Newsletter 22 – Februar 2007
| Langfassung unseres Newsletters (So verschicken wir unseren Newsletter per Post) |
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Liebe Freunde der Berlin Story,
die hohe Qualität und der Detailreichtum der neu erschienenen und hier vorgestellten Bücher sind umwerfend. Das gibt es wirklich nur in Berlin. Wir kennen die Bücher und wir kennen Sie! Diese Buchbesprechungen können wir so gezielt schreiben, weil uns Ihre Interessen und Wünsche durch ständige Gespräche in der Buchhandlung gut bekannt sind.
Ergebnis 1:
Nach dem Dezember-Rundschreiben/Newsletter hatten wir über 250 000 Seitenabrufe (Webshop und diese Seiten zusammen) im Internet. Für eine kleine Buchhandlung wie uns ist das phänomenal.
Ergebnis 2:
Wir sind ausgezeichnet. Wieder von ZITTY, wieder als eines der besten Geschäfte in Berlin.
Aktualisierung unseres Verteilers
Dieses Rundschreiben geht an 3000 Abonnenten per Post. Wir schicken es Ihnen sehr gern weiter, wenn Sie unsere Buchbesprechungen lesen und zu Veranstaltungen eingeladen werden möchten. Wenn Sie dieses Rundschreiben weiterhin (per Post) beziehen wollen, schicken Sie uns bitte die beiliegende Postkarte bis 14. März 2007 zurück. (Auch wenn Sie uns Ihre Adresse erst vor kurzer Zeit gegeben haben.) Anders können wir das leider nicht organisieren. Vielen Dank für Ihre Hilfe!
Wir schicken Ihnen gern an Stelle dieses Rundschreibens einen Newsletter als Email und Sie lesen den Text im Internet.
Alles Gute
Wieland GiebelOrtstermin Mitte, Auf Spurensuche in Berlins Innenstadt, Sven Felix Kellerhoff, 256 Seiten, Berlin Story Verlag, 19,80 Euro, erscheint Mitte März 2007
Berlin für Fortgeschrittene, mehr als die Hauptsehenswürdigkeiten, von einem jungen Historiker geschrieben, der außergewöhnlich interessant Geschichte in Geschichten erzählen kann, weil er das laufend und erfolgreich tut. Kellerhoff ist der Geschichtsredakteur der WELT und der Berliner Morgenpost. Bei uns erschien von ihm “Mythos Führerbunker”, inzwischen auch auf englisch und italienisch. 30 Geschichten, erstmals die vom Hotelbesitzer Curt Elschner, der Hitler die Tür wies; außerdem Admiralspalast am Rande des Rotlichmileus; die Goebbels-Villa und ihr Bunker; Schloss Monbijou; der Tod Peter Fechners 1962 an der Mauer. Der Band ist mit vielen Abbildungen versehen, und auf einer Karte findet man die Orte.
Buchvorstellung am Dienstag, den 3. April 2007 um 19 Uhr im Berlin-Saal der Zentral-/Landesbibliothek, Breite Str. 36, 10178 Berlin-Mitte. Eintritt frei.

Die Beine der Hohenzollern, Helmut Caspar, Berlin Story Verlag, 224 Seiten, 16,80 Euro, erscheint Ende Februar 2007
Eines der skurrilsten und zugleich erhellendsten Bücher zur Kaiserzeit. Es geht um Schulaufsätze, die ein Lehrer am Joachimsthalschen Gymnasium, Prof. Dr. Otto Schroeder, 1901 zum Thema „Die Beinstellung der Denkmäler der Siegesallee“ schreiben ließ. Vier Betrachtungen über die Körperhaltungen der Marmorfiguren gelangten unter die Augen Kaiser Wilhelms II., des Stifters der Siegesallee. Er las die Aufsätze mit Wohlgefallen und versah sie mit Randbemerkungen, als ob es sich um wichtige Staatspapiere handelte. Großzügig illustriert, erweitert um die Geschichte des Joachimsthalschen Gymnasiums.
Buchvorstellung am Sonntag, den 25. Februar 2007 um 11 Uhr in der Berlin Story. Die druckfrischen Exemplare werden vom Autor signiert.

Napoleon in Berlin 27. Oktober 1806/2006, Historiale e.V., 36 Seiten, 5 Euro Schutzgebühr, erscheint Ende Februar 2007
Wie Napoleon vor 200 Jahren in die Stadt einzog, wurde Ende Oktober 2006 am Brandenburger Tor, Unter den Linden und im Lustgarten nachgestellt. 30 000 Menschen sahen das historische Schauspiel, organisiert vom Verein Historiale, unterstützt von der Berlin Story. In der farbigen Dokumentation sind die wesentlichen Zeitungsartikel zusammengestellt sowie Fotos und Berichte von den Veranstaltungen wie der großen Auftaktdiskussion in der Nikolaikirche.
Inklusive einer Liste der Medienberichterstattung weltweit bis China und Südamerika, wo überall das Fernsehen diese Bilder zeigte.

Brandenburg, Henry Porter, Ullstein Taschenbuch, 646 Seiten, 8,95 Euro
Wir hatten dieses Buch bereits ausnahmsweise besprochen, als das Original in Englisch herauskam, weil es zugleich ein ebenso spannender Thriller wie ein hervorragend recherchiertes Buch zur Wende, zur DDR-Geschichte, zu den Geheimdiensten ist – mit einem leichten Schuss Briten und Araber gewürzt. Die Geschichte ist gut zusammengebaut, noch besser erzählt und endet mit einem wirkungsvollen Finale. Auf unserem englischen Tisch haben wir Porter stapelweise verkauft.
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Berliner Melange, Geschichten & Rezepte aus dem Café Einstein, Gerald Uhlig-Romero, Collection Rolf Heyne, 223 Seiten, 35 Euro
Nur eine Wand trennt uns vom Einstein – und Welten. Gerald Uhlig-Romero hat das Café Einstein aufgebaut, zum phantastischen Treffpunkt gemacht und beschreibt überwiegend selbst, gelegentlich mit Beiträgen von Freunden und Gästen, welchen Geist sein Kaffeehaus verkörpert. Ein Kondensat Berliner Gegenwart und Geschichte, traumhaft ausgestattet. Sie machen mit diesem Buch jeden glücklich, der das Lebensgefühl Berlins erahnen möchte.
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Hardenberg, Der Reformkanzler, Ingo Hermann, Siedler Verlag, 447 Seiten, 24,90 Euro
Wie bereiten wir uns auf das Geschichtsfestival Historiale in diesem Sommer vor? Wir haben alle dieses Buch gelesen, in dem es um die Preußischen Reformen geht, im Kern aber um Hardenberg und die Zeitumstände, um den nervenden Zauderer Friedrich Wilhelm III., aber auch um Hardenbergs nicht unbescheidenes Liebesleben. Hermann erzählt politisch und persönlich, es entsteht ein lebendiges Bild, wir hatten Lesefreude und blicken jetzt besser durch.
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Der Palast der Republik, Anke Kuhrmann, Imhof, 240 Seiten, 39,95 Euro
Mutig und sehr schön, wie Verleger Michael Imhof sich traut, ein Architekturbuch zum Palast zu machen, gründlich, vorbildlich illustriert.
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Ludwig Persius (1803-1845), Andreas Meinecke, Dt. Kunst Verlag, 911 S., 68,00 Euro
Sämtliche erhaltenen Schriftquellen, kommentiert. Reiseberichte (an F. IV. aus Italien), Bauberichte, Gutach-ten zu Schlössern und Kirchen. Brief an Schinkel, Pückler, Rauch, Lenné.
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Wer war wer in der DDR?, 2 Bände, u.a. von Helmut Müller-Enbergs, Ch. Links Verlag, zusammen 1235 Seiten, 49,90 Euro
Wer irgend etwas mit der DDR-Geschichte zu tun hat, braucht dieses zweibändige Lexikon, dessen Eintragungen bis Ende Oktober 2006 reichen. Man kann mit dem Buch systematisch arbeiten oder blättern und sich wundern. Bersarin, der sowjetische Kommandant steht neben Paul Bertz, einem SED-Funktionär und “Säuberungsopfer”, Frank Beyer, dem Filmregisseur, Pfarrer Peter Bickhardt, Molekularbiologe Heinz Bielka, Marianne Birthler und Lothar Bisky. Mehrere ausführliche Register auch über Pseudonyme, wer beispielsweise Tania war: Ches Freundin Tamara Bunke.
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Die Deutschen 1918-1945, Band 2, Hermann Pölking & Rolf Hosfeld, 3 DVDs, acht (!) Stunden Spieldauer, Piper Verlag, 98 Euro
Sie werden als Geschichtsinteressierter in den nächsten Jahren immer wieder mit
dieser Edition zu tun haben. Inzwischen interessieren sich viele Medien für das von Hermann Pölking und Rolf Hosfeld vorgelegte Mammutwerk über die Deutschen. Schon im Buch sieht man, dass ungewöhnliche Fotos herangezogen wurden, Dorfszenen in Rheinhessen, Kämpfe um Freiberg in Sachsen, die Siegesfeier einer SA-Kapelle in Zwickau. Pölking hat 20 Jahre gesammelt, mehr als 270 Filmszenen zusammengeschnitten, die größtenteils zuvor noch niemals zu sehen waren.
Die Deutschen 1918-1945 – Direktlink den DVDs in unserem Webshop

Brandenburg, Zeitschrift für Kultur, Geschichte und Natur, Kulturland Brandenburg e.V., 64 Seiten, 4,50 Euro
Eine weitere Zeitschrift über Brandenburg, herausgegeben vom Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam und dem Verlag Aschenbeck & Holstein, bei dem die Bände über Villen in Berlin und Potsdam erscheinen. Neben Themen zum Brandenburger Tor oder zum Wein vom Wachtelberg wird es schön speziell beim Olympischen Dorf oder beim Tabakanbau in Vierraden. Ordentlicher Serviceteil, gut ausgestattet. Wir werden die Zeitschrift neben der “Mark” und den “Landsichten” in der Buchhandlung führen.

Berlin über und unter der Erde, Alfred Grenander, Nicolai’sche Verlagsbuchhandlung, 358 Seiten, 29,90 Euro
Endlich wird Grenander richtig gewürdigt, der Schwede, der Berlin baute. Ist das hochgestapelt? Nein. Große Teile der U-Bahn stammen von ihm, die Bahnhöfe in wundervollen Farben, die Pfeifer, Landhäuser und auch die Gebäude der Knorr-Bremse, des bis heute führenden Bremsenherstellers für Eisenbahnen und LKWs. Ich finde mich im hervorragenden Buch mit ganz neuen Gesichtspunkten zu Berlin leider schwer zurecht, weil Designer die Orientierung verhunzten und ein Register fehlt.
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Zeitsprünge. Fotografien seit 1972, Ute und Bernd Eickemeyer, 144 Seiten, 133 Abbildungen (s/w), Berlin 2006, 29,90 Euro
Ein großartiges Buch, das Weihnachten zu unserem Bestseller wurde. Die intensive, langjährige und liebevolle Zuneigung der Stadt (Ost und West) gegenüber machte dieses Fotobuch möglich. Es bricht einem schier das Herz, in welchem Zustand sich Ost-Berlin in den Jahren vor der Wende befand. Freude erwärmt den Betrachter, wie der Verschönerungsprozess voranging. Zum Verschenken an Berlinliebhaber, an Fotoliebhaber und an Jammer-Ossis, die früher alles besser fanden.
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Das Nicolaihaus, Marlies Ebert, Uwe Hecker, Nicolai’sche Verlagsbuchhandlung, 92 Seiten, 14,90 Euro
Acht Gedenktafeln sieht man am Nicolaihaus, nirgendwo gibt es mehr. Zum Glück ist das Buch aber nicht so dick, wie die Dichte an Geschichte es möglich machen würde. Die berühmten Eigentümer werden vorgestellt (Gotzkowsky, Nicolai, Parthey), Baumeister Zelter sowie die ebenso berühmten Bewohner (von der Recke, Tiedge, Körner, Ludwig Jonas mit 12 Kindern). Dank der Jonas’schen Familienstiftung konnte das Buch in liebevoller Ausstattung zu kulantem Preis erscheinen.
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Luftbildplan Berlin 2007, 100 x 70 cm , Bien & Giersch, gerollt 9,80 Euro, gefalzt 7,50 Euro
Mitte September 2006 flog Beatrix Wagner mit ihrer großen fotogrammetrischen Digitalkamera bei bestem Wetter über Berlin, vom Ernst-Reuter-Platz bis zum Ostbahnhof. Dann wurden die einzelnen Aufnahmen am Computer in höchster Präzision zusammengesetzt. Jetzt liegt der neue Luftbildplan von Uli Giersch vor, mit dem Regierungsviertel auf neuestem Stand, den Ländervertretungen und 100 Sehenswürdigkeiten.

Luftbildatlas Berlin-Mitte, Philipp Meuser, DOM publishers, 143 Seiten, 48,00 Euro
Philipp Meuser flog am 17. Juli 2006 mit dem Hubschrauber in 200 Metern Höhe über Mitte. Über 100 Aufnahmen zeigen jedes Detail – und wenn man noch mehr sehen möchte, kann man die beiliegende hochauflösende CD in den Computer schieben, die Bilder auf dem Bildschirm nahezu unendlich vergrößern und so zum Beispiel die Demo sehen, die sich gerade vor dem Brandenburger Tor formiert. Atlas bedeutet hier Fotoband.
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Von der Jägerstraße zum Gendarmenmarkt, Wolfgang Kreher, Gebr. Mann Verlag Berlin, 231 Seiten, 29,90 Euro
Es ist fast unglaublich, wie viele herausragende Bücher es neu gibt. Hier geht es wesentlich um die Jägerstraße 10/11, wo der Historiker Leopold von Ranke 1834 bis 1840 lebte und die sechs Bände “Deutsche Geschichte im Zeitalter der Reformation” schrieb, aber auch um den Rest der Jägerstraße mit Alexander von Humboldt, Rahel Varnhagen, Friedrich Schleiermacher, Schiller, E.T.A. Hoffmann, Heinrich Heine, Sören Kierkegaard, die Deutsche Bank, Jenny Treibel, die Berliner Zeitung, Walter Felsenstein.
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Karl Friedrich Schinkel – Reise nach England, Schottland und Paris im Jahre 1826. Gottfr. Riemann, Koehler & Amelang, 264 Seiten, 24,90 Euro
Vier Monate war Schinkel mit Peter Beuth unterwegs. Das gesamte Reisetagebuch ist mit Text und vor allem mit unendlich vielen Abbildungen bestückt, die notwendig sind für unsere Vorstellung davon, was Schinkel sah, bewunderte – und kopierte oder abkupferte. Beide waren begeistert von Industrie, Technik und dem Zustand Englands überhaupt, ungeheuer reich, aber nicht stabil, soziale Unruhen, Aufstände. London war Metropole, naja, und Berlin kannte Schinkel noch nicht.
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Schloss als Ausschneide-bogen, 19,90 Euro
Ein Traum wird wahr, endlich das Schloss selbst basteln. Präzise Anleitung, nicht so schwer.

Palast-Abriss-Block, 12,90 Euro
Alles in einem erledigen, den Palast entsorgen und Blatt für Blatt für Notizen nutzen.
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Napoleon, Marmorstaub von Thomas Seyfarth, 16 cm, 54,80 Euro
(Gewicht: ca. 570 g)
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Napoleon, Marmorstaub von Thomas Seyfarth, 23 cm, 100 Euro
(Gewicht: ca. 1,2 kg)8
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Friedrich II. mit seinen Windspielen, Marmorstaub, Hunde aus Zinn, 28 cm, 310 Euro
Alex Agwanjan nach Johann Gottfried Schadow. Das 91 cm hohe Original des Bronzestandbilds Friedrichs mit seinen Windspiele “Alkmene” und “Hasenfuß” befindet sich im Bodemuseum.
Friedrich II. mit seinen Windspielen – Direktlink zur Skulptur in unserem Webshop

Friedrich II. nach Anton Graff, Kopie von Joachim Tietze, Berlin statt 1200 Euro nur 980 Euro
1781 malte Graff Friedrich II. Diese Kopie des Berliner Kunstmalers J. Tietze ist ein Meisterstück. Nr. 21 – 28
Eine junge Restauratorin, die für uns gearbeitet hat, kommt März/April nach Berlin, um sich ihr Diplom zu finanzieren. Sie restauriert Gemälde und Skulpturen und begutachtet vor Ort. Praktische Ausbildung an der Neuen Nationalgalerie Berlin, dem Museum für mod. Kunst Frankfurt/M. dem Kunsthist. Museum Wien, dem Tinguely Museum in Basel und dem Bayer. Landesamt für Denkmalpflege in München. Kontakt über die Berlin Story.
