10. September 2004

Ausstellungseröffnung. Man weiß das ja nie vorher, wer alles kommt. Hundert Gäste hatten sich per Fax angemeldet. Und so viele waren es dann auch bei einer der größten und am besten organisierten Veranstaltungen, die wir hatten. Es ging um die offizielle Eröffnung der Ausstellung über Berlin. Ziemlich genau um 11 Uhr kamen die Gäste. Nur der Reporter des Neuen Deutschlands war schon eine halbe Stunde früher da. Am nächsten Tag kommen wir dann auch ziemlich groß auf der Berliner Titelseite. Wir stellen das historische Modell von Claude Möller vor, die Tafel zur Geologie der Spreeinsel (Museumsinsel), die Geschichtstafeln Unter den Linden vom Gartendenkmalamt und unsere Tafeln zum Dritten Reich und zur Mauer. Das geht alles in fünf Minuten oder etwas mehr. Dann kommen die Künstler dran, die die großen Gemälde großer Berliner an den Pfeilern vor der Buchhandlung gemalt haben, die meisten von der Malschule Wladimir Prib. Alles werden wir auf der Homepage selbstverständlich ausführlich darstellen, mit den Arbeiten an der Ausstellung. Jeder Künstlerin wird einzeln nach vorne geholt und schließlich mit Applaus bedacht. Ich erhalte von Wladimir Prib ein unglaublich schönes T-Shirt mit allen neuen Motiven. Wie können wir das als verkaufbares T-Shirt produzieren? Ich bin wirklich begeistert. Das ist Berlin Story, die Geschichte Berlins auf einem T-Shirt. Es passt zu uns.

Dann gibt es für die Stadtführer, Stadtführungsbüros und Busunternehmen Prosecco und Schnittchen. Lachs geht viel besser als Käse. Alles auf Vollkorn. Wurst oder Schinken machen wir gar nicht mehr. Und Brezeln gehen gut. Wahrscheinlich, weil ich heimlich die Hälfte genommen habe. Wir sind zufrieden. Die Ausstellung läuft. Derzeit sind zweihundert bis dreihundert Besucher täglich da. Da wir noch keine Werbung gemacht haben, ist das ganz gut.

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