Führerbau – heute Drehort für das Hitler Itinerar

Sieht aus wie der Führerbau in München, ist aber heute die Hochschule für Musik und Theater in München, gleich neben dem NS-Dokumentationszentrum. Harald Sandner hat heute dort gedreht. Das Hitler Itinerar wird verfilmt, zwei Teile zu je 45 Minuten. Harald Sandner ist der Autor des 2.432 Seiten umfassenden Buchs, das Tag für Tag schildert, wo Hitler war, mit wem er gesprochen hat, um was es ging, wie er dahin kam – und wieder weg. Warum ist das wichtig? Weil Hitler ein Diktator war und das Zentrum der macht des „Dritten Reichs“ immer da war, wo Hitler war. Es gab nichts, was man Parlament oder Regierung nennen könnte. Das Buch ist im Berlin Story Verlag erschienen und ist mit Abstand der Bestseller des Verlags – 499 Euro für alle vier Bände einschließlich Text CD zum Durchsuchen.

Demnächst geht es in Berlin weiter. Dann spielt auch der Berlin Story Bunker eine Rolle.

Führerbau damals und heute, hier auf YouTube, aber das ist nicht Teil des Films, der heute gedreht wurde.

https://www.youtube.com/watch?v=fo4vdOqwY80

Tagesspiegel-Redakteure , Sonderführung


Sonderführung für Redakteure des Tagesspiegels am Abend. Der Tagesspiegel begleitet uns aufmerksam und wohlwollend seit zwanzig Jahren. Die Zeitungsredaktion ist ganz nah, wir gehen gern oft mittags dort essen. Unser Dank an die Redaktion: Eine All-inclusive-Führung, erst den Bunker im Zustand von 1945, dann das Berlin Story Museum und als Schwerpunkt die Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“. Die Damen und Herren haben Sitzfleisch. Fragen und Antworten dauerten eine weitere Stunde. Dadurch haben wir vergessen, ein Gruppenfoto zu machen. Der Besuch hat uns außerordentlich gefreut.

Berlin Welcome Card 2018 — auch für das kommenden Jahr sind wir bereit

Berlin Welcome Card für das Jahr 2018, damit die Besucher der wissen, wo sie hingehen sollten.

Neue Homepage — intensivste Abstimmungsprozesse und breite Diskussionen — alles Wichtige jetzt auf der Startseite

Die Homepage ist neu. Eine langwierige, verantwortungsvolle und große Aufgabe. Man kennt das: Besprechung mit den Textern, den Layoutern, den Chefs, den Unterchefs, Grafiker — ach, und die Marketingabteilung, Schriften besprechen. Dann die IT-Leute.

Bei uns hat es genau einen Tag gedauert. Vorgestern meinte Google Analytics, die Leute sehen sich nur noch unsere Startseite an. Kaum jemand will diesen traditionsreichen und gründlichen Blog hier lesen – wie früher. Gestern dachten wir, wir müssen da mal etwas tun, damit man auch auf dem Smarthphone eine schnelle und übersichtliche Orientierung hat, weil die meisten uns über das Handy finden. Das weiß Google auch. Heute haben wir alles umgesetzt. Die neue Homepage ist fertig. Voila.

Hier geht es zur neuen Homepage…

 

Soll ich noch etwas schreiben über die Internetseite der Freunde und Förderer des Stadtmuseums, wo seit sechs Jahren der Versuch gemacht wird, die Homepage zu aktualisieren? Davon war ich drei Jahre lang Vorstandsvorsitzender – erfolglos. Es gab eine Arbeitsgruppe, die sich immer wieder getroffen hat, aber diese komplizierte Aufgabe auf die nächste Amtsperiode verschoben hat. Von denen wusste und weiß bei heute keiner, wie das geht.

Theodore Abel (Hrsg.): „Warum ich Nazi wurde“ — Berlin Story Verlag

Im Sommer 1934 sammelte der amerikanische Soziologe Theodore Abel von der Columbia Universität in New York etwa 600 Berichte von Deutschen, die voller Inbrunst erläutern, warum sie Nazis geworden sind. Für die Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“ haben wir diese Berichte ausgewertet. Einige stellen wir auf einer Texttafel vollständig vor und gleichzeitig auf einem Monitor in Auszügen. Ende diesen Jahres kommt im Berlin Story Verlag das ausführliche Buch dazu.

Der Historiker Sven Felix Kellerhoff dazu: „Die Analyse der 584 erhaltenen Zeugnisse früher Nationalsozialisten verspricht mehr Einsichten als die nächsten fünf oder zehn Hitler-Biografien zusammen.“

Kellerhoff konnte diese Berichte für sein Buch über die Geschichte der NSDAP auswerten, das im September erscheint. So sehen die Berichte in unseren Ordnern aus:

Und so liest sich einer der stark gekürzten Berichte:

Karl Zacher, 38 Jahre: Ich muss gestehen, dass ich von mir aus nie auf den Gedanken gekommen wäre meinen Lebenslauf schriftlich niederzulegen. Ich will aber gern der Aufforderung meines Ortsgruppenleiters nachkommen.
Im November 1916 kam ich als Unteroffizier nach Russland. Es war der erste deutsche Flammenwerferangriff. Ergebnis: 3000 Gefangene.

Als während meiner Frontzeit Gerüchte an mein Ohr drangen, dass in der Heimat Unzufriedenheit herrsche, konnte ich dem keinen Glauben schenken, weil mir ein solcher Gedanke unfassbar war.

1930 hörte ich etwas von der NSDAP und besuchte eine kleine Versammlung. Vieles wurde in der Rede berührt, was im Unterbewusstsein eines jeden deutschen Menschen schon längst vorhanden war und nun allmählich geweckt wurde. Ich ging bewegt nach Hause. Wenn sich diese Ziele verwirklichen ließen, dann hätte das Leben auch wieder einen Wert.

Nachdem ich im Oktober 1931 das Buch ‘‘Hitler: Mein Kampf“ gelesen hatte, war ich restlos begeistert. Aus meinem Schulverein, in dem ich 19 Jahre Mitglied war, trat ich aus und stellte mich der Partei sofort restlos zur Verfügung. Mein Leben hatte wieder eine Bedeutung erlangt.

Die Zusammenkünfte hatten stets einen ganz besonderen Reiz: man war wieder unter „Männern“, genau wie im Felde.

Bald wurde ich Blockwart. Dann kamen die Wahlkämpfe, wo jeder einzelne zeigen konnte, wie weit man sich auf ihn verlassen konnte.

Den Höhepunkt in Kameradschaftlichkeit nach der Machtübernahme bildete der Reichsparteitag Nürnberg 1933. Diese Begeisterung in und nach Nürnberg ist einfach nicht zu beschreiben.

Mein ganzes Leben war nur von zwei verhältnismäßig kurzen Zeitabschnitten beherrscht: der Frontzeit und der Zeit in der NSDAP vor der Machtübernahme.

In beiden Zeitabschnitten standen das ausgesprochene Mannesbewusstsein und die Kameradschaftlichkeit verbunden mit hohen ideellen Zielen im Vordergrund.

Karl Zacher

Jetzt mit Kombi-Ticket

Kombi-Ticket 13,50 Euro – das ist gut für die Besucher. Wir möchten auch gern vermitteln, dass die Geschichte Berlins und Deutschlands nicht nur aus Nationalsozialismus besteht. Sofort ist das Berlin Story Museum wieder richtig gut besucht.

Damit steigt die durchschnittliche Aufenthaltsdauer auf mehrere Stunden. Jetzt sollte bald das Café fertig werden. Unsere nächste Herausforderung.

Bunkerführung am Modell des Führerbunkers

Die letzte Station einer mehrstündigen Tour zum Führerbunker. Sven Felix Kellerhoff erläutert das Modell des Führerbunkers im Berlin Story Bunker.
Zuvor war die Gruppe am authentischen Ort des Führerbunkers. Dort beschreibt die Tafel von Berliner Unterwelten den Führerbunker. Sven Felix Kellerhoff hat 2003 im Berlin Story Verlag „Mythos Führerbunker“ geschrieben, er war an der Informationstafel beteiligt und war Berater des von Monika Bauert entworfenen Modells.

Besucherinnen nehmen wahr, dass das Bunker-Modell in schwarz-weiß ist, stark zurückgenommen, fast abstrahiert wie in manchen Brecht-Stücken. „Nur keine Puppenstube“, sagte Monika Bauert.

Enno Lenze im WDR über die Drohungen auf Facebook zu „Hitler – wie konnte es geschehen“

Der WDR befragt Enno Lenze ausführlich zur Situation, wie viele Drohungen es nach der Eröffnung der Hitler-Dokumentation gibt, wie er damit umgeht und dass Facebook sich nicht darum kümmert.

Vom Obersalzberg nach Brasilien — Photoshop macht’s möglich

Ahh, sagt Norman vom Berlin Story Verlag, das Photo von Hitler und Eva Braun aus Brasilien kommt mir doch bekannt vor. Guck mal, hier ist das Original. Stasi (Eva Brauns Hund) Eva, Hitler und Blondi, eines der bekanntesten Bilder vom Berghof. Findet man beim Bundesarchiv.

 

Auf dem Fake Foto im vorigen Blogeintrag ist sogar noch der Schatten der Hundeleine auf Eva Brauns Rock zu sehen.

 

Die Wahrheit soll einer guten Geschichte nicht im Wege stehen – irisches Sprichwort.

Hitler lebt: Neues Beweismaterial, Hitler in Argentinien. Sogar Fox News weiß das

Peinlich,peinlich, das mit dem Tod im Führerbunker ist jetzt wohl doch widerlegt. Wenn Fox News das sagt, der Lieblingssender von Donald Trump, kann es nur die Wahrheit und nichts als die Wahrheit sein.

 

Der „Führer“ entkam mit amerikanischer Hilfe in einem deutschen U-Boot nach Argentinien. Es gibt sogar ein Foto, wie er mit Eva vor dem schönen Ferienhaus im Schwarzwald-Stil steht. „The Führer loves it“.“

 

Hier ist die Original-Quelle der Verschwörungstheorie.

 

Mit diesem Buch und anderen skurrilen Verschwörungstheorien fängt die Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“ an.