20 Jahre Geschichte im Bunker am Anhalter Bahnhof

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Das Museum am Anhalter Bahnhof im heutigen Berlin Story Bunker zeigt seit dem 10. Dezember 1996 die Geschichte des Zweiten Weltkriegs, das Leiden von Frauen und Kindern sowie die Baugeschichte – also seit 20 Jahren. Seitdem gibt es auch Führungen und Sonderveranstaltungen. Zwei riesige Etagen werden im kommenden Frühjahr zusätzlich eröffnet.

 

Erweitert wurde die museale Geschichtsdarstellung 2014, als das Berlin Story Museum in den Bunker zog. Zu sehen sind 800 Jahre Berliner Geschichte in gut einer Stunde und der Film „The Making of Berlin“, alles mit AudioGuide in zehn Sprachen.

 

Der historische Teil des Bunkers ist heute täglich mit Führungen in deutscher und in englischer Sprache zu besichtigen, verbunden mit einem Besuch der „Dokumentation Führerbunker“. Die apokalyptischen Tage im Anhalter Bunker werden der Endzeitstimmung im Führerbunker mit Hochzeit und Champagner gegenübergestellt.

 

In den beiden zusätzlichen Etagen des 6500 Quadratmeter großen Bunkers mit fünf Etagen wird ab Frühjahr 2017 die Geschichte des Nationalsozialismus gezeigt.

 

Der Reichsbahnbunker wurde 1942 gemäß dem „Führersofortbefehl Bunkerbau“ errichtet, nachdem die ersten Bomben des Zweiten Weltkriegs auf die Reichshauptstadt Berlin fielen – Vergeltung für die Angriffe der deutschen Luftwaffe auf England.

 

Dieser betreute Lern- und Erinnerungsort zur Geschichte des Nationalsozialismus wird vom gemeinnützigen Verein Historiale e.V. getragen.