Menü

Newsletter 31 – April 2008

 

Langfassung unseres Newsletters

(So verschicken wir unseren Newsletter per Post)

Rundbrief als PDF (Optimiert zum Ausdrucken, Große Datei – etwas Geduld mit der Ladezeit)

*Probleme mit der PDF-Datei?

Liebe Freunde der Berlin Story,

es gibt wieder viel zu berichten, weil es rasant vorwärts geht.

Endlich konnten wir ein Umzugsdatum festlegen. Die Historiale hat sich stabilisiert, in der FAZ schreibt Andreas Kilb sogar, daß sie sich nach wenigen Veranstaltungen etabliert hat. Im Herbst geht es weiter mit einem großen, mehrtägigen Fest im Nikolaiviertel.

Buchhandlung: Wenn Sie am Mittwoch, den 23. April 2008 zur Neueröffnung der Buchhandlung

Unter den Linden 26 kommen, dem Welttag des Buchs, dem höchsten Feiertag der Bibliophilen,

wird wohl alles mehr oder weniger fertig sein. SKH Prinz Georg von Preußen wird dabei sein,

denn er stellt den neuen, toll gestalteten Shop der Burg Hohenzollern vor.

Bis jetzt kann man sich das alles nicht richtig vorstellen. Es ist staubig, laut, 30 Handwerker unterschiedlicher Gewerke arbeiten auf drei Etagen. Von morgens bis abends sind Thomas Wiedmann und Hermann Grimstein von der Bauleitung zu sehen, Herr Erdmann kontrolliert die Sanitärinstallationen, die Elektriker Jens Koop und Stefan Dotterweich verlegen schnell noch ein Kabel, bevor Herr Wegner die nächste Gipskartonwand schließen läßt. Unsere Kunden drücken sich an der langen Schaufensterfront die Nase platt.

Das Zepter in der Hand hält Monika Bauert, die Ausstatterin, die aus ihren schier unendlich vielen

Theater- und Filmproduktionen (u.a. „Das Boot“) weiß, wie man eine Horde kräftiger Männer lenkt. Die Regale und Tische wurden in einer Filmwerkstatt in Köln von Jörg Bergen für uns gebaut. Boehlke-Lichttechnik (City of Lights, Weihnachtsbeleuchtung Unter den Linden und Kudamm) hat uns beraten und gebaut. Es fehlen noch einige Teile: Der Kronleuchter, der aus Miami kommt; die Sitzkissen im Salon, die aus Neu Dehli eingeflogen werden; die Tiefkühlschränke aus Polen; die Kühl- und Wärmetheken kommen aus Österreich; die Fujitsu-Siemens-Computer aus Sömmerda/Thüringen; der historische Bibliothekstisch kommt aus Dänemark; aus Berlin kommen die wundervollen grünen Lampen aus Berliner Messing und Schadows Prinzessinnengruppe aus Potsdam/St. Petersburg kommt lebensgroß etwas später. Vor wenigen Tagen haben wir den Trabi ins Untergeschoß gebracht. Baujahr 1966, also bestellt 1954.

Adresse, Telefon, Internet: Alles bleibt, nur die Hausnummer lautet jetzt

Unter den Linden 26.

Verlag: Es gibt wieder acht neue Bücher.

Zum Buch „Berlin for Beginners“, einem deutschsprachigen Buch für Berlin-Einsteiger, wird es Seminare des Autors im Salon geben. „Feodora“ wird auch dort verkauft, wo Feodora lebte, auf Schloß Glücksburg in Schleswig-Holstein und im Krongut Bornstedt hinter Sanssouci. Zu „Berlin. Polnische Perspektiven“ gab es eine Buchvorstellung im Roten Rathaus mit großem Bahnhof. Genau am Tag der Eröffnung der Buchhandlung kommt „Das mathematische Berlin“ von Iris Grötschel, die ein weitgehend unbekanntes Thema vielfältig und spielerisch aufnimmt. Um ein einziges Foto des russischen Fotografen Jewgeni Chaldej geht es in „Das Banner des Sieges“, nämlich die sowjetische Flagge auf dem Reichstag. Das Buch kommt am 5. Mai 2008 heraus, pünktlich zur Ausstellung im Martin-Gropius-Bau vom 9. Mai bis 28. Juli.

Historiale: Mit dem Geburtstag der Demokratie 1848, dem europäischen Völkerfrühling,

hatten wir so viel Medienresonanz wie nie zuvor. Alles ging gut. Sogar die Journalisten auf dem Alexanderplatz zogen sich nachdem ersten Donnerschlag der Kanone auf die ihnen zugewiesenen Plätze zurück. Die Veranstaltungen in der Berlin Story waren leider überfüllt. Zum Glück haben wir demnächst Platz für 99 Besucher. Erstmals stellte Michael Cullen die Berichte des amerikanischen Gesandten zum 18. März 1848 vor, die er in Archiven in Washington fand. Zentrale Frage: Wird aus Preußen eine Republik? Am Karsamstag schüttete es morgens, später nieselte es nur noch. Statt der 183 Särge stellten wir lieber nur 50 auf. Es entstanden mit unseren historisch gekleideten Mitarbeitern eindrucksvolle Bilder der Särge der Märzgefallenen. Eine kleine Pressedokumentation dazu können Sie gleich mitbestellen.

Die Historiale wird vom Freitag, dem 29. August bis zum Sonntag, dem 31. August im Nikolaiviertel mit vielen Geschichtsdarstellern und historischen Talkshows das 18. Jahrhundert in Berlin darstellen. Es kommen die Langen Kerls, Friedrich der Große, viele prächtige Hofdamen, Musiker und Tänzer.

Wenn Sie nicht gleich zur Eröffnung am 23. April in die Buchhandlung kommen, macht nichts.

Wir haben vor, diesmal mindestens zehn Jahre zu bleiben.

Alles Gute

Wieland Giebel

Berlin for Beginners - Tipps für StadteinsteigerBerlin for Beginners. Tipps für Stadteinsteiger, Thomas Knuth,

Berlin Story Verlag, 144 Seiten, 14,95 Euro

Alles, was man wissen sollte, wenn man neu in Berlin ist.

Das fängt an bei der Orientierung, welcher Bezirk zu einem passen könnte; wie man dem Berliner und auch der Berlinerin begegnet; welche Fettnäpfchen man vermeiden könnte, wenn man wollte; wie man sich mit der BVG durch die Stadt bewegt. Überhaupt kommt die BVG immer wieder vor und immer gut weg. Das leistungstarke Verkehrsnetz fällt besonders Neuen in Berlin auf. Daß es hier weniger Autos gibt als in anderen Städten hängt weniger mit Hartz IV als mit der BVG zusammen. Dieses Buch hat eine super Zielgruppe, nämlich die 100.000 Menschen, die in jedem Jahr neu nach Berlin kommen und in die Stadt einsteigen. Und alle diese vielen Neuberliner können vor oder nach oder während der Lektüre dann vertiefend auch noch an einem der Seminare teilnehmen, die der Autor Thomas Knuthzum gleichen Thema veranstaltet und wunderbarerweise auch gleich in der Berlin Story.

www.Berlin-for-Beginners-Buch.de

Berlin for Beginners – Tipps für Stadteinsteiger – Direktlink zum Buch in unserem Webshop

Prinzessin Feodora - Nach Sternen jagen ...Prinzessin Feodora – Nach Sternen jagen …

Ein Leben als Schwester der deutschen Kaiserin, Thomas Weiberg, Berlin Story Verlag, 140 Seiten, 14,95 Euro

Feodora war die jüngste Schwester von Kaiserin Auguste Victoria, der ersten Gattin von Kaiser Wilhelm II. Wie ist das, wenn man ein Leben lang im Schatten der großen Schwester steht? Prinzessin Feodora zu Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg war Schriftstellerin,

Dichterin und Malerin. All das findet man in ausführlichen Auszügen im Buch.

Der Historiker Thomas Weiberg hat lange nach Quellen gestöbert und ein durchgehend anschaulich illustriertes Buch daraus gemacht. Auf 40 Seiten gibt er einen Überblick über das private und gesellschaftliche Leben, über den Konflikt um Schleswig-Holstein, über die Familie. Dann folgen Gedichte, Erzählungen und ein Romanauszug. Dem Buch haben wir einen festen Umschlag gegeben, damit man es gern verschenkt.

Prinzessin-Feodora.BerlinStory.de

Prinzessin Feodora – Nach Sternen jagen …  Direktlink zum Buch in unserem Webshop

Das mathematische BerlinDas mathematische Berlin. Historische Spuren und aktuelle Szene, Iris Grötschel, Berlin Story Verlag, 256 Seiten, 19,80 Euro

Auch wenn Sie meinen, Sie wüßten ziemlich viel über Berlin, bei diesem Buch kommen Sie ins Staunen, denn mit Mathematik in Berlin haben Sie sich wahrscheinlich (wie wahrscheinlich?) noch nicht befaßt. Nach einem Treffen mit Stadführern kam Autorin Iris Grötschel auf uns zu. „Ich habe da so eine Idee …“. Sie kann als Stadtführerin gut erzählen, sie hat als Mathematikerin schwer Ahnung und sie hat ein Manuskript abgeliefert, das uns begeisterte, denn es geht nicht ums Rechnen, sondern um historische Persönlichkeiten, um Orte der Mathematik, um Architektur, Kunst, mathematische Exponate. Und Sie werden dann auch noch mit Rätseln gefüttert. Das alles ist amüsant, humorvoll, anspruchsvoll – einfach Berlins schönstes Mathematikbuch, von Gauß bis Skateboard fahren.

Mathematik.BerlinStory.de

Das mathematische Berlin – Direktlink zum Buch in unserem Webshop

 

Das mathematische BerlinBerlin. Polnische Perspektiven – 19. bis 21. Jahrhundert, Dorota Danielewicz-Kerski, Maciej Górny (Hg.), Berlin Story Verlag,

448 Seiten, 19,80 Euro

Als im Roten Rathaus in einem mit über 200 Besuchern überfüllten Saal das Buch vorgestellt wurde und der Schauspieler Joachim Król Auszüge las, ging es auch um die Nachkriegszeit, wie Polen Deutsche auf dem Schwarzmarkt ärgerten, indem sie verbreiteten, ganz Berlin würde russische Zone. Das dicke, große Hardcover-Buch bietet eine unglaubliche Fülle an Beziehungs-Literatur von einer Berlin-Schilderung Jósef Ignacy Kraszewski (240 Romane und Erzählungen) um 1863 bis zum „Leben mit den 68ern“ im Studentendorf Schlachtensee. Oft sind ernsthafte Begebenheiten mit skurrilem Humor erzählt. Es hat das Zeug, zum Standardwerk der Beziehungen beider Länder zu werden.

Polnische-Perspektiven.BerlinStory.de

Berlin. Polnische Perspektiven – Direktlink zum Buch in unserem Webshop

 

Das Banner des SiegesErnst Volland, Das Banner des Sieges, Berlin Story Verlag,

80 Seiten, 9,80 Euro

Dieses Foto symbolisiert wie kein anderes das Ende des Zweiten Weltkriegs, die Niederlage Deutschlands, den Einzug der Roten Armee. Es wurde am 2. Mai 1945 vom russischen Kriegskorrespondenten Jewgeni Chaldej aufgenommen. Volland schildert bis ins kleinste Detail, wie Chaldej die Aufnahme plante, wie er sie umsetzte, wie das Foto verfälscht und manipuliert wurde. Volland kannte den vor kurzem verstorbenen Chaldej und verwaltet dessen gesamten Fotoschatz. Was auch immer es über diese Ikone der Fotografie zu sagen gibt, Volland hat es gesammelt und zeigt hier alle Fotoversionen.

Das am häufigsten veröffentlichte Foto zur Nachkriegsgeschichte, fest verhaftet im kollektiven Bewußtsein.

Banner-des-Sieges.BerlinStory.de

Das Banner des Sieges – Direktlink zum Buch in unserem Webshop

 

Berliner Mauer-Bücher - MultilingualDie Berliner Mauer 1961 – 1989. Fotografien aus den Beständen des Landesarchivs Berlin (Hg.), Volker Viergutz, Berlin Story Verlag, je 128 Seiten, auf engl., span. und ital., plus DVD,

je 9,80 Euro

Nervig, jeden Tag die Frage zu hören:

Gibt es das nicht auch auf Englisch, Italienisch oder Spanisch. Heute wollte jemand das Buch sogar auf Ukrainisch haben. Die drei Hauptsprachen sind jetzt fertig. Unsere Leser meinen, es sei das am besten visualisierte Buch über die Mauer. Und weil auch noch eine DVD beiliegt, auf der man Originaldokumente vom Mauerbau ebenso sehen kann wie die weitere Geschichte, ist der Preis ein absolutes Schnäppchen. Wir machen auch die fremdsprachigen Ausgaben nicht teurer. Bitte beschenken

Sie ihre Freunde!

www.Berliner-Mauer-Buch.de/pages/english

The Berlin Wall 1961 – 1989 – Direktlink zum Buch in unserem Webshop

www.Berliner-Mauer-Buch.de/pages/espanol

Il Muro de Berlín 1961 – 1989 – Direktlink zum Buch in unserem Webshop

www.Berliner-Mauer-Buch.de/pages/italiano

Il Muro di Berlino 1961 – 1989 – Direktlink zum Buch in unserem Webshop

 

Kurzer Pressespiegel zur Historiale 2008Historiale e.V. (Hrsg.), Kurzer Pressespiegel zur Historiale 2008, Berlin Story Verlag, 22 Seiten, nur 2 Euro

In dieser kleinen Pressedokumentation finden Sie reichlich mit Fotos versehen 15 Artikel von über 100 Beiträgen in den Medien. Wenn gegen Ende des Jahres auch die weiteren Historiale-Veranstaltungen stattgefunden haben werden, möchten wir wieder eine umfassende Doku herausgeben. Im Internet www.Historiale.de finden Sie weitere Quellen und Filme, besonders auch das gesamte Theaterstück im Roten Rathaus, über das wir besonders glücklich sind. Diese Dokumentation beginnt mit einem Artikel über die Herstellung der Pickelhauben, zeigt die Bilder, die wir zur Vorberichterstattung lieferten, ausführlich den Barrikadenkampf am Alex sowie die Aufbahrung der Märzgefallenen am Gendarmenmarkt nach dem Gemälde von Menzel.

www.Historiale.de

Kurzer Pressespiegel zur Historiale 2008 – Direktlink zum Titel in unserem Webshop

 

Pickelhaube M1842Preußische Pickelhaube M1842, Reproduktion

Zeughaus Kinnemann, 580 Euro

Drei Millimeter dickes Rindsleder, echtes Messing, ein wirklich spitzer Pickel. Das alles stellte Gert Kinnemann in seinem Zeughaus für die Historiale her. Dazu gab es keinen Bauplan. Das Original dieser Pickelhaube des Deutschen Historischen Museums liegt in der Zitadelle Spandau und diente als Vorbild. Aus rund 80 einzelnen Teilen besteht die Pickelhaube 1842, alle mit Augen- und Nackenschirm. Für den Bau mußte eigenes Werkzeug hergestellt werden. Die Materialien entsprechen so weit wie möglich den historischen.

Wir ließen 20 Pickelhauben herstellen, die alle bei der Schlacht um die Königsbarrikade auf dem Alexanderplatz getragen wurden. Nur diese Originale sind jetzt verkäuflich.

www.Zeughaus-Kinnemann.de

Preußische Pickelhaube M1842 – Direktlink zum Artikel in unserem Webshop

 

Stille Winkel in BerlinMichael Bienert, Stille Winkel in Berlin, Ellert & Richter Verlag,

127 Seiten, 12,95 Euro

Bienert sagt: „Stille Winkel in Berlin – die Suche danach ist für mich zum Abenteuer geworden, ja zu einer kleinen Weltreise. Die Ostsee, das Riesengebirge, Venedig, Indien und China habe ich in Berlin gefunden, bin unerwartet Fledermäusen, Wildschweinen und Elefanten begegnet …“ Mehr als 20 Geschichten, zwanzig Mal Lesefreude, denn Michael Bienert erzählt Berlin so wunderbar in seiner gebildeten, nicht überkandidelten Sprache mit sensibler Beobachtungsgabe und großem Einfühlungsvermögen seinen Gesprächspartnern gegenüber. Über das Engelbecken: „Wer hätte sich das alles träumen lassen, solange die Mauer noch stand? Als

habe der Luftzug eines Engels den Ort gestreift, wurde das Unwirkliche real, eine betonharte Wirklichkeit löste sich in Nichts auf.“ Vom Geschichtspark Zellengefängnis über das buddhistische Haus, Begräbnisorte zu den Gärten der Welt in Marzahn.

Stille Winkel in Berlin – Direktlink zum Buch in unserem Webshop

 

 

Max LiebermannGünter Meissner, Max Liebermann, E.A. Seemann Verlag,

147 Seiten, 12,90 Euro

„Freistunde im Amsterdamer Waisenhaus“, das Titelbild zeigt einen Ausschnitt aus diesem großartigen Gemälde des damals 34jährigen Liebermann aus dem Jahr 1882. In den Gesichtern der Mädchen spiegelt sich seine Lebenserfahrung. Helles Sonnenlicht durchflutet den Hof, die Bäume haben eben ausgeschlagen. „Erzählerische Fülle und säuberliche Detailmalerei chrakterisieren … die Ausstellungsbilder …“ Aber auch wenn wir uns späte Gemälde ansehen, wie das Porträt von Professor Ferdinand Sauerbruch aus dem Jahr 1932, wendet sich die tiefe Empfindung für die Menschen unmittelbar an den Betrachter. Das Buch geht auf einen Band aus dem Jahr 1974 zurück.

Liebermann kam, anders als der arme Menzel, aus dem Großbürgertum.

Max Liebermann – Direktlink zum Buch in unserem Webshop

 

Adolph MenzelWolfgang Hütt, Adolph Menzel, E.A. Seemann Verlag,

144 Seiten, 12,90 Euro

Wie machen die das, ein großformatiges, farbiges, gut ausgestattetes Hardcover für 12,90 zu verkaufen? Keine Ahnung. Das Buch geht auf eine Ausgabe aus dem Jahr 1981 zurück. Es enthält die Hauptwerke Menzels in großer Abbildung, viele Skizzen, die liebevollen Portäts. Darüber hinaus aber führt der Autor in das Leben Menzels ein, beschreibt die Entstehung einzelner Werke und bettet die Geschichte auch in die gesellschaftlichen Verhältnisse ein.

Wie wurde Menzel als Sechzehnjähriger zum Ernährer der Familie? Wie war Menzel von der Märzrevolution betroffen? Sein Gemälde von der Aufbahrung der Märzgefallenen, auch in diesem Buch, haben wir zur Historiale nachgestellt. Wie kam es zu der engen Verbindung

zum Tapetenhersteller Arnold in Kassel?

Adolph Menzel – Direktlink zum Buch in unserem Webshop

 

Preussen  -  Unbekannte GroßmachtStephan Burgdorff, Norbert F. Pötzl, Klaus Wiegrefe (Hg.); Preussen – Die unbekannte Großmacht, Deutsche Verlags-Anstalt, 319 Seiten, 19,95 Euro

Best of Preußen könnte man diesen Sammelband mit 30 Beiträgen bedeutender Historiker nennen. Viele Beiträge stammen von Spiegelredakteur Klaus Wiegrefe (und anderen Spiegel-Leuten), der auch mit dem australischen Historiker Christopher Clark sprach, dem letzten Beitrag im Buch. Es sind meist relativ kurze Beiträge, nur wenige Seiten, die präzise ihr Thema beschreiben. Es geht dabei von der Vorgeschichte Preußens in der Mark Brandenburg über die populäre Zeit Friedrichs des Großen über Kultur, Parks, Polen, die Reformer, die Philosophen Kant, Fichte, Hegel über die Familie Mendelssohn, die Zukunft des Schlosses. De Bruyn schreibt über Literaten und Susanne Beyer über Rahel Varnhagen.

Der SPIEGEL tut alles (und alles gut) für die aktuelle Wiederentdeckung Preußens.

Preussen – Die unbekannte Großmacht – Direktlink zum Buch in unserem Webshop

 

 

Die Mark BrandenburgDie Mark Brandenburg – Heft Nr. 68, Der „Alte Fritz“ und die Museen.

Musik, Dichtung, Philosophie, Architektur. Lucie Großer Edition, Marika Großer

Verlag, 40 Seiten, 4,00 Euro

„Fritz ist ein Querpfeiffer und Poet. Er macht sich nichts aus Soldaten und wird mir meine ganze Arbeit verderben.“ Verzweifelt, resigniert und mit Zorn urteilt der Soldatenkönig über Wesen und musikalische Ambitionen seines Sohns. Darum geht es in dieser Ausgabe der MARK, über Friedrich und seine Einstellung und Nähe zur Kunst und Musik, zu Architektur und Büchern. „Er ging sehr sorgfältig mit seinen Büchern um, legte großen Wert auf stilvolle Einbände. Die Bücher aus Rheinsberg wurden mit einem hellbraunen Ziegenleder mit ornamentierter Vergoldung versehen.“ Herausragend illustriert.

Die Mark Brandenburg Heft Nr. 68 – Direktlink zum Heft in unserem Webshop

 

Der ferne KoenigDetlef Rüster; Der ferne König. Friderizianische Miniaturen, Stapp Verlag,

192 Seiten, 18,50 Euro

Friedrich wird in Lebensbildern vorgestellt. Wie der bedeutende Musikkritiker jener Zeit, Charles Burney, seiner Majestät beim Flöten zuhört „Klar und eben, seine Finger brillant und sein Geschmack rein und ungekünstelt …“ Wie Friedrich seine Truppen inspiziert: „Hier trugen die Grenadiere ihre Patronentasche an der falschen Stelle, ganz zu schweigen von der fehlenden Präzision beim Umgang mit Gewehr und Ladestock …“ Oder wie sie bei der Tafelrunde zusammensaßen, sich vergnügten, über die Welt lästerten. Mit dem vollständigen Bericht über

Krankheit und Tod von Friedrichs Leibarzt Christian Gottlieb Selle.

Der ferne König – Direktlink zum Buch in unserem Webshop

 

 

 

 
Familie PreussenAnna Eunike Röhrig, Familie Preußen – Die Geschwister Friedrichs des Großen;

Aus der Reihe: Tatsachen Nr. 37/38, Tauchaer Verlag, 152 Seiten, 12,80 Euro

14 Schwestern und Brüder waren es. Sie sahen sich ähnlich, waren von zarter Gestalt, hatten blaue Augen, neigten zu Ironie und Sarkasmus, waren musikalisch. In diesem Buch werden auch die früh Gestorbenen vorgestellt. Von zehn Zeilen (Friedrich Wilhelm, nur knapp ein Jahr alt geworden) über 15 Seiten, nämlich Fritzens geliebte ältere Schwester Wilhelmine und über 20 Seiten, die tragische Figur des 14 Jahre jüngeren Bruders Heinrich. Die Autorin schildert Prinzessinnen und Prinzen mit Zuneigung und gebotener Distanz. Heinrichs Stärken

werden herausgearbeitet, seine Beobachtungsgabe, Verhandlungsstärke, aber auch die Homosexualität und seine, man kann es nicht anders sagen, äußere Häßlichkeit.

Familie Preußen – Direktlink zum Buch in unserem Webshop

 

 

 

Der Kaiser und ichHermine Prinzessin von Preußen, Der Kaiser und ich. Mein Leben mit Kaiser

Wilhelm II. im Exil, MatrixMedia Verlag, 167 Seiten, 19,90 Euro

Hermine war die zweite Frau von Kaiser Wilhelm II. Auf Seite 2 dieses Rundschreibens ging es um Feodora, die jüngste Schwester der ersten Frau des letzten Kaisers. Hermine hat mit ihren autobiografischen Aufzeichnungen die Alliierten im Blick, die Engländer und Amerikaner, bei denen sie um Verständnis für ihren Gemahl wirbt. „Unsere Besuche auf Haus Doorn beschränkten sich keineswegs auf Mitglieder des Adels. Der Kaiser und ich, wir haben beide eine Vorliebe für Männer, die Heine Prinzen von Genieland nennt.“ Sie liest Heine, freut sich über Bildung, ist selbstbewußt. Brinkmann, der Herausgeber, kommentiert sorgfältig,

jedoch nicht zu ausführlich. Man kann sich das Leben in Doorn gut vorstellen. Ein

weiteres Buch zu den Kaiserhöfen, in denen sich die Berlin Story jetzt befindet.

Der Kaiser und ich – Direktlink zum Buch in unserem Webshop

 

Als Neuenburg und Valangen ...Olaf Kappelt, Als Neuenburg und Valangen noch bei Preussen waren, vor 300 Jahren, Berlin historica Verlag, 216 Seiten, 39,80 Euro

Friedrich der Große erzählt selbst, wie er seine Fürstentümer sah, beurteilte und schätzte. Das ist einfach, weil der Autor, Dr. Olaf Kappelt, als Historiendarsteller in der Person Friedrichs des Großen täglich durch Berlin führt, die Sprache Friedrichs beherrscht und gleichzeitig in Archiven seltenes Material ausgräbt. Von ihm stammt auch das Buch über die Koch- und Küchengeheimnisse Friedrichs. „Meinem Bruder gelang, was mir in meinem hohen Alter nicht vergönnt ward, unbeschwert sich auf weite Reisen zu begeben und so einmal incognito in Neuenburg zu tafeln … Als Graf von Oels weilte er im Sommer 1784 in meinem Fürstentum und wußte den hohen Genußwert des einzigartigen Neuenburger Weins zu schätzen …“

Als Neuenburg und Valangen noch bei Preussen waren, vor 300 Jahren – Direktlink zum Buch in unserem Webshop

 

So war die DDRSo war die DDR Vol.2; DDR Geheim – Das unsichtbare Kommando, ICEStorm,

2 DVDs, 22,90 Euro

Zwei ausführliche DVDs, die sich mit drei Themen befassen. Die Eliteeinheit der DDR, eine Anti-Terror-Einheit, wurde im Jahr 1974 aufgebaut und in den Bezirksstädten stationiert. Darüber war lange nichts bekannt, hier wird gezeigt, wie die „lautlosen Kämpfer“ des Ministeriums für Staatssicherheit ausgebildet wurden. Welch hoher Strahlung die 15.000 Soldaten ausgesetzt waren, die an den Radaranlagen der DDR standen, am „Auge der Luftverteidigung“, zeigt „Tödliche Strahlung“. 1958 bauten die Sowjets in der Nähe von Berlin Mittelstreckenraketen mit Atomwaffen.

So war die DDR Vol.2 – Direktlink zur DVD in unserem Webshop

 

Gigantische VisionenMichael Ellenbogen, Gigantische Visionen. Architektur und Hochtechnologie im Nationalsozialismus, Ares Verlag, 263 Seiten, 19,90 Euro

Gigantismus habe es zu der Zeit auch in anderen Ländern gegeben (Stalin, Empire State Building), aber nicht so ausgeprägt. Es geht um die Großbauten in Berlin, München, Hamburg und Linz sowie auch in Nürnberg und Rügen. Darüber hinaus werden die Breitspurbahn und die Reichsautobahnplanung vorgestellt, die Großwaffen für das Heer, die Luftwaffe sowie die Marine. Der Wiener Journalist Ellenbogen schafft einen ausführlich bebilderten Überblick, alles ist wie bei einer Doktorarbeit genau belegt. Die Projektfülle ist überwältigend. Aber es waren ja nicht nur Visionen. Intensität und Umfang der Kriegsplanung werden durch das Buch anschaulich gemacht.

Gigantische Visionen – Direktlink zum Buch in unserem Webshop

 
Hitlers TheologieRainer Bucher, Hitlers Theologie, Echter Verlag, 228 Seiten, 16,80 Euro

„Indem ich mich des Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des

Herrn“. Wie hat sich Hitler seine Theologie zusammengebastelt und

was hat die Kirche daraus gemacht? Bißchen riecht noch die ursprüngliche

Professor-Arbeit durch.

Hitlers Theologie – Direktlink zum Buch in unserem Webshop

 

 

 

 

 

 

Hitler - Eine KarriereWerner Rieb, Hitler – Eine Karriere. 1 DVD. Gesamtlaufzeit ca.

155 Minuten + 36seitiges Booklet, 22,90 Euro

Der Film aus dem Jahr 1977, die erste große Hitler-Dokumentation, jetzt versehen mit zusätzlich 43 Minuten neu erschlossenem Material. Deutsch mit einigen englischen Teilen.

Hitler – Eine Karriere – Direktlink zur DVD in unserem Webshop

 

 

 

 

Endstation OderfrontGerald Ramm, Endstation Oderfront. Kriegserlebnisse aus Brandenburg und Berlin, Verlag Gerald Ramm, 488 Seiten, 30,00 Euro

Auf den letzten Drücker hat Gerald Ramm (viel mit Jürgen Wedemeyer von den Berliner Unterwelten) 35 Zeitzeugen befragt, bevor das nicht mehr geht. Vorbildlich! Grausam. Tief berührend. Lange war die Schlacht um Berlin für Deutsche ein Tabu. Sehr authentisch. „Die Infanterie bleibt liegen und rührt sich nicht. Ich bekomme die Wut. So ein verfluchtes Volk. Damit sollen wir den Krieg gewinnen? Ich verzweifle bald.“ Sicher werden sich bald Autonome finden, die rechtsextremistisches Gedankengut ausmachen. Hier geht es aber erfolgreich

darum, Gefühle und Erleben des letzten Sturms festzuhalten.

Endstation Oderfront – Direktlink zum Buch in unserem Webshop

 

 

Macht und FreundschaftStiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (Hrsg.), Macht und Freundschaft. Berlin – St. Petersburg 1800-1860, Koehler & Amelang, 334 Seiten, 29,90 Euro

Man kann Seite für Seite durchblättern und nur staunen, wie schön Berlin (auf den Gemälden) war, wie prachtvoll St. Petersburg. Wie jung und attraktiv die Herrscher, wie schön die Wohnungen, wie edel die Schlösser, Kristalllüster, Bildergalerien und Kuppelsäle wirkten. Gerd-H. Zuchold schildert, wie der sauertöpfisch wirkende Friedrich Wilhelm III. ein prachtvolles Fest zu Ehren des 31. Geburtstags der Großfürstin Alexandra Fjodorowna stattfinden ließ, „Der Zauber der Weißen Rose“. Dieses Prachtwerk kostet statt schätzungsweise 68 nur 29,90 Euro, weil es von Gazprom Germania gefördert wurde. Melken sie Gazprom, kaufen Sie fünf Bücher zum Verschenken.

Macht und Freundschaft – Direktlink zum Buch in unserem Webshop

 

Die DDRHermann Vinke, Die DDR. Eine Dokumentation mit zahlreichen

Biografien und Abbildungen, Ravensburger, 256 Seiten, 19,95 Euro

Das Buch ist für junge Leser, aber es ist wie bei der Sendung mit der Maus, Ältere können sich ungeniert informieren und verstehen endlich alles. Toll bebildert, politisch, viele Kurzbiografien.

Die DDR – Direktlink zum Buch in unserem Webshop

 

 

 

 

 

Das Berlin WimmelBuchHermann Stange, Michael Fleischmann; Das Berlin Wimmelbuch,

Annette Betz Verlag 340 Seiten, inklusive CD, 19,95 Euro

Lustig, komisch, vielfältig für Kinder vom ersten Gucken bis 6 Jahre. Reichstag, Checkpoint Charlie, Demo vor der Uni.

Das Berlin Wimmelbuch – Direktlink zum Buch in unserem Webshop

 

 

 

 

 

Im Fluss der ZeitCarl-Peter Steinmann; Im Fluss der Zeit. Geheimnisse links und rechts der Spree, TRANSIT Buchverlag, 140 Seiten, 14,80 Euro

Sehr schön erzählte Geschichte in Geschichten mit unzähligen interessanten Abschweifungen (wie Zirkus Busch, Engelbecken, Fontane, Treptower Park). 3 Tage fließt die Spree langsam durch Berlin.

Im Fluss der Zeit – Direktlink zum Buch in unserem Webshop

 

 

 

 

 

 

 

Axel Kirchner; Die Avus. Deutschlands legendäre Rennstrecke – Acht Jahrzehnte Motorsport,Die Avus Delius Klasing Verlag, 288 Seiten, 32,00 Euro

Schöne Fahrzeuge, wagemutige Männer, super Fotos in Hülle und Fülle von 1921 (Brennabor) über Silberpfeil bis Ford Zakspeed 1985.

Die Avus – Direktlink zum Buch in unserem Webshop