Newsletter 7 – Februar 2004
Sie halten den aktuellen Newsletter in den Händen, der Sie diesmal für zwei Monate unterhalten muss. Grund dafür ist, dass die Schreiberin dieser Zeilen irgendwann im Februar ihren Teil zur Altersvorsorge beiträgt und einen Sohn gebären wird. Daher wird der Newsletter im Monat März ruhen. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Verabschieden wollen wir uns auch von der Rubrik „Angebot des Monats“ und „Buchbesprechung“. Sollten Sie jedoch dagegen Protest einlegen oder sich dafür aussprechen wollen, diese Rubriken weiter fort zu führen, dann bitte ich Sie, eine Email an kaposty@berlinstory.de zu schicken.
Selbstverständlich sind wir für auch weiterhin für Anregungen, Wünsche, Verbesserungsvorschläge oder auch Kritik jederzeit offen. Auch diese bitte an kaposty@berlinstory.de richten.
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BERLIN-QUIZ
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ÜBER UNS
Der Januar verläuft meist recht ruhig. Aber hinter den Kulissen brodelt es. Viele Projekte haben sich angekündigt, viele Ideen ihre kreative Saat in die Köpfe der Berlin Story Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingenistet.
Am 26. Januar stellten wir einem echten Berliner Original unsere Ausstellungsräume in der ersten Etage über der Buchhandlung zur Verfügung: Bernd Müller, ältester „Ureinwohner“ Berlins, geboren im Nikolaiviertel. Anlässlich des 760. Geburtstages der Stadt Berlin – Berlin wurde am 26. Januar 1244 erstmals urkundlich erwähnt, sieben Jahre später als ihre Schwesternstadt Cölln, deren Nennung als offizielles Gründungsdatum gefeiert wird – ließ uns Bernd Müller mit einigen seiner Zeitgenossen an einem Stück „oral history“ Berliner Geschichte teilhaben. Ihm lauschten fast 40 Besucher trotz kühler Temperaturen mit großer Spannung.
In den nächsten Wochen werden wir das Sortiment auf unserer Homepage aktualisieren. Schauen Sie also ruhig mal wieder online vorbei, wenn Sie nicht die Möglichkeit haben, durch Eis und Schnee Unter den Linden entlang zu stapfen, um sich für unser Angebot vor Ort zu erwärmen.
BERLIN-QUIZ
Im Januar wollten wir von Ihnen wissen, wer die beiden berühmtesten Vertreterinnen der Berliner Salonkultur am Anfang des 19. Jahrhunderts waren. Es stellte sich jedoch heraus, dass die Bezeichnung „berühmt“ durchaus Freiraum für Interpretationen lies. Deshalb werden wir unseren wissenden Leserinnen und Lesern natürlich entgegenkommen und den Rahmen der „berühmten“ Salondamen entsprechend erweitern. Die richtige Antwort lautete Rahel Varnhagen von Ense (geb. Levin) und Henriette Herz. Ebenfalls richtig ist aber auch Dorothea Schlegel (bzw. Veit).
Gewonnen hat diesmal Jörg Jaensch aus Oranienburg. Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit der Alten Nationalgalerie in 3D aus dem Jovis Verlag. Eine dreidimensionale, detailgetreue Nachbildung des Gebäudes im Buchinnern nebst Informationen zur Bau- und Sammlungsgeschichte.
Wenn Sie mehr über diese spannende Phase literarischer Kultur im Berlin der Frühromantik erfahren wollen, dann können wir Ihnen folgende Bücher aus unserem Angebot wärmstens empfehlen:
Heidi Thomann Tewarson
Rahel Varnhagen
Rororo, 160 Seiten
€ 7,50
Carola Stern
Der Text meines Herzens – Das Leben der Rahel Varnhagen
Rororo, 318 Seiten
€ 8,50
Carola Stern
Ich möchte mir Flügel wünschen – Das Leben der Dorothea Schlegel
Rororo, 334 Seiten
€ 8,90
Deborah Hertz
Die jüdischen Salons im alten Berlin
Philo, 349 Seiten
€ 16,80
Ernst Siebel
Der großbürgerliche Salon 1850 – 1918. Geselligkeit und Wohnkultur
Reimer, 301 Seiten
€ 52,00
Cornelia Saxe
Das gesellige Canapé. Die Renaissance der Berliner Salons
Quadriga, 239 Seiten
€ 15,95
Petra Wilhelmy-Dollinger
Die Berliner Salons. Mit kulturhistorischen Spaziergängen
De Gruyter, 432 Seiten
€ 19,95
DIESEN MONAT LAUTET DIE FRAGE:
Sie galt als Lichtgestalt unter den preußischen Königinnen. Napoleon bezeichnete sie als „die bewunderteste Königin und gleichzeitig die interessanteste Frau“, die er je kennen gelernt habe, nachdem sie ihn in einer privaten Unterredung – erfolglos – um Erbarmen für den preußischen Staat gebeten hatte. Verstorben im jungen Alter von 34 Jahren, wurde Sie zur zentralen Gestalt der historischen Mythologie der Deutschen emporgehoben. Die Geschichte ihres Lebens und Sterbens wurde Gründungsmythos des Deutschen Reiches und historische Legitimation der Kaiserkrone auf dem Hohenzollernhaupt. Der Name dieser preußischen Königin liegt Ihnen wahrscheinlich schon auf den Lippen. Doch kennen Sie auch den ihres jüngsten Sohnes?
Hier gehört schon eine gehörige Portion historisches Wissen dazu, um das Rätsel lösen zu können. Haben Sie es gewusst?
Dann die richtige Lösung per Email schicken an: quiz@berlinstory.de [Joest: bitte direkt verlinken]. Und vergessen Sie nicht, Ihre Adresse anzugeben!
Nach dieser Langzeitgedächtnisleistung lockt als Preis ein Trainingsprogramm für das Kurz- und Mittelzeitgedächtnis: Das Quartett Städtebauten. Memospiel. Berlin. Mit einem multilingual Booklet. Aus dem Verlagshaus Braun für zwei bis vier Spieler im Alter von 6 bis 99.
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