Gelbe Türen, gelbe Pfeile im Berlin Story Bunker

In Indien hat das erste IKEA-Möbelhaus eröffnet in, Hyderabad.  „IKEA has received an overwhelming response after opening its first store in Hyderabad on August 9. The store is the first of 25 outlets that IKEA hopes to open by 2025 across the country of 1.25 billion people.“

Das hilft uns, denn jetzt können wir auch unseren zahlreichen Bunker-Besuchern aus Indien sagen: „Das funktioniert hier wie bei Ikea, folgen Sie den gelben Pfeilen. Es gibt keine Abkürzung.“

Die anderen verstehen das gleich, wenn sie aus folgenden Ländern kommen: Australien, Belgien, Bulgarien, China, Dänemark, Deutschland, Dominikanische Republik, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Hongkong, Irland, Island, Israel, Italien, Japan, Kanada, Kuwait, Litauen, Malaysia, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Saudi-Arabien, Singapur, Slowakei, Spanien, Schweden, der Schweiz, Taiwan, Thailand, Tschechien, der Türkei, Ungarn und den USA, den Vereinigten Arabischen Emirate oder Zypern.

Nur bei den Besuchern aus Südamerika müssen wir uns eine andere Erklärung zu unserem bei Ikea abgekupferten Wegeleitsystem ausdenken.

 

Berlin Story Bunker, Bewertungen bei Facebook gestern und heute

Kerilee Australia  empfiehlt Berlin Story.

6 MinHighly recommend. Most thorough indepth history exhibition on Hitler in Berlin.
Gestern um 18:05Ganz tolle Ausstellung, sehr informativ und umfangreich. Unbedingt Zeit mitbringen, es lohnt sich.
Gestern um 14:19Sehr gut gemachtes Museum – sollte jeder Schüler gesehen haben. Interessant, eindringlich, bleibt hängen.

 

Gestern um 14:02Great exhibition! Many detailed and important informations. I will definitely come back for another visit!
Christoph Gerneth hat Berlin Story bewertet – 5 Stern
Gestern um 12:39Excellent exhibition. Lots of information but never boring!

Facebook Kommentare — eine Parade der Dummheit von Neonazis

Eine Woche lang haben wir die Kommentare nicht gelöscht, die regelmäßig auf Facebook gepostet werden. Wir dokumentieren das hier sehr gerne, weil man sich ja sonst nicht vorstellen kann, wie viel Dummheit sich ansammelt:
Stefan P.
„Ihr macht euch so lächerlich.. Geht lieber eis essen gegen rechts..Da kriegt das bißchen Hirn was ihr habt wenigstens etwas Sauerstoff“
Robert J.
„Dann können wir endlich mit dem Holocaust abschließen!? In der Menscheitsgeschichte gab es viele Verbrechen, aber warum muss man auf diese 12 Jahre herumreiten. Und richtig, ich und die jetzige Generation hat damit nichts zu tun, also können wir das Kapitel abschließen!“
Stefan P.
„Holocaust hin oder her.. Scheisse wars allemal… Aber nicht mein problem da ich da noch nicht gelebt habe.. Also lasst die Geschichte Geschichte sein und hört auf immer auf die Vergangenheit zurückzugreifen wenns mal nicht eure Meinung ist „
Jens R.
„Der Kommunismus hat in seiner Geschichte zig Millionen Opfer gefordert …darüber regt sich niemand auf…“
Milo B.
„Man seid ihr lächerlich, arbeite doch lieber die Geschichte anderer Länder auf wie die Amerikaner oder Israelis die genau soviel Dreck am Stecken haben. (…) nd das man sein Maul nicht aufmachen darf um die rechte Seite zu stärken“
Philipp E.
Berlin Story ist scheiße! Geht auch vergraben… (…) 100% Behindert!“
Andreas S.
Dieser Krieg wurde Deutschland aufgezwungen. Geschichte nachforschen Hilft“
Christopher D.
„So was dämliches“
Jens R.
„Die „Nazis “ waren eine linke Partei.…warum rechts genannt ???? Die Nsdap kommt vom linken Flügel…ist geschichtlich erwiesen“
Pierre K.
Die Nazis waren links. Wir sehen heute wie die Linken wieder das selbe anrichten. Nur diesmal gegen das eigene Volk.“
Daniel M.
„Die [Hilter Büsten] gehören wieder in alle Wohnungen“
Andreas T.
„Irgendwann muß doch mal Gras über die Sache wachsen. (…) Flieg lieber nach Afrika und hilf den hungernden Kindern.“

DVD zur Dokumentation — jetzt im Bunker erhältlich

Jetzt ist die DVD zur Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“ und zum Hitler-Itinerar in der Berlin Story Buchhandlung im Bunker für 19.99 Euro erhältlich. Harald Sandner, der das Hitler-Itinerar geschrieben hat, 2.432 Seiten über Hitler Tag für Tag, führt auch durch die beiden Fernsehfilme in Englischer Sprache, die hier auf einer DVD vereinigt sind, 104 Minuten lang.

Harald Sandner ist der beste Kenner des Lebens des Diktators. Er ist Hitlers Wegen in mehr als 25 Jahren gefolgt, hat dokumentiert und beschreibt jetzt das Leben Hitlers genau und anschaulich von der Geburt über den Aufstieg, die Zeit in Wien und München, bis zur „Machtergreifung“, den Zweiten Weltkrieg, den Holocaust und den Selbstmord im Führerbunker. Es öffneten sich ihm Türen, hinter denen bisher noch nie gefilmt wurde, die unmittelbar zur Geschichte des Diktators gehören
Teile dieser Fernsehdokumentation wurden im Berlin Story Bunker gedreht. Zahlreiche Wissenschaftler aus mehreren europäischen Ländern tragen zum Film von Megalie Mignot bei, der ursprünglich in Französischer Sprache produziert wurde.

Von Harald Sandner erscheint im November 2018 im Berlin Story Verlag das Buch „Hitler – Das letzte Jahr“. Es geht um das blutigste Jahr der Geschichte der Menschheit – das erste Buch zu diesem Thema.

Hitler lebt — Verschwörungstheorien im Radio — Akte 88

Die Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“ im Berlin Story Bunker fängt mit den Verschwörungstheorien an. Wir haben ein sehr schönes Originalfoto, wie Hitler in der Badehose braungebrannt in der Karibik am Strand liegt. Demnächst kommt auch noch das Raumschiff, mit dem er entkommen ist. Es befindet sich bereits im Bau.

Der SWR hat eine ausführliche Radiosendungen zu den Hirngespinsten der Verschwörungstheorien gemacht, in der wir auch vorkommen. Im September geht’s los, drei Teile, wir erinnern dann daran.

„Hitler hat überlebt. Nach 1945. Irgendwo auf der Erde. Oder darunter. Oder im Weltall. Viele Menschen glauben das. Wirklich und ernsthaft! „Akte 88“ befasst sich in einer realsatirischen Serie mit den Verschwörungstheorien und ihren Theoretikern.

Hitler hat sich nicht im Führerbunker erschossen, sondern ist geflohen. Bis heute gehört Hitlers vermeintliche Flucht zu den meist verbreiteten Verschwörungstheorien der Geschichte. Viele vermuten, er habe seine letzten Jahre auf einer argentinischen Hacienda verbracht. Andere sind der Ansicht, er habe in einem tibetanischen Kloster gelebt. Manche verorten ihn sogar in der Antarktis, im Innern der Erde, hinterm Mond oder irgendwo in der Galaxis. …“

„Akte 88“ ist eine satirische Dokumentation von Michael Lissek und Walter Filz. Realsatirisch … Akte 88 – Die tausend Leben des Adolf Hitler Podcast und Radioserie: zehn Folgen à ca. 15 Minuten Podcast: ab 17. September 2018 Als Radio-Serie: 17. bis 21. und 24. bis 28. September 2018, jeweils ca. 19:40 Uhr in SWR2 Als Zweiteiler in „SWR2 Feature am Sonntag“: 23. und 30. September 2018

Mehr zur „Akte 88″… im SWR

Tourismus Berlin 1. Halbjahr 2018

Hitlers Reden: Politologen heute „Nicht so wichtig …“

Zwei Soziologen haben herausgefundenen, dass die Reden von Hitler nicht so wichtig waren. Es bestand ihrer Meinung nach gar keine Beziehung zwischen Hitlers vielen Auftritten und den Wahlergebnissen.  Peter Selb von der Universität Konstanz und Simon Munzert von der Berliner Hertie „School of Governance“. Was für ein ausgemachter Quatsch! Zwei Bücher aus dem Berlin Story Verlag hätten dem Professor und dem Doktor geholfen, nicht dermaßen Unsinn zu verzapfen.

Zum Glück nimmt Sven Felix Kellerhof in der WELT dazu ausführlich Stellung.

„Die rhetorische Kraft des NSDAP-Chefs gilt als wesentlicher Faktor für den Aufstieg des Nationalsozialismus. Zwei Politologen stellen diese Gewissheit jetzt infrage. Doch ihre Studie überzeugt nicht.“
„Ein Lücke in Selbs und Munzerts Aufsatz ist, dass sie zur Rekonstruktion von Hitlers Kalender auf eine obskure Website und eine fehlerhafte Sammlung von 2012 zurückgreifen. Dabei liegt seit 2016 das vollständige und oft minutiöse Itinerar Hitlers vor, zusammengestellt in mehr als 20 Jahren Arbeit von dem Coburger Privatforscher Harald Sandner. Schon unmittelbar nach Erscheinen wurde dieses vierbändige Werk, das für wirklich jeden Tag von Hitlers Leben soweit bekannt seine Aufenthaltsorte und – ab Beginn seiner politischen Tätigkeit – seine Aktivitäten auflistet, in den wichtigsten zeitgeschichtlichen Bibliotheken zur Verfügung gestellt.“

Kellerhoff zitiert in der WELT  Wieland Giebel und verweist auf das Buch, das Anfang September erscheint.

„Die wichtigsten Quellen, die man heranziehen muss, um über die NSDAP als dauernd laufende Wahlkampfmaschinerie Klarheit zu gewinnen, sind die Berichte der Abel-Sammlung. Der polnischstämmige US-Sozialforscher Theodore Fred Abel (1896–1988) hatte sie 1934 mithilfe eines Preisausschreibens in Deutschland erhoben. Von ursprünglich 683 Selbstzeugnissen sogenannter Alter Kämpfer der NSDAP, die also bereits vor 1930 der Partei beigetreten waren oder zumindest mit ihr sympathisiert hatten, sind 581 erhalten …

Obwohl Selb und Munzert die 1965 erschienene Neuauflage von Abels Buch von 1938 über die NSDAP in ihrem Aufsatz zitieren, werten sie die dahinter stehenden Berichte nicht aus. Ein Fehler, denn bereits eine oberflächliche Durchsicht zeigt, wie enorm das Mobilisierungspotenzial von Hitlers Reden war. Im September wird der Berliner NS-Experte Wieland Giebel zum ersten Mal eine größere Auswahl der Abel-Berichte als Buch erscheinen lassen; bisher gab es nur die Edition der insgesamt 36 Beiträge von Nationalsozialistinnen zu dieser Sammlung.“

So wirkte Hitler auf seine Zuhörer tatsächlich – Auszug aus dem Buch „Warum ich Nazi wurde“:

„Hier winkten neue Lebensziele und neue Werte, hier wurden wir davon überzeugt, dass für uns ein neuer, großer Tag anbricht.“

Walter W.F. Otto, 1892, Abel#284, Stadtsekretär, Berlin-Karlshorst, S. 7

„War es nach all diesen traurigen Ereignissen ein Wunder, wenn sich ganz Deutschland nach einem Mann sehnte, der diesen Augiasstall mit eisernem Besen ausfegte?“

Margarethe Schrimpff, 1880, #582, Berlin-Lichterfelde

„Von Hitler ging eine unsichtbare Macht aus, die alles in ihren Bann zog.“Hans Thaysen, 1900, #80 

„Wer einmal Adolf Hitler gehört hat, der war ihm ergeben.“Helene Radtke, 1896, #207„Mein Glaube ist, dass unser Führer Adolf Hitler dem deutschen Volke vom Schicksal geschenkt wurde als der Heilsbringer des Lichts über die Finsternis.“Gustav Heinsch, 1890, #110, Berlin, vorher Dittersbach/Nieder­schlesien, S. 30„Ich glaube, dass unser Führer eine Kraft ausstrahlt, die uns alle stark macht.“Paul Moschel, 1911, #416, Ixheim

„Jede Versammlung der Nationalsozialisten war ein inneres Er­leb­nis, ein Gottesdienst manchmal.“
Gustav Kohlenberg, 1907, #10, auf seinem Beamtenlehrgang zum Obersekretär

Monika Herrmann im Bunker: Diese französischen Bauern haben sich dafür entschieden, Juden aus Lyon zu retten

Monika Herrmann: „Einer der wichtigsten Orte Berlins! Danke für Eure hochspannende Führung.  Es ist wichtig, sich das anzuschauen und immer wieder vor Augen zu führen – auch wegen der Parallelen zu aktuellen Entwicklungen.”

Bürgermeisterin Monika Herrmann im Bunker, in dem sich die Dokumentation der Historiale gegen den Nationalsozialismus befindet – hier vor der Tafel über die Bauern in Le Chambon, die 5.000 Juden aus Lyon gerettet haben – einfacher Bauern, Protestanten im katholischen Frankreich, die sich dafür entschieden haben zu helfen.

Aus dem Bezirksticker Friedrichshain-Kreuzberg:
Monika Herrmann hat am Mittwoch, den 8. August, die Berlin Story im Bunker am Anhalter Bahnhof besucht. Das Haus beherbergt neben dem Berlin Story Museum über die Geschichte Berlins auch die umfangreiche Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“. Träger des Museums ist der gemeinnützige Verein Historiale e.V. Der ehemalige Hochbunker, in dem das Museum seinen Sitz hat, gehört dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg.

Die Bezirksbürgermeisterin ließ sich die Ausstellungen von Geschäftsführer Enno Lenze, dem Vorsitzenden Wieland Giebel und Bunker-Managerin Friederike von Leoprechting zeigen. Die Ausstellung über Hitler wurde kürzlich um eine Informationstafel zum ehemaligen Kreuzberger Bürgermeister Carl Herz ergänzt, der von den Nazis mit Gewalt aus dem Amt gejagt wurde. Das Bezirksamt und die Bezirksverordnetenversammlung hatten Dr. Carl Herz am 21. März im ehemaligen Rathaus Kreuzberg gedacht.
(Text und Foto Sara Lühmann)

Monika Herrmann, Bezirksbürgermeisterin, besucht den Berlin Story Bunker


Monika Hermann, die Grüne Bürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, besucht zusammen mit Sara Lühmann, der Pressesprecherin des Bezirks, den Berlin Story Bunker.

Enno Lenze (oben) erläutert die Geschichte des Bunker von außen – aber nicht so lange, denn es ist 39 Grad heiß.

Die Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“  stand im Mittelpunkt. Warum die Deutschen Hitler folgten, bis zum letzten Moment für den Führer kämpften und was das mit uns heute zu tun hat. Hier die symbolische Rekonstruktion des Raums, in dem Hitler Selbstmord beging (zweites Foto oben).

Angenehmer, weil erheblich kühler, war es tief unter der Erde im Verteilertunnel (rechts), durch den die Menschen während des Zweiten Weltkriegs in den Bunker kamen.