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Newsletter 6 – Januar 2004

Liebe Leserinnen und Leser,

Auch diesen Monat erwarten Sie wieder neue Angebote, ein neues Quiz und viele Informationen über die Berlin Story.

Selbstverständlich sind wir für Anregungen, Wünsche, Verbesserungsvorschläge oder auch Kritik jederzeit offen. Diese bitte an kaposty@berlinstory.de richten.

ÜBER UNS
BERLIN-QUIZ
ANGEBOT DES MONATS
BUCHBESPRECHUNG
AN- UND ABMELDUNG

ÜBER UNS

Geschafft! Weihnachtstrubel und Jahreswechsel liegen hinter uns. Eine turbulente Zeit, unser Laden brummt und das Stimmengewirr lässt auf Besucher aus aller Herren Länder schließen. Vor unserer Haustüre pilgern am Sylvestertag unermüdlich diejenigen vorbei, die rund um das Brandenburger Tor das neue Jahr mit Bühnenbeschallung und Entertainment begehen wollen. Wenn es offiziell knallt, ist unser Laden geschlossen – aber nur, um am 1. Januar frohen Mutes wieder unsere Pforten zu öffnen, um das neue Jahr zu begrüßen.

In diesem Sinne möchten wir uns auch bei Ihnen, unseren Kundinnen und Kunden, dafür bedanken, dass Sie unseren Erfolg erst möglich gemacht haben. Wir hoffen, Sie bald möglichst auch wieder in unserem Laden oder virtuell auf unserer Homepage begrüßen zu dürfen. Auf jeden Fall wünschen wir Ihnen ein glückliches, erfolgreiches und spannendes neues Jahr 2004.

Im Dezember öffneten wir für Hagen Koch, Begründer des Berliner Mauerarchivs, unsere Ausstellungsräume in der ersten Etage des Hauses Unter den Linden 10 für eine Kurzausstellung anlässlich des 40. Jahrestages des Passierscheinabkommens. Hagen Koch, selbst ehemaliger Stasioffizier und als junger Mann beteiligt am Mauerbau, verfügt über Materialien, welche die Vorbereitung durch die Stasi für das zweite Passierscheinabkommen im Winter 1963/64 dokumentieren. Diese Unterlagen wurden ausgestellt und durch einen Vortrag von Hagen Koch zu dieser Zeit und seinen Erlebnissen ergänzt. Mehr über die Ausstellung …

BERLIN-QUIZ

Auch die Dezemberfrage lockte wieder zahlreich Ratefreunde, in den Untiefen Berliner Geschichte zu wühlen. Die richtige Antwort auf die Frage, wer 1877 durch den Erwerb des „Neuen Berliner Tageblattes“ ein Zeitungsimperium begründete, lautete: Leopold Ullstein. Der Ullstein Verlag, inzwischen Teil der schwedischen Bonnier-Gruppe, kehrt nach seinem Umzug vor sechs Jahren nach München im Mai 2004 nun wieder nach Berlin zurück.

Das Los hat entschieden. Gewonnen hat Angelika Häger aus Augsburg. Herzlichen Glückwunsch. Sie gewinnt den Film „Zurück auf Los“, persönlich signiert von Darsteller und Regisseur Pierre Sanoussi Bliss.

Sie wollen mehr über das Ullsteinimperium oder die Zeitungsstadt Berlin wissen? Hier haben wir Ihnen eine kleine Auswahl zusammengestellt. Natürlich aus unserem Sortiment.

Sten Nadolny. Der Ullsteinroman. Ullstein Verlag. 450 Seiten. € 24,00.

Walter E. Keller. Vom Zeitungsviertel zum Medienquartier. Berliner Spurensuche zwischen Leipziger Straße und Mehringplatz. 69 Seiten. Verlag wek. € 8.60.

Ludwig Pietsch. Wie ich Schriftsteller geworden bin. Ein wunderlicher Roman meines Lebens. Aufbau Verlag. € 4.95.

DIESEN MONAT LAUTET DIE FRAGE:

Ende des 18., Anfang des 19. Jahrhunderts war das literarische Leben Berlins geprägt von der jüdischen Salonkultur. In diesen Salons luden meist jüdische Bürgerinnen die jungen kulturellen Größen der deutschen Frühromantik wie Clemens von Brentano, Friedrich Schleiermacher oder Friedrich Schlegel zur Konversation.

Wie hießen die beiden berühmtesten Salondamen dieser Zeit?

Ein anspruchsvolle Frage zum Jahresbeginn, in „Wer wird Millionär“-Kategorien sicherlich mindestens die 32.000-Euro-Frage. Aber Sie haben ja noch den Laden-Joker. In unserer Judaica-Ecke finden Sie die Antwort ganz bestimmt.

Dann die richtige Lösung per Email schicken an: quiz@berlinstory.de. Und vergessen Sie nicht, Ihre Adresse anzugeben!

Als Preis lockt diesmal eine würdige Alternative zu textlastigen Bildbänden und Ausstellungskatalogen: Die Alte Nationalgalerie in 3D aus dem Jovis Verlag. Eine dreidimensionale, detailgetreue Nachbildung des Gebäudes im Buchinnern nebst Informationen zur Bau- und Sammlungsgeschichte.

ANGEBOT DES MONATS

Diesen Monat bieten wir Ihnen ein wirkliches Schnäppchen. Der großformatige Bildband „Berliner Residenzen. Zu Gast bei den Botschaftern dieser Welt“ von Kirsten Baumann und Natascha Meuser kostete ehemals € 29.90. Bei uns gibt es ihn für nur € 9.95. Während die Botschaftsbauten inzwischen weitestgehend bekannt sind, bleibt der Zugang zu den

Privatgemächern der Diplomaten meist verwehrt. Dieses Buch verschafft Ihnen Zutritt.

Bestellungen sind per Telefon und Fax (030/20 45 38 42) oder per Email service@berlinstory.de möglich.

BUCHBESPRECHUNG

In neuer Auflage erschienen ist das Buch „Der beherzte Reviervorsteher. Ungewöhnliche Zivilcourage am Hackeschen Markt“ von Heinz Knobloch, dem im vergangenen Juli verstorbenen Berlin-Autor. Knobloch geht hier der Geschichte des Reviervorstehers Wilhelm Krützfeld nach, der während des Judenpogroms im Spätherbst 1938 seine Funktion nutzte, um die Synagoge in der Oranienburgerstraße vor Brand, Zerstörung und Plünderung zu schützen.

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Berlin Story, Wieland Giebel, Unter den Linden 10, 10117 Berlin

Tel./Fax: 030/ 20 45 38 42, www.BerlinStory.de