US-amerikanische Geschichtsstudenten beim NS-Workshop

Jørgen Brandsborg mit seinen amerikanischen Geschichts-Studenten sowie Julie und Matthias nach dem NS-Workshop, einer Veranstaltungen von einem ganzen Tag im Berlin Story Bunker für angemeldete Gruppen.

Was war für Euch anderes? „Alles! Das war jetzt mal nicht nur Nationalsozialismus in Häppchen, sondern eine vollständige und klar positionierte, meinungsstarke Dokumentation. Etwas ähnliches haben wir bei unseren vielen Besuchen von Gedenkstätten und Museen noch nicht erlebt. Das war mit weitem Abstand das Beste zum Nationalsozialismus, aber überhaupt an politischer Dokumentation, was wir jemals gesehen haben.“

Volksbund Kriegsgräberfürsorge im Berlin Story Bunker

Jahrestagung des Volksbunds Kriegsgräberfürsorge im Berlin Story Bunker. Mitglieder des Kuratoriums, des Bundesvorstands, der Landesverbände, Geschäftsführer. Führung mit dem Präsidenten General a.D. Wolfgang Schneiderhan und der Bundesgeschäftsführerin Daniela Schily durch den Bunker und durch die Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“.

General a.D. Wolfgang Scheiderhan im Bunker über Russland

General a.D. Wolfgang Schneiderhan, Präsident des Volksbunds Kriegsgräberfürsorge, spricht im Berlin Story Bunker über die Beziehung zu Russland. Er erinnert daran, wie vor 25 Jahren eine Blütezeit der Versöhnung anbrach, wie es entscheidende Schritte in Richtung eines belastbaren Friedens zwischen den Ländern und Völker vorwärts ging. Heute dagegen, so sein großes Thema, sei es kaum erträglich zu erleben, wie die Versöhnung auseinanderzubrechen drohe. Drei Mal wurde Deutschland von Versöhnung begünstigt, nach dem Ersten Weltkrieg, nach dem Zweiten Weltkrieg und nach dem Fall der Mauer. Es sei, so auch der eindeutige Auftrage des Schirmherrn des Volksbunds, des Bundespräsidenten, Aufgabe des Volksbunds, jetzt erst recht den Kontakt zu Russland zu suchen und auszubauen.

Der General bedankt sich anschließend, die Dokumentation im Bunker sei tief beeindruckend. Es zeige sich, wie stark die überzeugende Botschaft gegen Rassismus, Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit von einzelnen Menschen und deren Engagement abhänge.

Niko bringt dem Hinweis auf den Besuch des Botschafters von Israel an


Niko bringt am Eingang des Bunkers den Hinweis an, dass der Botschafter Israels, Jeremy Issacharoff, die Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“ gegen Nationalsozialismus, Rassismus und Antisemitismus als vorbildlich empfiehlt.

Enno Lenzes Zeit als Kriegsberichterstatter


Bunkerchef Enno Lenze hat neben seinem Ehrenamt im Bunker noch viele weitere Projekte. Unter anderem war er in den Vergangenen Jahren als Kriegsberichterstatter in Kurdistan-Irak. Seine Erlebnisse mit Präsidenten, Soldaten und Flüchtlingen, wenige hundert Meter vom Islamischen Staat entfernt, kann man nun in seinem Buch „Fronturlaub“ nachlesen. Ein signiertes Exemplar können Sie hier bestellen. Ansonsten erhalten Sie den Titel überall im Buchhandel.

Anhalter Bahnhof — Essenausgabe — heute vor 74 Jahren am 8. April 1944

Dünne Suppe. Immerhin Suppe. Dass alles verloren ist.weiß jeder. Der Krieg dauert noch ein jahr. Hitlers letztes Jahr, das blutigste in der Geschichte der menschheit.

Johanna Ruf war am Bahnhof und hat im Alter von 15 Jahren geholfen, Essen auszuteilen. Sie ist nicht auf dem Foto. Ihren Tagebuch „Eine Backpfeife für den kleinen Goebbels“ erschien im Berlin Story Verlag und ist im Bunker zu haben.

Bunkertour

 

Washington Lab School im Bunker

Lisa McMahon (oben, 3. von rechts), Head of High School der Lab School of Washington, besucht mit einer Gruppe den Berlin Story Bunker. Die jungen Leute sind sehr gut vorbereitet. Sie sollen sehen, wie der Krieg in Berlin für die Zivilbevölkerung war. Deswegen besprechen wir am Ende: Waren die im Bunker Opfer oder Täter. Wie lange kann man etwas gegen eine aufkommende Diktatur unternehmen? Die ganze Gruppe hatte vorher in Washington das US Holocaust Memorial Museum besucht. Ich berichte, wie wir dort von der Leiterin der ständigen Ausstellung, Ramee Gentry, zur Vorbereitung der Dokumentation „Hitler – how could it happen“ empfangen und geführt wurden.

Vormittags sind die Schüler aus Washington noch in Sanssouci. Aus dem Zug zurück nach Berlin rufen sie an, ob sie jetzt gleich geführt werden können. Kein Thema.

Und, haben Sie Euch bei der Führung in Sanssouci auch erzählt, dass da keine Frauen waren? Dass Friedrich der Große keine Frauen in Sanssouci wollte? Leuchtende Augen, begeisterte Zustimmung, ja, das wurde ihnen heute erzählt. Hallo Hartmut Dorgerloh, können Sie Ihren Guides vielleicht mal auf Ihre letzten Tage bei den Schlössern und Gärten mal beibringen, diesen Mist nicht immer wiederzukäuen? Seit der DDR-Zeit wird das erzählt. Fake News. Es hat sich in dieser Hinsicht nichts geändert.

Die Mara – das Leben einer berühmten Sängerin …

Die Primadonna Friedrichs des Großen …

„Hitler – wie konnte es geschehen“ von der Landeszentrale für politische Bildung als Dokumentationszentrun aufgenommen

Die Berliner Landeszentrale für politische Bildung verweist in der Auswahl der Gedenkstätten und Dokumentationszentren zur Geschichte der nationalsozialistischen Diktatur jetzt auf die Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“ im Berlin Story Bunker.

Berlin Story Bunker
Die Ausstellung „Hitler – wie konnte es geschehen“ dokumentiert an historischem Ort auf drei Etagen des Reichsbahn-Bunkers am Anhalter Bahnhof die gesamte Zeit des Nationalsozialismus bis zur bedingungslosen Kapitulation von Nazi-Deutschland am 8. Mai 1945. Die Ausstellung ist deutsch- und englischsprachig, untergliedert in 38 Abteilungen und kann selbstständig besucht werden, also ohne geführte Tour.
https://www.berlinstory.de/hitler-dokumentation/