Freitag, 30. September 2005

Weltweit ist das Web, und das merkte unsere Webmaster Joest Feenders beim Auswerten unserer Serverlogfiles – da sieht man z.b. wieviele Besucher wir in diesem Monat hatten (knappe 85000 !) und woher (von welchen vorher besuchten Seiten) die Besucher kommen. Da stellt sich zum Beispiel heraus, daß wir Sponsoren der Baptist University Hong Kong sind. Das scheint komisch, stimmt aber natürlich, denn wir haben ja Kwan hier gehabt, damit ihre Universität unterstützt. Man sieht auch auf der Seite gleich, mit wem die Uni sonst zusammenarbeitet, nämlich mit tollen Firmen. An diesem Wochenende, morgen früh, kommt Rainbow aus Hong Kong, die sich die Berlin Story ansehen und überlegen möchte, ob sie ab Frühjahr 2006 zu uns kommt.
 
Dann gibt es da einen lustigen Link, der noch in unseren alten Laden führt. Das ist unser Bodenbelag und als wir das Schild schrieben, daß es sich um originalen DDR-Boden handelt, wußten wir, daß irgendwer darauf abfahren würde. Ein entsprechendes Foto war auch schon in einer Zeitung. Schließlich kommen wir bei Air Canada vor, die uns als Free History Museum empfehlen, wobei wir da noch melden müßten, daß wir umgezogen sind. Für mich ist bei diesen weltweiten Kontakten immer wichtig, daß man sich merken muß, morgens gleich bei Arbeitsbeginn in Asien anzurufen und abends vor Feierabend in Amerika.
 

Donnerstag, 29. September 2005

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Wenn im Blumenladen die Verkäuferin sagt; „Ach, das sind die Blumen, die ihre Mutti bestellt hat“, sind wir dann im Westen oder im Osten von Berlin? So fing das an und von den schönen Blumensträußen für die Autoren Elke Linda Buchholz, Michael Bienert, Gianluca Falanga, Sven Scherz-Schade sowie den Moderator Lothar Heinke (in der Sitzreihenfolge von links nach rechts) sieht man auf den Fotos nichts, weil sie erst nachher kamen (die Blumen) als niemand mehr auf den Auslöser drückte. Auch die Sträuße für die Lektorin Gabi Dietz, den Grafiker Till Kaposty-Bliss sowie für Norman Bösch, Grafik und Satz, sieht man nicht.
 
Eineinhalb Stunden berichteten die Autoren darüber, wie sie recherchierten, daß man unbedingt die Bauhaus Siedlung in Bernau aus den Zwanzigern besuchen solle, daß die Humboldtuniversität aktiv und äußerst hilfsbereit mitgeholfen habe, auch die letzten Änderungen und Umzüge von Instituten ins Buch zu bringen, daß die katholische Kirchen in Berlin nicht, wie im Publikum vermutet wurde, nur als Straßenfrontkirchen gebaut werden durften. Wunderbarerweise verkauften wir anschließend mehr Bücher als es sonst bei Buchvorstellungen üblich ist. Das lag auch daran, daß wir einen Moderator hatten, dessen Ziel es war, die Autoren in den Vordergrund zu stellen und nicht sich selbst.
 
Wir hatten einen sehr schönen Abend zusammen, bei dem die Anzahl der Proseccoflaschen gleich hoch war wie die der Sektgläser, weil keiner zusätzliche mitgebracht hat und wir im Alltag der Buchhandlung mit 12 Gläsern über die Runden kommen.Durch die gemeinsame Vorstellung der Bücher wurde auch der innere Zusammenhang der drei Bücher deutlich, die Durchdringung Berliner Geschichte auf allen Ebenen. Und wie das so ist im Anschluß an ein solches Treffen, spricht man darüber, welches Projekt man jetzt zusammen in Angriff nimmt. Sven Scherz-Schade, der auch als Radiomoderator arbeitet, persiflierte die Projektplanung mit den Worten: „Wir dürfen gespannt sein!“ So hören Radiobeiträge mit Buchautoren nämlich regelmäßig auf.
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Noch mehr Fotos von der Veranstaltung finden Sie hier. Nähere Informationen über unsere Drillingsgeburt (Lothar Heinke) finden Sie auf den jeweiligen Webseiten zu den Büchern. Die Zwanziger Jahre in Berlin von Elke Linda Buchholz und Michael Bienert [www.Zwanziger-Jahre-in-Berlin.de], Die Humboldt-Universität von Gianluca Falanga [www.Humboldt-Universitaet-Buch.de] und Kirchen in Berlin von Sven Sven Scherz-Schade [www.Kirchen-in-Berlin.de]. Sie können die Bücher auch dirket über unseren Webshop bestellen. Hier die direkten Links auf die Bücher: Die Zwanziger Jahre in Berlin, Die Humboldt-Universität und Kirchen in Berlin.
 

Dienstag, 27. September 2005

Der neue Luftbildplan der Edition Panorama ist angekommen, ist lieferbar, ist fertig gerollt und kostet nur 19,80 Euro. Die ersten Kunden wundern sich darüber, denn es ist der weltweit größte Luftbildplan, am Computer zusammengesetzt aus unzähligen Fotos. Der Plan ist mit einer ganz neuen Maschine so unglaublich präzise gedruckt, daß man sich wirklich nicht nur wundert, sondern jedes Haus in Berlin erkennt. Es folgt hier auch bald ein Foto, das ist aber gar nicht so einfach zu machen, denn der Luftbildplan ist etwa zwei Meter breit und 1,40 m hoch.
 

Montag, 26. September 2005

Zu nachtschalfener Zeit um 7.30 Uhr ruft die Druckerei an, am Wochenende sei in der Buchbinderei gearbeitet worden, die Bücher sind fertig, wann sie liefern können. Um 10 Uhr fuhr der Laster auf den Hof und da es nach Regen aussah, bildeten wir eine lange Kette und ließen tausende von Büchern sanft ins Lager schweben. Um 11 Uhr war alles drin und der Regen setze ganz leicht und nur vorübergehend ein. Alles ist prima, die Bücher sind wunderbar, die Autoren glücklich. Am Donnerstag stellen wir Autoren und ihre Werke vor.
  Wir machen für Berliner Verlage nach und nach einen eigenen Tisch, auf dem das gesamte Programm präsentiert wird – soweit es Berlin betrifft. Den Anfang mach Chr. Links. Dazu wird es dann auch eine Veranstaltung mit dem Verleger geben, voraussichtlich am 1. November 2005.
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Sonntag, 25. September 2005

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Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas [1], das Brandenburger Tor [2] und die Berlin Story [3] am Sonntag, an dem der Berlin-Marathon stattfand.
 

Sonnabend, 24. September 2005

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Die Nervensägen, die gegen das Verbot des Konzerts in Utah am 20. August 2005 protestieren, haben heute wieder ihre lärmende Anlage aufgebaut. Da heute aber ein anderer Polizist vor Ort war, durften sie nicht so viel Krach machen wie am 9. September. Am wenigsten davon bekommen wohl die Amerikaner mit, gegen die sich die Aktion richtet, denn am Sonnabend ist die Botschaft (ganz hinten links) so gut wie leer.
  Morgens packen die Mitarbeiterinnen die neue Ausgabe von DuMont direkt aus, für 2005 aktualisiert. Und so erscheint zufällig der kleine Stadtführer von Wieland Giebel kurz bevor unsere neuen Bücher herauskommen. Auf den 120 Seiten sind diesmal 600 Änderungen im Vergleich zum Vorjahr. Das Titelbild ist gut aufgenommen, sieht etwas nach Sechziger Jahren aus. Oder?
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Gegen Abend werden die Linden gesperrt und der erste Teil des Marathons beginnt, der Lauf der Skater. Ein herrliches Bild, diese kraftstrotzenden, in irrsinnigem Tempo rasenden Gruppen von Profifahrern, die wie ein Ballett wirken. Schon viele Läufer des morgigen Tages sehen sich auf der Strecke und bei uns um.
 
In drei Monaten ist Weihnachten. Unser Weihnachtstisch mit Adventskalendern und weihnachtlichen Büchern bleibt ja jetzt das ganze Jahr über erhalten, weil wir immer gut Weihnachten verkaufen. Da wir Weihnachten nicht als eigene Warengruppe führen, können wir nur gefühlsmäßig feststellen, daß der Absatz stetig zunimmt.
 

Freitag, 23. September 2005

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Ein Fenster in orange. Maude und Gianluca bereiten die Präsentation der neuen Bücher vor. Der Kürbis ist wieder dabei, Gianluca auch.

Mittwoch, 21. September 2005

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Kreisparteileitung, jedenfalls war sie mal hier, nach 1945, im ehemaligen Gebäude der Dresdner Bank. Jetzt wird daraus das Hotel de Rome. Aber nicht das, wo wir einst waren, Unter den Linden 10, sondern das neue am Kopf des Opernplatzes (Bebelplatz), wo das schöne, neue Fünfsternehotel im nächsten Jahr eröffnet. Heute war Richtfest auf prächtig geschmückter Baustelle. Sir Rocco Forte war da, der Regierende Bürgermeister, Senatoren und die Bezirksbaustadträtin. Prima wäre es, wenn es auf dem Bebelplatz wirklich ein Caf

Dienstag, 20. September 2005

Liebe alle!!! Hier ist Kwan! Wie geht es Euch? Ich hoffe und wünsche, dass Euch wunderbar geht Bin schon mehr als drei Woche in Hongkong gut angekommen. Die erste Woche in Hongkong war total chaotisch nach meiner Meinung

Montag, 19. September 2005

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Drei Cover und ein Kürbis. Die Buchumschläge sind gedruckt, so sehen sie aus, in dieser Woche wird alles gebunden und ausgeliefert. Der Kürbis ist echt, bio, für Suppe vorgesehen. Wenn man genau hinguckt, merkt man, daß auf dem Buch über die Humboldt Universität auf dem Umschlag der Name des Autors fehlt. Schade. Kann ja Mal passieren. Hat er Pech gehabt. Aber wir sind ja nicht so, der Umschlag wird neu gedruckt. Morgen früh. Danke, liebe Druckerei!