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05.09.29 Buchvorstellung Berlin Story Verlag
So haben wir die Veranstaltung zu der Vorstellung der neuen Bücher aus unserem Berlin Story Verlag vorgestellt.

Bericht und Fotos über die Vorstellung der Bücher finden Sie hier.Donnerstag, 29. September 2005
Berlin Story Verlag - Drei neue Bücher, drei wichtige Themen
Lothar Heinke vom Tagesspiegel stellt die Autoren und ihre Werke um 19.30 Uhr in der Berlin Story vor. Zu jedem Buch habe wir eine eigene Homepage ins Netz gestellt.
www.Humboldt-Universitaet-Buch.de
www.Zwanziger-Jahre-in-Berlin.de
www.Kirchen-in-Berlin.deGianluca Falanga
Die Humboldt-Universität
Das Gebäude sollte prächtig wirken und den Festlichkeiten seines Bruders Prinz Heinrich dienen – das stellte sich Friedrich II. vor, als er 1749 die Fassade so skizzierte, wie wir die Humboldt Universität heute kennen. Aus dem Fětenpalast wurde eine Universität, die sensationelle 29 Nobelpreisträger hervorbrachte. Heute umfaßt die intellektuelle Spannbreite die gesamte klassische Bildung bis hin zu weltweiten Spitzenleistungen in Medizin und Naturwissenschaften. Freiheit vom Staat und Einheit von Forschung und Lehre – das war zur Gründung der Universität 1810 absolut neu.
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Das Buch schildert, wie die politischen Verhältnisse die Universität prägten, früher, im Dritten Reich und in der DDR und auch heute. Die geistigen Väter werden vorgestellt, die großen Denker des deutschen Idealismus, aber auch die strategisch planende Kultusbürokratie. Ideen veränderten die Welt: Relativitätstheorie, Marxismus, Energieerhaltungssatz, die Ich-Philosophie; Tuberkel- und Choleraerreger sowie die Naturkonstante – alle sind mit der HU verknüpft. Heute durchdringt die Uni die ganze Stadt.

Der Autor Gianluca Falanga bietet eine kaum zu übertreffende, humanistisch breit angelegte Bildung, veröffentlichte in Italien und lebt jetzt in Berlin.
www.Humboldt-Universitaet-Buch.de
Michael Bienert/Elke Linda Buchholz
Die Zwanziger Jahre in Berlin
Ein Wegweiser durch die Stadt
Dreigroschenoper, Bubikopf, Dada, Bauhausarchitektur, Metropolis, Straßenkämpfe – der Mythos der Zwanziger Jahre prägt bis heute das Bild Berlins. Er zieht Touristen in die Stadt und inspiriert die Berliner Stadtplanung und Architektur, das Theater, das Kino und die Literatur. An manchen Orten ist der Geist der Weimarer Republik noch greifbar: an Baustellen wie dem Alexanderplatz, auf S- und U-Bahn-Strecken oder in Wohnanlagen der Zwanziger Jahre, in jüngster Zeit sorgfältig restauriert.
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Die Umgestaltung der Museumslandschaft seit der Wiedervereinigung hat neue Anlaufpunkte geschaffen, an denen man sich über Film, Malerei, Design, Geschichte und Stadtentwicklung zwischen 1918 und 1933 informieren kann. Zum ersten Mal liegt nun ein Stadtführer vor, der hilft, die Zwanziger Jahre mit all ihren Facetten im wiedervereinigten Berlin wiederzuentdecken. Zahlreiche Abbildungen, Register und ein Serviceteil erleichtern die Orientierung.

Michael Bienert, Autor zahlreicher Bücher zur Kulturgeschichte Berlins, schreibt als Journalist für den »Tagesspiegel« und die »Stuttgarter Zeitung«. Elke Linda Buchholz hat mehrere Bücher über Bildende Künstler (u. a. Picasso, Goya) veröffentlicht, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden.
www.Zwanziger-Jahre-in-Berlin.deSven Scherz-Schade
Kirchen in Berlin
Jeder soll nach seiner Façon glücklich werden, das war zur Zeit Friedrichs des Großen einmalig in Europa – und diese Toleranz blieb dominierende Geisteshaltung in Berlin. Eine unkirchliche Stadt? Es scheint nur so. In dieser kurzen Kirchengeschichte stehen die Menschen im Mittelpunkt. Die Pfarrer, die Gemeinden, die Widerstandskämpfer werden vorgestellt, immer im Spiegel der politischen Verhältnisse und der religiösen Standpunkte, darüber hinaus auch Architektur und Kunstgeschichte von Gotteshäusern verschiedener Konfessionen.
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Ein lebendiger historischer Durchgang baut den Spannungsbogen von Reformation und Glaubensflüchtlingen bis heute auf. Prachtarchitektur und bescheidene Feldsteinkirchen werden vorgestellt; riesige Bauten für das Militär, platzsparende Straßenfrontkirchen für Berlins Arbeiterbezirke. Synagogen, Moscheen und Tempel zeigen, wie vielfältig das religiöse Leben in Berlin und Potsdam ist.

Sven Scherz-Schade ist Journalist für Kirchenzeitungen und den Hörfunk, studierte an HU sowie TU, wo er 2004 promovierte. Das religiöse Leben Berlins ist Schwerpunkt seiner Arbeit.
www.Kirchen-in-Berlin.de


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