Maskentest im Verlag — sieht auch ganz gut aus

Das geht ja so, eine FFP3 Maske, da kann echt gar nichts passieren, dazu Handschuhe. Eigentlich wollte ich Essen bestellen. Nächste Liefertermin nach dem 4. April 2020. Auf Null-Diät wollte ich eigentlich nicht gehen. Also doch einkaufen. Die Menschen sind sehr vorsichtig.

Der Bunker im Video: Führung durch „Hitler – wie konnte es geschehen“

Ihr könnt wegen Corona nicht in den Berlin Story Bunker? Kein Ding! Enno Lenze hat mit dem Kurator Wieland Giebel eine Tour durch die Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“ gefilmt. https://vimeo.com/399402364

Jetzt sind drei Filme über den Bunker fertig:
Hier geht es um die Umgebung des Bunkers, um den Anhalter Bahnhof und den Tunnel zum Bunker:
https://vimeo.com/398659807
In diesem Film berichten wir, wie der Bunker innen aussieht, wie das Leben im Bunker war:
https://vimeo.com/398944135
„Hitler – wie konnte es geschehen“ ist die zentrale Dokumentation im Bunker über drei Stockwerke:
vimeo.com/399402364

Drehen im Bunker: Der Späti im Berlin Story Museum

Geschichte hört heute auf. Das Berlin Story Museum endet mit dem Späti. Wir drehen weiter im Bunker, was man sehen kann und warum wir das alles machen.

Filme über den Bunker für die Corona-Gemeinde

Eine ganze Serie von Filmen über den Bunker, die Umgebung, das Museum und die Dokumentation. Super Wetter – und morgen geht es innen weiter. Enno bearbeitet die Filme und bald kann man in den Corona-Ferien alles schön zu Hause angucken.

Neu gefundene Indizien könnten darauf hinweisen, dass Hitler bereits fünf bis sieben Jahre früher als bisher gedacht zum Judenhasser wurde.

Sven Felix Kellerhoff in der WELT über Thomas Weber: Demnach sagte Elisabeth Grünbauer, deren Eltern Anna und Josef Popp in München 1913 den gerade aus Wien zugezogenen Hitler als Untermieter aufnahmen, über den späten bekannten Mitbewohner ihrer Kindheit: „Er hat sich immer beschwert, dass zum Beispiel in Österreich also eine Lage herrscht, die ihm nicht passt, und vor allen Dingen, dass er auch nie in Österreich zum Militär will, weil ihm Österreich zu verjudet war. Das war ein Hauptthema von ihm, dass er eben gesagt hat, dass eben Wien und Österreich so verjudet seien. Das ist ein Grund gewesen, dass er gegangen ist.“

https://www.welt.de/geschichte/article206219535/Neue-Quellenfunde-War-Hitler-schon-vor-1914-Antisemit.html

Das vollständige Interview mit Elisabeth Grünbauer findet sich in „Ich traf Hitler“. Das Buch erscheint am 8. April 2020 im Berlin Story Verlag.

Armin Fuhrer im FOCUS über Thomas Weber und „Ich traf Hitler“: Österreich war ihm zu verjudet.

Armin Fuhrer im FOCUS !… Und noch etwas sei merkwürdig [schreibt Thomas Weber]. Fakt ist, dass Hitler erst 1913 von Wien nach München übersiedelte. In den Gesprächen mit Elisabeth Grünbauers Vater behauptete er aber laut den Aussagen von dessen Tochter steif und fest, dass er schon 1912 an die Isar gekommen sei. Das aber ist definitiv falsch. Was aber war der Grund für diese häufig wiederholte Lüge, fragt Weber. Wollte er Spuren seiner letzten Wiener Zeit verwischen, weil es dort zu einem negativen Ereignis oder persönliches Erlebnis gekommen war?

Nicht ausgeschlossen, dass noch Quellen ans Licht kommen

Webers Theorie hat durchaus einiges für sich, aber sie muss zwangsläufig Spekulation bleiben. Die Äußerungen Elisabeth Grünbauers, über die er in seinem Aufsatz berichtet, sind aber zweifellos sehr wertvoll, denn sie geben einen wichtigen Hinweis darauf, dass Hitlers Antisemitismus älter ist als bisher gedacht. Nur den Grund kennen wir nach wie vor nicht.“

https://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/sie-seien-ausbeuter-oesterreich-war-ihm-zu-verjudet-wie-hitlers-hass-auf-die-juden-entfachte_id_11704110.html

„Als ob man auf einmal vor einer unverhofft gefundenen Goldkiste stünde.“

Thomas Weber im SPIEGEL auf die Fragen von Nils Minkmar über das Buch Ich traf Hitler: „Als ob man auf einmal vor einer unverhofft gefundenen Goldkiste stünde.“ https://www.spiegel.de/geschichte/adolf-hitler-wir-wissen-wenig-ueber-ihn-a-00000000-0002-0001-0000-000169988573#

Diese Interviews fanden statt, als Hitler schon 50 Jahre tot war. Aber alle 45 Zeitzeugen erinnern sich genau an die Begegnungen: Wie er das erste Zimmer in München mietete, wie er in die feine Gesellschaft eingeführt wurde, wie es beim Hitler-Putsch lief. Die Köchinnen, Kammerdiener und Hausmeister, die Gauleiter, Generäle und Sturmbannführer, die Schauspielerinnen, Hausfrauen und Architekten – sie hatten „nicht die geringste Ahnung“ von den Verbrechen des Nationalsozialismus. Viele der Gesprächspartner haben zum ersten Mal erzählt.

Ich traf Hitler … zu Buchankündigung

Frankreich empfiehlt den Berlin Story Bunker

Jouxtant la Anhalter Bahnhof (ancienne gare d’Anhalt) dont on peut contempler un reste de façade d’époque, le Berlin Bunker Story vous propose un voyage dans le temps. Conséquence de campagnes militaires de la Royal Air Force, Hitler décide la construction de bunkers à travers le pays et en particulier à Berlin. Celui-ci, achevé au printemps 1942, pouvait offrir refuge à plus de 5000 personnes sur 5 niveaux. Aujourd’hui, le bunker accueille sur 3000m² deux expositions : « Hitler, How could it happen » et « Berlin Story Museum ».

« Hitler, How could it happen » reprend d’abord l’histoire du Führer, sa jeunesse en Autriche, le choc de la Première Guerre mondiale, les différentes étapes son ascension au pouvoir et surtout les massacres dans toute l’Europe dont il est responsable. Si le nom un peu racoleur de l’exposition et la reconstitution d’une pièce du Führerbunker interrogent, la documentation est pour autant exemplaire et le message est sans équivoque. Les photos et les textes sont soigneusement élaborés et on ne laisse ici aucune place aux théories fumeuses. Le bunker d’Hitler, qui se trouvait à deux pas de la chancellerie, a été démoli en 1947 pour que le site ne devienne pas un lieu de pèlerinage.

Enfin, le bunker présente une autre exposition, plus petite, sur l’histoire de Berlin. Toutes les grandes étapes qui ont façonné la ville vous sont racontées via des audioguides.

Le Story Bunker possède dans sa boutique une large collection de livres très imaginés sur des domaines très variés de l’histoire berlinoise.

Märzrevolution — der Bürgerverein ehrt die Toten von 1848, Vorkämpfer unserer Demokratie

Die Berliner Bürgerwehr schießt auf die Arbeiter Berlins. Diese Gedenktafel wurde heute neu vom Bürgerverein Luisenstadt aufgestellt. Sie stand schon 2008 hier, 160 Jahre nach der Märzrevolution von 1848, und wurde von Vandalen zerstört. Rechte? Linke? — Einfach Blödmänner. Im Hintergrund sieht man das Georg-von-Rauch-Haus, ehemals einen Teil von Bethanien. Bethanien war ein riesiges Krankenhaus, das Friedrich Wilhelm IV. weit außerhalb der Tore Berlins bauen ließ, damit Infektionen nicht in die Stadt getragen wurden.

Ronald Pieper, Chef des Bürgervereins, berichtet vor zwanzig Interessierten, relativ weit auseinander stehenden Bürgern, dass wir es als unsere Aufgabe ansehen, auch hier im Kleinen in unserem Viertel an den Kampf für Demokratie damals zu erinnern. Volker Hobrack, links mit Blick zur Kamera, erinnert an die Historiale 2008, als der Verein Historiale mit Re-anactments in der Stadt unsere Vorkämpfer würdigte. Im Hintergrund die Thomaskirche.

So sahen die Revolutionäre aus. Der gemeinnützige Verein Historiale e.V., der später die Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“ sowie das Berlin Story Museum im Berlin Story Bunker einrichteten, führte 2008 eine Woche hindurch große szenische Darstellungen – Re-enactments, ein Theaterstück im Roten Rathaus, eine historische Talkshow im Abgeordnetenhaus sowie etwa hundert weitere Veranstaltungen durch. Rechts der heutige Bunkerchef Enno Lenze, der diese ganzen Veranstaltungen geplant hatte, und in der Mitte Norman Bösch, heute Leiter des Berlin Story Verlags.

Die Medien berichtete ausführlich. Hier der Tagesspiegel.

Maenner, die Soldaten preussischer Truppen (l.) darstellen, und Maenner, die Revolutionaere mimen, kaempfen am Dienstag (18.03.08) in Berlin auf dem Alexanderplatz waehrend des Geschichtsfestivals Historiale gegeneinander. Mit der sogenannten Historiale wird an die Maerzrevolution vor 160 Jahren im Jahr 1848 erinnert.

Die Berliner Morgenpost (oben) war dabei und diese Schlacht um die Königsbarrikade am Alexanderplatz wurde vom rbb live übertragen.

Die Bürgerwehr auf der Seite des Königs gegen die Aufständigen und gegen die Demokratie. Diese Pickelhauben haben wir damals anfertigen lassen. Vom Deutschen Historischen Museum erhielten wir ein Original. Das Zeughaus Kinnemann baute sie nach. Heute sind die Pickelhauben das Symbol der „Pickelhauben-Zeit“ vor und um die Zeit der Geburt Hitlers. Sie hängen im Berlin Story Bunker.

Ein Darsteller steht am Samstag, 22. Maerz 2008 auf dem Gendarmenmarkt in Berlin. Blumen auf den Saergen. Im Rahmen der Historiale wurden die Saerge fuer die 183 Gefallenen der Maerzrevolution von 1848 vor dem Deutschen Dom am Gendarmenmarkt aufgebahrt. Waehrend der Historiale werden die Phasen der Maerzrevolution an mehreren Abenden nachgespielt und den Zuschauern praesentiert. —
An actor stands in front of mock coffins during a reenactment of the revolution in 1848 at the Gendarmenmarkt square in Berlin on Saturday, March 22, 2008. The 1848 revolution was a popular uprising across the various German states in an attempt to create a unified Germany.

Johannes Großer, damals Mitarbeiter der Berlin Story, gedenkt der 183 auf dem Gendarmenmarkt aufgebahrten Toten, unserer Vorkämpfer für die Demokratie. Ganz früh an diesem Tag holten wir drei Laster voller Särge aus einer Berliner Sargfabrik. Sie wurden uns für diese Aktion leihweise zur Verfügung gestellt.

Noch eine Anmerkung: Das Geschichtsfestival Historiale wurde von Buchhandlung und Verlag Berlin Story ausgedacht, durchgeführt und finanziert — ohne öffentliche Mittel. So, wie jetzt der Berlin Story Bunker mit der umfangreichsten Dokumentation gegen den Nationalsozialismus weltweit ohne jegliche öffentliche Mittel betrieben wird.

Anmerkung 2: Schwarz-rot-gold ist die Farbe der Revolutionäre gegen den König, gegen Kleinstaaterei, für Demokratie. Es ist unsere Fahne!