Sonntag, 26. Februar 2006

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Andächtig und konzentriert hängen die fünfzig Besucher heute vormittag an den Lippen Michael Bienerts, der das „Lexicon 1806“ in der Berlin Story vorstellt. So viele Besucher hatten wir noch nie. Selbst auf der Bühne stand noch eine Bank und draußen direkt vor der Tür. Zu verdanken haben wir diesen Erfolg den Beiträgen in Info-Radio, in der Berliner Morgenpost und im Tagesspiegel. Zu diesem Buch und zu Napoleon in Berlin findet die erste Führung am Sonnabend, dem 4. März 2006 um 14 Uhr von der Berlin Story aus statt.Innenwelt und Außenwelt. Nur wenige Besucher des Karnevalzugs hatten sich so schön verkleidet wie diese beiden an der Kreuzung Friedrichstraße/Unter den Linden. Früher, trug Michael Bienert aus „1806“ vor, war die Teilnahme an den Redouten in der Königlichen Hofoper Unter den Linden für jedermann frei – sofern er in seidenem Kostüm kam.
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Freitag, 24. Februar 2006

Zu Hause in Berlin und Brandenburg – so heißt eine wöchentliche Sendung des RBB. Am Freitag, dem 3. Märze kommt ein Beitrag über das Lexicon Berlin 1806 mit Michael Bienert. Die Sendung beginnt um 18.30. Gedreht wird zwei Tage vorher, Start in der Berlin Story an unserem Modell.

Donnerstag, 23.Februar 2006

Ehrwürdig ist das Gestühl des Hörsaals der Humboldt Universität, relativ jung sind dagegen die Hörer und ganz aktuell ist das Thema, nämlich Geschichte im Internet. Dazu findet momentan die Tagung „.hist 2006“ statt, über die man am meisten erfährt via Geschichtsportal www.clio-online.de, über das der Zugang zu äußerst vielen geschichtlichen Themen, Forschungsprojekten und Bibliotheken möglich ist.
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Donnerstag, 23. Februar 2006

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Die Mendelssohns in der Jägerstraße 51, Ausstellungseröffnung in der Remise des ehemaligen Stammhauses der Mendelssohn-Bank. Das Trio Kim spielt das Klaviertrio von Clara Schumann und ein Klaviertrio von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Dienstag bis Donnerstag von 12 bis 19 Uhr ist die Ausstellung geöffnet. Auf www.jaegerstrasse.de findet man einiges über das Projekt Geschichtsforum Jägerstraße. Das Buch von Thomas Lackmann, Das Glück der Mendelssohns, gibt es in der Buchhandlung. „Vielfältiger und über einen längeren Zeitraum als jede andere bürgerliche Familie haben die Mendelssohns die deutsche Kultur mitgeprägt. Diese reich bebilderte Familiengeschichte schildert erstmals die Welt der Mendelssohns über fünf Generationen vom 18. Jahrhundert bis ins Jahr 1938.“

Mittwoch, 22. Februar 2006

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Der frühere Außenminister Hans-Dietrich Genscher vor Fotos von Augstein (dunkel), Grass und rechts Dutschke. Der ehemalige Außenminister steht mit dem Rücken zur Berlin Story, die sich direkt hinter der Wand befindet. Im Einstein eröffneten gestern Spiegel-Chefredakteur Stefan Aust und er eine Ausstellung mit Fotos über Rudolf Augstein. Friede Springer war dabei, die Herren Thierse, Trittin und Schönbohm und der Fotograf, der über 10.000 Bilder im Spiegel hatte, J.H. Darchinger.

Dienstag, 21. Februar 2006

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Hobbys sind meist zeitraubend. Wir haben jetzt ein neues Hobby, nämlich mit dem Werkzeug „Google Analytics“ noch genauer zu sehen, woher SIE kommen, wie lange SIE bei uns bleiben und was SIE sich alles ansehen. Wir wissen nicht, wer SIE sind, es handelt sich um reine Statistik. Und nachforschen können andere (SIE zum Beispiel) auch nicht, denn nur wir haben den Zugang zu unseren Daten. Sophisticated nennt Google selbst dieses Werkzeug, das Wort, das so schwer zu übersetzen ist und bedeutet: Die haben echt was drauf. Wir hatten im Monat Januar über 111 000 (!) Seitenabrufe. Dabei gibt es keine herausragenden Schwerpunkte, fast 87 Prozent sind mehr oder weniger gleichmäßig auf fast alle Seiten verteilt. Diese Verteilung spiegelt genau unsere eigene Wahrnehmung im Laden wieder. Die Breite des Angebots ist interessant. Wir haben keine eindeutigen Spitzentitel. Querbeet ist typisch für uns. Ebenso belegt diese Analyse von Google unser immer wider vorgetragenes Gefühl, daß rund zwanzig Prozent der Besucher aus dem Ausland kommen (Die Abbildung zeigt grob die geografische Verteilung der Besucher unserer Webseite). Genau sind es im vergangenen Monat 18 Prozent. Da kann man sehen, wie oft die Besucherin aus Liberec da war, die aus Pulau Pinang und wöchentlich die aus der Region Limerick. Kwan aus Hong Kong vernachlässigt uns, sie besuchte uns nur dreimal. Australier besuchen uns überwiegend aus der Region New South Wales. Von den 82 Prozent Besuchern aus Deutschland kommen wiederum 28 Prozent aus Berlin.. Wer aber die neun Besucher sind, die in diesem Zeitraum mit Satellite Provider kamen, kann ich mir gar nicht vorstellen.

Montag, 20. Februar 2006

Heute ging eine wichtige Internetseite Berlins ans Netz www.Buergerverein-Luisenstadt.de. Wichtig, weil man da sieht, was bürgerliches Engagement in der Stadt erreichen kann. Wo ist eigentlich die Luisenstadt? Genau das erfährt man auf dieser Seite.

Zu der Diskussion um Friedrich dem Großen in unserem Schaufenster, den Langen Kerls und dem Geschichtsverständnis nimmt Karin Tietjen Stellung:
Im Beitrag von Eva Giloi im H-Net, dem Geschichtsportal, vertritt die Historikerin die These, dass die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten in Zusammenarbeit mit dem Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz unter Leitung des Direktors Kloosterhuis sich darum bemüht, mit der Dauerausstellung in Schloß Paretz über Königin Luise und der Dauerausstellung der ‚Langen Kerls’ in Königs Wusterhausen sowie mit den restaurierten Hohenzollernpalästen und dem Wiederaufbau des Berliner Schlosses sowohl das Kulturgut der Hohenzollern als auch die Geschichte der Hohenzollerndynastie zu rehabilitieren.
 
Richtungsweisend für diese neue Berlin-Identität sei die Berlin Buchhandlung ‚Berlin Story’. Frau Prof. Dr. Eva Giloi bemerkte während ihres Berlinaufenthalts, daß das heutige Berlin Unter den Linden weniger von der Reiterstatue Friedrich des Großen dominiert wird, sondern vielmehr von der überdimensionalen Büste Friedrichs II. im Schaufenster Unter den Linden 40 und durch die Wandgemälde von Luise und Lola sowie der Buchhandlungspräsentation zur Geschichte Berlins in der ‚Berlin Story‘.
Sie meint, die Hohenzollern seien somit angemessen in das Stadtbild des neuen Berlins integriert, zumindest so lange sie auf Friedrich und Luise als Symbole der Kunst und der Kultur, der feministischen Ermittlung und des weiblichen Charmes begrenzt werden. Denn Schuld und Verantwortung seien mit der Dauerausstellung über Wilhelm I. nach Königs Wusterhausen delegiert worden.

Sonntag, 19. Februar 2006

Erhält Markus Heckhausen die alleinigen Verwertungsrechte des Ost-Ampelmännchens? Darauf kann man jetzt wetten bei www.mybet.com. Das Landgericht Leipzig wird Ende April entscheiden, was aus der Sache wird. Man bekommt ja noch grauere Haare, wenn man sich ansieht, was es für Blödsinn auf der Welt gibt. Sie kennen das Ost-Ampelmännchen nicht? Da können wir helfen …In unserem Webshop finden Sie eine kleine Auswahl …

Sonnabend, 18. Februar 2006

In der Berliner Morgenpost berichtet Sven Felix Kellerhof, im Tagesspiegel vom Sonntag Michael Bienert und im Inforadio Harald Asel über das „Lexicon Berlin 1806“. Die Texte finden Sie in unserer Presseschau. Wir freuen uns, daß dieses schöne Buch so intensiv wahrgenommen wird.Und da wir tagsüber Unter den Linden sind, geht das Geschehen der Welt nicht an uns vorbei. Der Krieg in Tschetschenien, hier die Demonstration von der russischen Botschaft kommend, dauert jetzt zwölf Jahre an. Er verschwindet für uns fast aus dem Bewußtsein, weil dieser Krieg überlagert ist von den toten Schwänen auf Rügen und von der Debatte über die Mohammed-Karikaturen und den Toten jetzt gerade in Libyen.
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Donnerstag, 16. Februar 2006

1806 – das Berlin Lexikon wird, wenn alles klargeht, an diesem Wochenende im Rundfunk und den Zeitungen gewürdigt. Über dieses Buch wird Inforadio am Sonnabend, dem 18. Februar 2006 um 13.25 Uhr und 21.25 Uhr berichten in der Sendung „Umgeschichtet – Vergangenheit aus der Nähe betrachtet“ (www.inforadio.de, auch mit Textdateien und Audiodateien). Der Tagesspiegel wird am Sonntag, dem 19. Februar 2006 über die Wiederentdeckung des Buchs berichten, am gleichen Tag wird die Morgenpost umfangreiche Auszüge veröffentlichen.