17. Juni 1953 – Titel in Planung

Demonstration der Henningsdorfer Arbeiter, Marsch durch den Wedding

Heranrückende Volkspolizisten

Brennender Ost-Berliner Regierungswagen

Die kommunistische Fahne vom Brandenburger Tor wird von den Demonstranten verbrannt.

17. Juni 1953. Im kommenden Jahr, 2013 ist das 60 Jahre her. Die zentrale Gedenkfeier von Brandenburg findet in Henningsdorf statt. Es werden viele Veranstaltungen zum Thema stattfinden. Dr. Jens Schöne schreibt für den Berlin Story Verlag das Buch dazu.

((Der erste Tag der Rückbesinnung im kommenden Jahr wird der 30. Januar 1933 sein, die „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten. Mehrere Bücher erscheinen dazu im Berlin Story Verlag. Sie sind weitgehend fertig und erscheinen im Oktober 2012.

Auch der Kalender 2013 befaßt sich mit dem Jahr 1933.))

Jens Schöne hat im Berlin Story Verlag bereits ein Buch geschrieben über den Bau der Mauer, Ende einer Utopie, und ein Buch über den Fall der Mauer, Friedliche Revolution.

Dieses Buch ist auch englisch erhältlich, Peaceful Revolution.

 

Bei der Planung des neuen Buchs stellte sich uns die Frage:

Wo hat der 17. Juni 1953 eigentlich angefangen? Bei den Bauarbeitern der Stalinallee? Die Mitarbeiter des Krankenhauses Friedrichshain reklamieren, sie hätte angefangen. Die Arbeiter der Stahlwerke Henningsdorf sagen: Wir sind nach Berlin marschiert, durch den Westen, durch das Brandenburger Tor.

Falsch ist das alles nicht. Richtig ist aber, dass es auf dem Land anfing, in den kleinen Orten und in den Dörfern. Dort ging es bereits am 12. Juni 1953 los, ziemlich archaisch. Aber es waren keine Medien vor Ort. Niemand hat gefilmt, wie ein Parteifunktionär von Bauern gezwungen wurde, in die Jauchegrube zu springen. Niemand fotografierte in dem Dorf, in dem man dem SED-Funktionär eine Stalin-Büste auf den Rücken geschnallt und ihn wie die Sau durchs Dorf getrieben hat.

Wodka oder Korn können da gut und gerne eine Rolle gespielt haben.

Die Geschichte des 17. Juni 1953 fängt spätestens mit der 2. Parteikonferenz im Juni 1952, als der planmäßige Aufbau des Sozialismus beschlossen wurde.

Das neue Buch wird wieder selbsterklärend. Es soll ohne Vorwissen und ohne Wikipedia gelesen werden können.

Mit diesem neuen Buch wird die Trilogie über die wichtigsten Sationen der DDR-Geschichte abgeschlossen sein.

 

Fotos © AdsD der Friedrich-Ebert-Stiftung