Drohnen – Übersicht

Drohnen im Ukraine Museum im Berlin Story Bunker, Stand: 12. Februar 2026


01 Shahed (Geran-2), Motor, RU, von Oleg aus Cherson erhalten, dem Fahrer des zerbombten Autos.


02 Operation Spiderweb, Drohne, UA. Aus dem Reservebestand der Операція павутина des SBU für uns.

03 DJI Mavic 3, geliefert von Berlin Story, DE. Kommerziell, teuer, sehr gute Kamera. Das letzte Video dieser abgeschossenen Drohne läuft im Bunker.

04 Gerbera, RU, Styropor und dünnes Sperrholz in der Form der Shahed. Fake-Drohne, um die Abwehr zu überlasten, oder mit 5 kg Sprengstoff. Wird inzwischen auch benutzt, um FPV Drohnen in Städte zu bringen, welche dann starten und in Häuser fliegen.

05 100-Euro-Baumarkt-Drohne, das billigste Teil, RU (Artikel zur Drohne)

06 Fiber Drohne, RU, lauert am Ende des dem Drohnentunnels nach Cherson auf Autos. Einweg, 500€. (Artikel zur Drohne)

07 Supercam S350, RU, von der Elitetruppe 7th Rapid Response Corps, UA, elektronisch heruntergeholt (ca.100.000€). Über die Aufnahmen dieser 5 Kilometer hoch fliegenden Drohne werden die russischen Kamikaze-Drohnen ins Ziel gesteuert. (Artikel zur Drohne)

08 Hybrid Drohne „Frankenstein“, RU. Hubschrauber (zum Schnellstart) und Flugzeug zugleich. Zielsystem für die Artillerie, markiert Fahrzeuge und Gebäude für die Bombardierung, ca. 15.000€ (Kamera alleine 5.000€). (Artikel zur Drohne)

09 Gleitbombe, RU. Bombe auf dem technischen Stand des WK II, einfach aufgerüstet, vom Bomber abgeworfen, um grob Richtung Ukraine zu fliegen, bis zu 100 km (heute 250 km) Reichweite.

10 FPV Drohne (First Person View, vom Piloten häufig mit Videobrille gesteuert), UA, 3x blaue Propeller. Einwegdrohne, leichter Rahmen, teilweise Anbauteile aus dem 3D Drucker, in Massenproduktion. 300-500€.

11 FPV Drohne, UA, 4x blaue Propeller, großer Akku. 11 und 12 sind baugleich. Einfache, klassische Einwegdrohnen ohne GPS, werden nur nach Video gesteuert. 300-500€.

12 FPV Drohne, UA, 4x graue Propeller – Interceptor Drohne, fängt Drohnen wie die Supercam ab, auch schnelle Gleitbomben. Vom 7th Army Corps.

13 DJI Drohne, rot/grau, RU. Kommerzielle Drohne (1.000€), eher vom Anfang der Invasion, meist als „Spotter“, Erkundungs-Drohne benutzt. Fliegt ein Stück weg und filmt den Einschlag.

14 und 15 FPV Drohne, RU, mit Metallrahmen. Metallsender hinten, rechteckig und silber, quer. Der Sender hat kleine Schalter, „Dip Switches“, mit denen man das Senden des Videos nach dem Start verzögern kann. Die Drohne startet bei den Russen und fliegt eine Minute, bevor sie das Videosignal sendet, das die Ukrainer abfangen können. So wissen die Ukrainer nicht, wo die Drohne genau startet. RU kann Metall stanzen, das ist billig, aber wiegt mehr. Schnell bauen geht vor besonders gut bauen. UA hat Fiberglas/Kunststoffrahmen. Technisch ist das besser.

16 RU FPV Drohne, 18 RU FPV Drohne, 19 RU FPV Glasfaserdrohne – baugleich zu Nr. 6

17 FPV, am Eingang des Museums, Drohne mit Video, RU, ebenfalls Metallrahmen. Der Besucher des Museums im Fadenkreuz des russischen Drohnenpiloten. Die Videoqualität ist nicht beeindruckend, ist aber ausreichend für den Drohnenpiloten.

20 UA FPV Drohne „Kolibri 8“

21 Drohne Molniya („Blitz“), RU, 100€ Drohne wie 05 – aber zweimotorig