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Newsletter 32 – Mai 2008

Langfassung unseres Newsletters

(So verschicken wir unseren Newsletter per Post)

Rundbrief als PDF (Optimiert zum Ausdrucken, Große Datei – etwas Geduld mit der Ladezeit)

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Liebe Freunde der Berlin Story,

wenn wir von unseren Kunden hören, „das ist jetzt die schönste Buchhandlung in Berlin“, empfinden wir das als herzlichsten Dank für so viele Nachtschichten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Belohnt werden wir durch das schöne Café im Hof. Dort gibt es nicht nur verführerische Torten und Kuchen, sondern mittags auch im Hof ein häufig wechselndes Menü. Da sitzen wir dann und freuen uns.

Beim Umzug war und ist es momentan noch wie bei einem privaten Umzug. Erst wird das Wichtigste ausgepackt, und in den Ecken stehen noch die Kartons, um die sich jemand kümmern sollte. Zum Glück sind wir Viele und allmählich wird es weniger.

Der Berlin Story Salon ist unser nächstes Projekt. Am Mittwoch, dem 28. Mai 2008, also in wenigen Tagen, eröffnen wir mit einem frischen, jungen, fröhlichen Programm des a- cappella-Männerquartetts DIE BOGARTS. Das Programm der Männer-WG heißt „Von Kreuzberg nach New York“. Wir laden Sie ein, die Leser des Rundschreibens, und bieten Ihnen für Ihren ersten Besuch im Berlin Story Salon den ermäßigten Preis von nur 10 Euro (für 2 Personen 20 Euro) für herausragende Unterhaltung. Bringen Sie bitte den unteren Abschnitt mit. Das gilt nicht nur für die Premiere, sondern für alle Vorstellungen. Keinesfalls möchten die BOGARTS mit den Comedian Harmonists verglichen werden. Aber wie soll man sonst erklären, in welche Richtung es geht? Ich werde an nahezu jedem Abend dabei sein und freue mich außerordentlich, Ihnen unsere Bühne vorstellen zu dürfen.

So ganz neu ist die Idee mit einem eigenen Theater in der Berlin Story für uns nicht. Vor genau zehn Jahren lief lange an den Wochenenden auf unserer kleinen Bühne UdL 40 die Zille-Revue. Im Jahr 2004 waren wir gerade dabei, eine Bühne UdL 10 aufzubauen und wurden in dem Moment als Zwischennutzer gekündigt, weil Ferrari kam. Jetzt endlich werden wir einen eigenen Salon haben, schöner als je zuvor, denn auch dieses Theater wurde wie die Buchhandlung von Monika Bauert entworfen, der Szenenbildnerin. Im Salon soll später an jedem Abend eine musikalische Berlin-Revue als Dinner-Show laufen, also mit Speisen und Getränken. Die Buchhandlung hat von 10 bis 20 Uhr geöffnet, bald auch bis 22 Uhr.

Mit der Buchproduktion geht es weiter. Das mathematische Berlin sowie das Banner des Sieges sind erschienen. Zu diesem Buch ausschließlich über das Foto der sowjetischen Fahne auf dem Reichstag von Jewgeni Chaldej findet derzeit im Martin-Gropius-Bau eine Ausstellung statt, die das Lebenswerk Chaldejs umfaßt. Drei weitere Bücher folgen im Sommer. Wie es jetzt bei uns ausieht, sehen Sie auf den Fotos hier und auf Seite 3. Bitte lassen Sie sich bald einmal sehen. Wir freuen uns auf Sie.

Der Tortenturm steht geradeaus im Café.

Alles Gute

Wieland Giebel

Klicken Sie auf den Flyer für eine Druckansicht!

Klicken Sie auf die Grafik, um ihn größer auszudrucken.

Er gilt einmalig als Gutschein für eine der zwanzig Veranstaltungen der BOGARTS.

Das Banner des Sieges von Ernst VollandDas Banner des Sieges, Ernst Volland, Berlin Story Verlag,

80 Seiten, dt./engl./span./ital. 9,80 Euro bereits erschienen.

Dieses Foto symbolisiert wie kein anderes das Ende des Zweiten Weltkriegs, die Niederlage Deutschlands, den Einzug der Roten Armee. Es wurde am 2. Mai 1945 vom russischen Kriegskorrespondenten Jewgeni Chaldej aufgenommen. Volland schildert bis ins kleinste Detail, wie Chaldej die Aufnahme plante, wie er sie umsetzte, wie das Foto verfälscht und manipuliert wurde. Volland kannte den vor kurzem verstorbenen Chaldej und verwaltet dessen gesamten Fotoschatz. Was auch immer es über diese Ikone der Fotografie zu sagen gibt, Volland hat es gesammelt und zeigt hier alle Fotoversionen. Das am häufigsten veröffentlichte Foto zur Nachkriegsgeschichte, fest verhaftet im kollektiven Bewußtsein. Gleichzeitig läuft im Martin-Gropius-Bau bis zum 29. Juli die Ausstellung zu Chaldejs Lebenswerk.

Banner-des-Sieges.BerlinStory.de

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Das mathematische in Berlin von Iris GrötschelDas mathematische Berlin.

Historische Spuren und aktuelle Szene,  Iris Grötschel,

Berlin Story Verlag, 256 Seiten, 19,80 Euro bereits erschienen.

Glänzende Augen oder Angstschweiß? Egal welcher Mathebuch-Typ Sie sind: hier ist einmal eins für beide! Für diesen unverstaubten Streifzug durch Berlin benötigen Sie weder Zirkel, noch Taschenrechner oder gar algebraische Formeln. Dieses Buch zeigt: Mathematik ist alltagstauglich, macht Spaß – und ist überall um uns herum. Historische Persönlichkeiten und Orte, berühmte Formeln, großartige Architektur, Kultur und Kunst – all das ist das mathematische Berlin. Viel Vergnügen!

Als die Mathematikerin und zugleich Stadtführerin Iris Grötschel im vergangenen Jahr mit dem Vorschlag zu diesem Buch kam, ahnten wir schon, daß es eines von der Art wird, die wir am liebsten machen, die eine neue, bisher nicht behandelte Seite Berlins so zeigen, daß man den Spuren nachgehen kann, daß man etwas Neues lernt und unterhalten wird. Mit Rätseln und Überraschungen!

Mathematik.BerlinStory.de

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Pocket Guide to Germany, herausgegeben von Sven Felix KellerhoffPocket Guide to Germany, Sven Felix Kellerhoff (Hg.),

Berlin Story Verlag, 64 Seiten, dt./engl., Berlin Story Verlag, 7,80 Euro erscheint im Juni

»Ihr kommt nicht nach Deutschland, um Ressentiments auszuleben oder die Einwohner zu drangsalieren. Wir sind nicht wie die Nazis.“ 1944 wußte man im US-Kriegsministerium genau, dass Soldaten unmißverständlicheVerhaltensregeln brauchen. Deshalb entstand der »Pocket Guide to Germany«.

Wohl praktisch alle GIs, die 1944/45 deutschen Boden betraten,

bekamen das nur 48 Seiten starke, kleinformatige Heft in die Hand, auf dem Weg die Welt von Hitler zu befreien. Obwohl mehr als zwei Millionen Stück davon gedruckt wurden, war der »Pocket Guide« lange vergessen. Jetzt erscheint zum ersten Mal eine zweisprachige Fassung, eingeleitet und erläutert von Sven Felix Kellerhoff. Ein hochaktuelles Buch zur Diskussion über Ethik und Wege der Befreiung und Demokratisierung eines besiegten Landes und seiner Bevölkerung.

Pocket-Guide.Berlinstory.de

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Kaiserhöfe von Rainer L. Hein und Steffen PletlKaiserhöfe. Rainer L. Hein und Steffen Pletl, Berlin Story Verlag, 29,80 Euro

erscheint im Juli/August 2008

Die Kaiserhöfe, das von Unternehmer Heinz Meermann aus dem

Dornröschenschlaf erweckte Bauensemble Unter den Linden, ist so schön und großzügig geworden, wie es nie zuvor war. Die Passage zur Mittelstraße, die attraktive Beleuchtung des Hauses, Brunnen und Veranda – all das mutet mediterran an, ist von leichter Hand geplant, mit untrüglichem Gespür für den Zeitgeist. Vom Mercedes-Palast und dem Weinhaus Dressel über die preußische Central-Boden-Kredit AG und den VEB Großdampfererzeugerbau Berlin bis zur Berlin Story.

Kaiserhoefe.BerlinStory.de

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Berlin Geschichte, herausgegeben von Wieland GiebelBerlin Geschichte, Wieland Giebel (Hg.), Berlin Story Verlag,

64 Seiten, 7,80 Euro erscheint im Juni

Ikonen der Bildgeschichte Berlins wie der Mauerspringer (hier auf dem Titel), die Luftbrücke, der Mauerfall, aber auch der Fackelzug der Nationalsozialisten, Goebbels Rede im Sportpalast und die Konzentrationslager. Die großen klassischen Gemälde wie die Tafelrunde von Sanssouci, das Flötenkonzert und die dampfenden Schlote der Fabrik von Borsig. Große, bekannte Fotos, nicht zuviel Text, aber intellektuell durchdrungen. Das Heft beginnt bei der Gründung und geht bis heute. Bilder, Daten, Fakten sowie eine Zeittafel. Für Besucher der Stadt oder zum Mitnehmen. Das Buch kommt jetzt zunächst deutsch heraus, später in jeweils einzelnen Bänden in anderen Sprachen.

Geschichte.BerlinStory.de

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Berliner Brückengeschichten. Ein historischer Streifzug vom Wasser aus, Eckhard Thiemann, Jaron Verlag, 94 Seiten,

12,00 Euro

Das ist wirklich neu, eine gute Idee, die Geschichte der Brücken in Bild und Text festzuhalten, nicht für Brückenbauarchitekten, sondern für uns. Welche Bedeutung die Oberbaum und die Unterbaumbrücke hatten, wie schön die Rathausbrücke war und was dagegen jetzt geplant ist, wie die Königskolonnaden an der Königsbrücke wirkten (1878 abgebrochen), die jetzt an der Potsdamer Straße stehen, welches Gemälde mit rauchenden Schloten als Zeichen industriellen Fortschritts es von der Jannowitzbrücke gibt. Auf dem Titelbild erkennt man die Schloßbrücke um 1860 mit Klappen in der Mitte zur Schiffsdurchfahrt.

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Die Rosinenbomber. Die Berliner Luftbrücke 1948/49, ihre technischen Voraussetzungen und deren erfolgreiche Umsetzung, Wolfgang J. Huschke, BWV, 367 Seiten, 24,90 Euro (auch auf Englisch erhältlich: The Candy Bomber, 24,90 Euro, Nr. 29 – 07a)

Das ist interessant, daß die Geschichte der Luftbrücke hier nicht mit Berlin anfängt, sondern (ausführlich) mit Demjansk, als die deutschen Truppen auf dem Weg nach Moskau eingekesselt waren. Überhaupt ist das kein Erzählband, keine „Candy Bomber“ Geschichte, sondern ein verblüffend in die Tiefe gehende und gut lesbare Darstellung. Wie wurde beispielsweise der Flughafen Celle-Wietzenbruch einbezogen? Wie konnte man bei starkem Seitenwind landen? Welche Pesonalprobleme gab es? Wie optimierte man die Luftüberwachung? Welche Experten für Lufttransporte gab es überhaupt? Wie verhielten sich deutsche Mechaniker in amerikanischen Wartungsteams?

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Hungerkralle. Roman, Jürgen Ebertowski, Rotbuch Verlag, 255 Seiten,

19,90 Euro

Roman über die Luftbrücke, der die Zeit vor 60 Jahren in Berlin gut darstellt und die Spannungen zwischen Sowjets, Amerikanern, den Geheimdiensten und ehemaligen Nazifunktionären verarbeitet.

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CARE-Pakete & Co. Von der Liebesgabe zum Westpaket, Volker Ilgen, Primus Verlag,142 Seiten, 16,90 Euro

Es geht um die Rolle der Care-Pakete, wie die Amerikaner sammelten und das organisierten und um ihre Nachwirkung in der Ära Kohl, der von der amerikanischen Hungerhilfe geprägt war; aber auch um Pakete im Ersten Weltkrieg und um die Westpakete in die DDR.

CARE-Pakete & Co. – Direktlink zum Buch in unserem Webshop

 

 

 

 

 

Friedrich der Große. Der ungeliebte Sohn, Cornelia Wusowski, Verlag Josef Knecht, 764 Seiten, 24,90 Euro

Soweit wir uns erinnern können, hat es noch niemals einen so umfangreichen historischen Roman über Friedrich den Großen gegeben. Wusowski hat zuvor Biographien geschrieben über Napoleon, Elisabeth I. und Katharina von Medici, sie hat es also drauf. Sehr eindringlich wird das Verhältnis von Vater und Sohn geschildert. Insgesamt geht es um den Hof, die Familie, die nächsten Bediensteten und Berater. Alle werden so geschildert, wie wir die Charaktere aus den Sachbüchern kennen, aber hier eben als Roman. Viele können sich Vieles besser merken, wenn es in Geschichten verpackt ist wie hier.

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Friedrich der Große. Der einsame König, Cornelia Wusowski, Verlag Josef Knecht, 811 Seiten, 24,90 Euro

Es muß einem gegeben sein, den historischen Stoff in einen Roman zu packen, ohne

trivial zu werden, politische Grundzüge und Details des Alltags im Auge zu behalten und dabei flüssig zu erzählen. Cornelia Wusowski ist es gegeben. Heinrich stieß Ferdinand an und flüsterte: „Ich bin gespannt, ob er heute wieder den Musikern eine Ordre gibt, sich an die vorgschriebenen Noten zu halten; schließlich ist ein Orchester kein Exerzierplatz“. Und schon hat sie in den wenigen Sätzen die Beziehung der Brüder untereinander treffend skizziert, wer herrscht, wer intrigiert und lästert, wer es über sich ergehen läßt. Voltaire, Elisabeth Christine, sie alle spielen mit.

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Schwarze Sonne. Mythologische Hintergründe des Nationalsozialismus. Kultorte und Esoterik des Dritten Reichs. Rüdiger Sünner, absolutMEDIEN, DVD 90 Minuten, Farbe, deutsche und franz. Fassung, engl. und span. Untertitel, 17,90 Euro

Buch 256 Seiten, Herder Verlag, 9,90 Euro.

„Schlüssig und mit noch nie gezeigtem Archivmaterial wird die Lehre der germanischen Überlegenheit als Irrlehre vorgeführt“, schreibt die WELT. Der Film und die DVD von Rüdiger Sünner zeigen, wie suggestiv Mythen, Sakralarchitektur, Lichtdome und Fackelzüge waren. „Unbedingt besprechen!“, sagten zwei Mitarbeiter der Berlin Story.

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Der verratene Tunnel. Geschichte einer Flucht im geteilten Berlin, Maria Nooke, Edition Temmen, 128 Seiten, 14,90 Euro

„Ich wurde als Deutscher von Deutschen gefangen,

weil ich von Deutschland nach Deutschland gegangen“, sagt Werner Coch, einer der Flüchtlinge. Maria Nooke vom Dokumentationszentrum Berliner Mauer hat anhand von Aussagen der Zeitzeugen (Fluchthelfer und Flüchtlinge) und mit den Unterlagen der Stasi-Beauftragten BStU ein genaues Bild rekonstruiert, wie Menschen den Osten verlassen wollten, wie sich vermeintlich hilfbereite Figuren als Spitzel entpuppten, welches Risiko die Fluchthelfer eingingen. Alles gut belegt, anschaulich dokumentiert, die Geschichte aufrechter Menschen.

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Nordsüd-S-Bahn Berlin. 75 Jahre Eisenbahn im Untergrund,

Michael Braun, Verlag GVE, 283 Seiten, 19,80 Euro

Ein Meisterwerk! (Schade, daß wir das nicht gemacht haben).

Es geht zwar um den Bau der Strecke der S 1, aber dieser reichhaltig mit Fotos, Abbildungen, und Plänen versehene Band ist auch ein Stück Sozialgeschichte, politische Geschichte, Technikgeschichte … alles in einem. Von der Idee, die Werner von Siemens vorstellte,über die Bankierszüge aus Wannsee bis zu den Unglücken, Sprengungen, Zeiten der Teilung und der glücklichen Wiedervereinigung. Die enormen Bauleistungen bei der Unterquerung von Spree und Landwehrkanal.

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Neurose D. Eine andere Geschichte Deutschlands, Wolfgang Herles, Piper Verlag, 299 Seiten, 19,90 Euro

Gnadenlos geht Herles mit uns um, mit unserem schönen, heilen Geschichtsbild, daß wir in Deutschland alles gut gemacht haben oder sogar besser als die Nachbarn. Welchen Illusionen sich schon Adenauer und Erhard hingegeben haben über den Aufbau eines Sozialstaats und dessen Finanzierbarkeit. Wie der Staat die RAF durch eigenes Handeln wichtiger gemacht hat als sie hätte sein müssen. Oder wie später die Bürgerrechtler der DDR, die aufrechten Demokraten, von der Regierung Kohl mit ziemlicher Gleichgültigkeit behandelt wurden. Herles denkt selbst. Und gegen den Strich. Er war bei der Eröffnung der ersten Historiale in der Nikolaikirche auf dem Podium dabei und ist Chef des Kulturmagazins „aspekte“ des ZDF.

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Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg. Ein Portrait, Konstanze von Schulthess, Pendo Verlag, 224 Seiten, 19,90 Euro

Die Frau des Hitler-Attentäters von Stauffenberg gebar in der Gefangenschaft eine Tochter, die Autorin dieses Bandes. Was bei deren Recherchen herauskam, ist das Gegenteil dessen, was bisher das Bild prägte. Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war nämlich sehr früh in das eingeweiht, was ihr Mann und seine Freunde planten. Anhand von Dokumentationsmaterial aus der Familie und aus Archiven, mit vielen Fotos, ausgewerteten Erzählungen werden die Familien des Vaters und der Mutter vorgestellt. Die Odyssee der Nina von Stauffenberg von der Gestapo-Zentrale in der Prinz-Albrecht-Straße ins KZ Ravensbrück. Aber es geht dann auch darum, wie das Leben einer Tochter des Attentäters verläuft, wie die Nachbarn auf dem Dorf reagieren.

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Kirchliche Amtshilfe. Die Kirche und die Judenverfolgung im „Dritten Reich“, Manfred Gailus, V&R,  223 Seiten, 19,90 Euro

Da wird einem ganz schlecht, wenn man so im Detail liest, wie sich die

Kirche (Teile der Kirche, aber große Teile) den Nazis angebiedert haben. Extrem genau recherchiert, vorbildlich dargestellt.

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Kurze Geschichte des Dritten Reiches, Martin Kitchen, WBG Darmstadt, Hörbuch, 79:44 Min. Spielzeit, 12,90 Euro.

Einen knappen, treffenden Überblick zu den zentralen Fragen bietet der kanadische Geschichtsprof.

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Kampf der Dinge. Der Deutsche Werkbund zwischen Anspruch und Alltag, Werkbundarchiv, Koehler & Amelang, 156 Seiten,

16,90 Euro.

Thonet-Stuhl, Pelikan, Braun, Tesa-Abroller; mehr Design, als man sich vorstellen kann.

Kampf der Dinge – Direktlink zum Buch in unserem Webshop

 

 

 

 

Die Macht der Bilder. Leni Riefenstahl, Ray Müller (Regie), 1 DVD, Film 101 München,  ca. 197 Min., 29,99 Euro

Über drei Stunden Material von und über Riefenstahl, Gespräche mit ihr an den Drehorten ihrer Filme. Soviel Dokumentationsmaterial gibt es sonst nicht, auch Reichsparteitage.

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