17. Juni 1953 – Riesiges Lob für Jens Schöne, „Volksaufstand“ im Tagesspiegel

Volksaufstand_Cover_320Immer noch und immer wieder geht die Diskussion darum, wie der Aufstand am 17. Juni 1953 begann und ob er aus dem Westen manipuliert wurde.

Sehr ausführlich berichtet heute im Tagesspiegel Matthias Meisner darüber, besonders über die Positionen von Stefan Heym (Ost) und Egon Bahr (West).

Keiner von beiden erklärt oder kann erklären, wie es in 700 Städten, Orten und Gemeinden zu aufständischen Handlungen kam. Das erklärt aber Jens Schöne in seinem im Berlin Story Verlag erschienenem Buch „Volksaufstand“. Es beruht auf einer sehr gründlichen, die gesamte DDR umfassenden Untersuchung.

Matthias Meisner im Tagesspiegel dazu : „Der Historiker Jens Schöne, der gerade ein Buch zum Volksaufstand auf den Markt gebracht hat, sieht das anders. Die Rolle des Rias beschreibt er als „sehr ambivalent“. Die Unruhen in rund 700 Städten und Dörfern – insgesamt seien mehr als eine Million Menschen auf der Straße gewesen – erklärt er sich mit der „immer beschisseneren“ wirtschaftlichen Lage in der DDR, die SED-Führung habe über Monate „im Rausch des Klassenkampfes alle Warnzeichen übersehen“. Drahtzieher des Aufstandes im Westen wiederum habe selbst die Stasi nie ausfindig machen können – mutmaßlich, wie Schöne schlussfolgert, weil es sie gar nicht gab.“

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Mehr zum Buch „Volksaufstand“ von Jens Schöne aus dem Berlin Story Verlag …