Montag, 31. Oktober 2005

Thi

Sonnabend, 29. Oktober 2005

Unser Buch der Gräfin von Voss, die sich 69 Jahre am Hofe der Hohenzollern nützlich machte, wurde geadelt. Das Deutsche Adelsblatt, das Mitteilungsblatt der Vereinigung der Deutschen Adelsverbände, druckte das Vorwort des Buchs in der Oktoberausgabe nach. Und das Buch über die Zwanziger Jahre in Berlin erscheint auf der äußerst interessanten Internetseite www.Zwanziger-Jahre.de. Dort findet man wirklich so ziemlich alles zum Thema.
 

Feitag, 28. Oktober 2005

image
Vorbildlich. Auf der Fahrt nach Hause zwischen allem Gepäck die Tüte der Berlin Story gut sichtbar vor sich halten.

Donnerstag, 27. Oktober 2005

image
So sieht das aus, wenn Lydia Salnik einkauft, Bücher die preiswerter sind, die Modernes Antiquariat heißen oder in der Sprache der Buchhändler Ramsch. Am Rande Berlins steht Palette an Palette in einer Halle, von der man hier nur einen kleinen Ausschnitt sieht. Das sind Bücher, von denen die Verlage meinen, sie nicht mehr zum vollen Preis absetzen zu können.

Mittwoch, 26. Oktober 2005

Sollen wir die Neufassung des Films The Making of Berlin für das Jahr 2006 von einem amerikanischen Sprecher sprechen lassen? Das schlagen die jüngeren Mitarbeiterinnen vor, die viel in der Welt rumkommen und wissen, daß amerikanisches englisch das weltweit gebräuchlichste ist. Aber, sagte jetzt ein geschichts- und Englischlehrer aus der Schweiz, der unseren Film regelmäßig in der englischen Version im Unterricht einsetzt, amerikanisches Englisch ist nicht das einzige. Es gibt auch irisch oder australisch oder südafrikanisch. Einzigartig ist aber mein Englisch. Und bisher ist niemand kichernd oder heulend rausgerannt.

Dienstag, 25. Oktober 2005

Der Bertelsmann-Buchclub in Köpenick kennt und empfiehlt uns. Eine Kundin suchte eine schöne Geschichte Berlins. Sogar der Berlin Store an der Ecke Friedrichstraße schickte an uns weiter. Da müssen wir uns doch Mal bedanken. Mit der hervorragend visualisierten Berlingeschichte aus dem be.bra-Verlag ist die Damen ganz glücklich gewesen. Das Buch ist genau richtig zum Geburtstag ihres Gatten.

Sonntag 23. Oktober 2005

Der Piepton im Laden ist so laut und nicht zu orten, daß Ute die Tür Eingangstür schließt. Ist es jetzt besser? Komisch. Wenn man auf die Seite zu den historischen Karten geht, wird es ruhiger. Oder kommt es hinten von der Hoftür? Eigentlich auch nicht, auf dem Hof ist es leise. Können Computer solche hohen, andauernden Töne machen? So wie … tja … ein hohes Fiepen eben. Manchmal hat man das auf der Bühne, wenn eine Anlage nicht richtig eingestellt ist. Kommt es aus der Decke? Es ist nicht vorn und nicht hinten und jeden einzelnen Computer hören wir auch ab, indem wir dicht daneben kriechen. Die Kunden sehen sich um und wissen nicht, ob das so sein soll, immer so ist, bald von alleine aufhört oder abgestellt werden muß. Oder kann. Aber niemand ortet die Quelle, kein Kunde orientiert sich in eine bestimmte Richtung, obwohl der Laden proppenvoll ist.

Lampen, das könnte es sein, irgendwie ein elektrischer Ausnahmeton der da entsteht, hier an der beleuchteten Vitrine mit Geschenkartikeln genau in der Mitte des Ladens, da ist es. Hier kommt es ziemlich laut. Auf einem Stuhl davor sitzt eine Dame und liest, ich komme nicht an die Steckdose, um einfach Mal alles auszustellen. Netzstecker ziehen ist ja auch beim Computer die beliebteste Lösung. "Dürfte ich vielleicht Mal an Ihnen vorbeikriechen?" Keine Reaktion. "Could you please let me …" Auch nicht. Die Dame hört gar nichts, sie guckt auf das Buch auf ihrem Schoß. Eingeschlafen? Ich berühre sie leicht, sie schrickt hoch "Ach piept es wieder? Ich höre das gar nicht. Das passiert immer, wenn meine Hörgeräte eine Rückkopplung erzeugen. Geht es so besser?"
image
Richtigstellung. Jetzt wird die Weihnachtsbeleuchtung tatsächlich vorbereitet.

Freitag, 21. Oktober 2005

Petra, komma rein, hier sind die Bärchen einsfuffzig billiger als wie da drüben.
 

Donnerstag, 20. Oktober 2005

Der Tag fängt gut an. Michael Bienert kommt ausgesprochen lange in Radio 88,8 vom RBB [Beitrag als mp3-Datei – 2.18 MB] und berichtet über sein Buch, zusammen mit Linda Buchholz geschrieben, über die Zwanziger Jahre.

Und so hört der Tag auf: Die Polizei klopft an der Eingangstür. Um 21.45 Uhr, als die Besucher der Veranstaltung mit Frau Dr. Komander über die Kunst der Hohenzollern unter Friedrich Wilhelm II. und III. und IV. eben den Laden verlassen hatten, als wir die Beleuchtung ausschalteten, gestikuliert die Polizei, wir sollen noch mal aufmachen. Was ist jetzt schon wieder passiert? „Nabend! Ist das die neue Schloßzeitung da? Könnten wir drei Exemplare erhalten?“

Nachtrag Globalisierung: In Rußland, Litauen und Rumänien ist The Making of Berlin auch demnächst in den Goethe-Instituten zu sehen.
 

Mittwoch, 19. Oktober 2005

image
Auf unserem Tisch „Junges Berlin“ gibt es diese Pop-Up Geschenkkarte, wirklich jung, denn wer verschickt sonst die Volksbühne, die hier über allem thront.