Deswegen suchen wir eine Buchhändlerin, die das kleine Einmaleins beherrscht und vielleicht auch schon einige Jahre gearbeitet hat. Wichtig sind extreme Servicebereitschaft, sogar noch mehr Kundenorientierung und solide Berlinkenntnisse. Ständige eigene Qualifizierung werden Teil des Arbeitsvertrags sein

Sonntag, 12. März 2006

Heute berichtet Lothar Heinke im Tagespiegel, wie wir einmal ein Buch geplant haben, das dann sozusagen im Teltow-Kanal baden ging. Den Geldschrank, in dem sich viel von dem Material befand, kann in der Buchhandlung besichtigt werden, nicht aber der Inhalt des Geldschranks – entgegen einer Bildunterschrift im Tagespiegel. Zeitgleich erschien heute über das Buch von Bettina Röhl ein Beitrag von Hans-Joachim Noack über drei Seiten im Spiegel (Spiegel 13, 13.3.2006, S. 46 ff), zusätzlich eine Seite Text aus dem Buch von Bettina Röhl www.bettinaroehl.de , das in der kommenden Woche bei der Europäischen Verlagsanstalt http://eva.juni.com/eva/ erscheint.
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Corpus delicti. Zwei Jahre lang lag dieser Geldschrank im Teltowkanal.„So macht Kommunismus Spaß! Ulrike Meinhof, Klaus Rainer Röhl und die Akte Konkret“, ein „ebenso umfängliches wie in seiner Komplexität ambitioniertes Werk“ (Noack). Bei www.Spiegel.de kann man die Seiten als E-Paper sehen, aber nicht lesen. Das Buch erscheint in der kommenden Woche, hat 684 Seiten mit 48 Seiten Abbildungen und kostet 29.89 Euro.Die Wiederentdeckung der Meinhof
Vor zwei Jahren stahlen Diebe aus der Buchhandlung Berlin Story einen Tresor. Inhalt: Fotos der bekanntesten RAF-Terroristin Sie sollten eine neue Biographie illustrieren. Jetzt wurde der Panzerschrank im Teltowkanal gefunden – die meisten Bilder sind erhalten

Von Lothar Heinke
„Irgendwann sehen wir ihn wieder“, sagten die Beamten vom Landeskriminalamt frohgemut. „Entweder er liegt irgendwo im Wald oder im Wasser.“ Sie sollten Recht behalten.
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Lothar Heinke berichtet heute im Tagespiegel über den Fund des Geldschranks.Das Corpus delicti wurde vor ein paar Tagen im Zusammenhang mit dem Fund einer Bombe auf dem Grunde des Teltowkanals nahe der Komturbrücke in Tempelhof geortet und triefend an Land gehievt. Der vermeintliche Besitzer eilt in ein Depot, wo er sein Eigentum identifizieren soll. „Es sieht dort aus wie in einer Filmkulisse – ein ganzes Arsenal voller lädierter Geldschränke.“ Der Buchhändler und Verleger Wieland Giebel hatte seinen Verlust längst abgeschrieben. Nun steht er vor dem Hauptzeugen einer mysteriösen Geschichte.

In einer Nacht im Mai 2004 wurde in Giebels Buchhandlung „Berlin Story“ eingebrochen. Das für seine große Auswahl an Berlin-Literatur bekannte Geschäft befand sich damals noch Unter den Linden, Ecke Charlottenstraße, im Haus, wo 1951 Walter Pannewitz und seine Bande den Tresor der Eisenbahnverkehrskasse geknackt und eine Millionenbeute gemacht hatten. Nun wiederholte sich der „Bruch“, die Täter bugsierten den ganzen Tresor aus dem Laden und gingen nach Ansicht der Polizei „absolut professionell“ zu Werke. Waren es jene beiden Männer um die dreißig, „sportlich und gepflegt“, die da kurz vor Ladenschluß eine halbe Stunde lang spähend umherliefen, so dass Giebels Crew „irgendwie ein mulmiges Gefühl“ beschlich? Die Polizei tappt im Dunkeln, Giebels Belohnung von 1500 Euro will niemand haben.

Statt dessen gibt es vier Tage nach dem Tresor-Verlust eine neue Aufregung: Unbekannte kippen dreist im Büro von Berlin Story eine doppelte Gipswand um und stehlen einen Laptop. „Bei uns wurde noch nie eingebrochen, und nun gleich zweimal hintereinander“, sagt Wieland Giebel. Und die Polizei spricht von einem Fall für einen Kino-Krimi.

Denn um Geld allein kann es den Tätern nicht gegangen sein. Statt der vermuteten Wochenend-Einnahmen erbeuten sie 1350 Euro Wechselgeld. Aber da ist noch etwas: Wieland Giebels Verlag wollte ein Buch über die Journalistin und Terroristin Ulrike Meinhof veröffentlichen. Im gestohlenen Stahlschrank lag ein Familienalbum mit Original-Fotos von Ulrike Meinhof und ihrem Mann Klaus Rainer Röhl. Die Bilder sollten am nächsten Morgen gescannt werden, und im Laptop steckte das komplette Buchmanuskript. Autorin ist Bettina Röhl, die 1962 geborene Tochter der beiden. „Ich fand das Manuskript sehr interessant und habe es mit Spannung gelesen“, sagt Giebel, wenngleich über die vom Verlag lektorierte Fassung keine Einigkeit erzielt werden konnte, so dass beide Seiten im August 2004 den Vertrag kündigten und Giebel 5000 Euro „Schmerzensgeld“ für den Verlust des privaten Fotoalbums an die Meinhof-Tochter zahlte.

Vom Text gab es eine Kopie. Er ist ein Zeitbild jener Jahre, in denen die RAF und die 68er Jugend- und Studentenrevolten Schlagzeilen machten und die Zeitschrift „konkret“ die Bundesrepublik aufmischen wollte. Sie war, wie Teile der Opposition jener Jahre, von der DDR-Staatssicherheit gesteuert, und so gibt es manche Vermutung darüber, wer ein Interesse an dem Inhalt von Laptop und Tresor gehabt haben könnte. Stasi-Leute? Der Verfassungsschutz? BKA? CIA? Jemand, der genau wissen wollte, was da drin steht?Er wird es nachlesen können, wenn er dafür 29,80 Euro zahlt: Bettina Röhls Buch erscheint jetzt in der Europäischen Verlagsanstalt unter dem Titel „So macht Kommunismus Spaß!“. Der Verlag sagt, es sei „die „authentischste Biographie Ulrike Meinhofs“ und ein Gesellschaftsporträt der fünfziger und sechziger Jahre. 600 Seiten stark, mit 100 Abbildungen.

Das Fotoalbum aus dem Tresor ist verschollen, aber einzelne Bilder und Dokumente sind noch da. Sie waren offenbar für die Diebe nicht interessant und haben die Tortur eines 21-monatigen Aufenthalts im Landwehrkanal gut überstanden – in Plastikhüllen.
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Im Spiegel von heute sind vier Seiten über das Buch von Bettina Röhl.Ein Foto zeigt die beiden Hauptakteure auf zwei Kamelen reitend beim Urlaub am Goldstrand in Bulgarien 1961, sogar eine Postkarte kann noch entziffert werden. Und auf einem Foto spielt Ulrike Meinhof mit ihrem Stasi-Führungsoffizier von damals Tennis. Frau Meinhof starb 1976 im Gefängnis, der Mann lebt heute in Wuppertal.

Freitag, 10. März 2006

Dass es zum Lexicon 1806 inzwischen viele Zeitungsbeiträge gibt, merkt man erst, wenn man die Webseite zum Buch oder unsere Presseseiten besucht. Dort gelangt man auch zur RBB-Sendung über das Buch, über die wir uns sehr freuen. Im BVG-Kundenmagazin berichtet Bernd Wegner über das Lexikon. Die Auflage dieser informativen Zeitschrift ist höher als die jeder Berliner Tageszeitung. Heute mußten wir mit dem Auto zur Post, weil wir die bestellten Exemplare weder tragen oder mit der Sackkarre rollen konnten.

Donnerstag, 9. März 2006

Die Leser dieses Tagebuchs könnten schon wissen, daß wir als nächstes das erste Berliner Telefonbuch aus dem Jahr 1881 sehr schön kommentiert herausgeben. Gerade erst ist das Buch in Druck gegangen, da kommt schon die Ankündigung zu den Führungen zum Buch. Von den Linden ins Bankenviertel. Gerhild Komander führt Sie ab Berlin Story von den Linden in das legendäre Bankenviertel: Die Standorte der Berliner Bankhäuser lagen dicht beieinander Unter den Linden, in der Jägerstraße, Französischen Straße und Behrenstraße.
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Auch die Pferdebahn-Actien-Gesellschaft hatte in diesem Viertel ihren Hauptsitz, das Indisch-Chinesische-Theehaus sein Kontor, die Firma F. W. Borchardt ihre Delikatess- und Weinhandlung.
Termine: Sonnabend, 8. April, 15.00 Uhr, Donnerstag, 25. Mai, 11.00 Uhr.
Gruppenbuchungen / Kontakt über www.gerhildkomander.de/kontakt/Tagebuch,

Sonnabend, 8. März 2006

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Das Café läuft prima, so sehen die glücklichen Gäste auf dem elegant geschwungenem Biedermeiersofa aus.. Bevor das Café eine eigene Abteilung auf dieser WebSite bekommt, nämlich mit Kuchenprogramm, den verschiedenen Sorten Kaffee, den Öffnungszeiten und Preisen sowie den Highlights des Tages, kann man sich hier neben den Gästen einen kleinen Ausschnitt aus dem Tortenangebot ansehen. Mein persönlicher Favorit ist das kräftige Brot mit schmackhaftem, sahnigem Ziegenkäse, garniert mit zarten Dattelstreifen und kontrastierenden Walnußkrümeln, ein Produkt aus Kreuzberg, Frankreich, Tunesien und Kalifornien.