Newsletter 24 Juli 2007
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Liebe Freunde der Berlin Story,
wir stellen Ihnen heute vier neue Bücher aus dem Berlin Story Verlag vor sowie 24 weitere, davon eine ganze Seite aus dem Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz. Alle Publikationen des GStA sind in der Buchhandlung vorrätig. Ebenso haben wir jetzt ständig alle Publikationen des Alliierten Museums, die wir im nächsten Rundschreiben vorstellen.
Die Veranstaltungsreihe ruht im Sommer. Im nächsten Rundschreiben geht es damit weiter.
Die Tagebücher von Lehndorff sind ein weiterer Höhepunkt, denn wir wurden immer wieder gefragt, wann das Buch endlich fertig wird. Überrascht hat uns, daß das “Joachimsthalsche Gymnasium” im Laden so gut läuft, obwohl wir noch gar keine Reklame dafür gemacht haben. Noch einem ganz speziellen Thema widmet sich Dr. Sylvia Müller mit den “Denkmälern der Liebe” in der Mark Brandenburg. Und daß wir endlich ein Buch über das Reiterdenkmal Friedrichs des Großen herausgeben, hängt einfach mit den stetigen Fragen nach so einem Buch zusammen.
Bitte planen Sie die Historiale ein. Am 25. August gegen 20 Uhr werden im Abgeordnetenhaus, dem ehemaligen Preußischen Landtag, Stein, Hardenberg, Fichte und Marwitz interviewt. Später gibt es eine Late Night Show mit dem Präsidenten Walter Momper. Von Freitag bis Sonntag halten 200 französische Soldaten das Nikolaiviertel besetzt, wie vor 200 Jahren. Zu allen Veranstaltungen der Historiale-Woche laden wir ausführlich im nächsten Rundschreiben ein. Mehr in den Zeitungen, noch mehr im Internet auf www.Historiale.de …
Alles Gute
Wieland Giebel
Die Tagebücher des Grafen Lehndorff – Die geheimen Aufzeichnungen des Kammerherrn der Königin, Wieland Giebel (Herausgeber), Ernst Ahasverus Heinrich Graf von Lehndorff, Berlin Story Verlag, 576 Seiten, 29,80 Euro
Lehndorff (1727 bis 1811) kam 1746 an den Hof und wurde von Friedrich dem Großen zum Kammerherrn seiner Gattin Elisabeth Christine bestimmt. Dieses Buch umfaßt die ausführlichen ungekürzten Tagebucheintragungen von 1750 bis 1784. Es handelt sich um eine der wichtigsten Quellen und zugleich eines der schönsten Bücher zum Hof unter Friedrich. Üppig, ausschweifend und lebendig beschreibt Lehndorff die Verhältnise am Hof, teils voller Hochachtung, weitaus häufiger jedoch mit Spott und Hohn. Als Leser hat man das Gefühl, sich die Menschen damals am Hof genau vorstellen zu können. Wenn bei der Oberhofmeisterin Gräfin von Voß ihre Demut gegenüber den königlichen Herrschaften beeindruckte, so ist es bei Lehndorff die Offenheit und Ungeschminktheit, mit der er die Gesellschaft beschreibt. Mit Register. Wir entschuldigen uns für die Verspätung, es war mehr Arbeit als vorausgesehen.
Die Tagebücher des Grafenlehndorff – Direktlink zum Webshop

Denkmäler der Liebe – Zeugnisse des Totenkronenbrauchs in der Mark Brandenburg, Sylvia Müller, Berlin Story Verlag, 64 Seiten, 9,80 Euro
Himmlische Bräute und Bräutigame in der Mark Brandenburg, das ist das außergewöhnliche Thema dieses reich illustrierten Buchs. Für junge Menschen und Kinder, die unverheiratet starben, wurden in den Kirchen überraschend farbenfrohe Totenkronen ausgestellt. Sie dienten als Ersatz für die entbehrte Brautkrone sowie als Lohn und Zeichen für ein jungfräuliches Leben. Die Kunsthistorikerin Dr. Sylvia Müller stieß überraschend auf heute fast verschwundene Totenkronen, auf diesen kulturvollen Umgang mit dem Thema Sterben, Tod und Trauer. Von der Kirche wurden die Denkmäler der Liebe als heidnischer Brauch gesehen. Fontane: “Man nimmt den Dorfkirchen oft das Beste damit. Nur die Braut- und Totenkronen blieben noch. Sollen nun auch diese hinaus?” Begleitbuch zur Wanderausstellung.
Denkmäler der Liebe – Direktlink zum Webshop

Das Reiterdenkmal Friedrich des Großen, Wieland Giebel (Hrsg.), Berlin Story Verlag, 56 Seiten, 9,80 Euro
“Endlich ist der lang ersehnte Tag erschienen, und das Denkmal König Friedrichs des Großen nimmt die Stelle ein, welche ihm seit mehr als einem halben Jahrhundert bestimmt war.” Da können wir doch beim Hauptbahnhof oder beim Schloß nicht meckern, das ging doch deutlich schneller als ein halbes Jahrhundert. Wie es zum Denkmal kam, welche Bedeutung das von Rauch geschaffene Werk hat, wie die Personen ausgewählt wurden, das alles beschreibt umfassend und anhand exakter Zeichnungen genau zu erkennen dieser neu gesetzte Nachdruck. Im zweiten, ausführlichen Teil geht es um die Beschreibung des Monuments, der einzelnen Gruppen sowie – noch genauer, um die Biografien jeder einzelnen Person von den Generälen vorn bis zum Komponisten Karl Heinrich Graun hinten. Alles ist heute wieder so schön wie damals 1851 bei der Enthüllung.
Das Reiterdenmal Friedrich des Großen im Webshop

Das Joachimsthalsche Gymnasium – Die Landesschule Templin, Ein Berlin- Brandenburgisches Gymnasium im Mahlstrom der Deutschen Geschichte 1607-2007, Heinz Wegener, Berlin Story Verlag, 568 Seiten, 29,80 Euro
Im Zeitalter von Gesamtschulen und Pisa kann man sich kaum noch vorstellen, welche Bedeutung im Leben eines Menschen die Prägung durch ein humanistisches Gymnasium einnimmt. Im August 2007 wird die Schule 400 Jahre alt, gegründet von Kurfürst Joachim Friedrich als Fürstenschule, schön abgelegen, um die Schüler “dem leichfertigen Leben großer Städte” zu entziehen. Was die Reformen von Humboldt bewirkten, welche Folgen die Teilnahme an der Revolution von 1848 hatte, wie Offiziere unter Kaiser Wilhelm II. versuchten, Einfluß zu nehmen, darum geht es. Aber auch um den Widerstand des Rektors und seine Entmachtung während der nationalsozialistischen Herrschaft sowie die sowjetische Besatzung und ganz ausführlich die Zeit der DDR mit dem Rektor als Agenten der Staatssicherheit. Wegener hat dazu die umfangreichen Akten der Stasi-Behörde ausgewertet. Wir freuen uns, Ihnen dieses wichtige Geschichtsbuch präsentieren zu dürfen.
Das Joachimsthalsche Gymnasium – Direktlink zum Webshop

Drehort Berlin – Wo berühmte Filme entstanden, Markus Münch, Berlin Edition, 232 Seiten, 19,90 Euro
“Das beste der aktuellen Bücher über Berlin als Filmstadt”, meint Arne Krasting, der eine Videobustour zum Filmort Berlin (www.videobustour.de) durchführt, und sich ganz genau mit der Materie beschäftigt hat, alle Drehorte kennt und vorher über 50 Filme gesichtet hatte. Wirklich alles kommt im Buch vor: Alexanderplatz, Emil und die Detektive, Die Mörder sind unter uns, die Legende von Paul und Paula, die Blechtrommel, Lola rennt, Herr Lehmann, Good bye, Lenin, Rosenstraße, Bourne-Verschwörung, In 80 Tagen um die Welt, Das Leben der Anderen. Da ist man platt, was es in Berlin alles gibt und wo man Locations findet, die bis heute wie DDR aussehen. Die Haupt- und Nebendrehorte werden vorgestellt, der Inhalt des Films und fast immer gibt es schöne Anekdoten dazu.
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Berlin – Portrait einer Stadt, Hans Christian Adam, Taschen Verlag, 671 Seiten, 49,99 Euro
Eine Doppelseite in der Morgenpost, eine volle Seite im Tagesspiegel, dieses Fotobuch hat es verdient. Von der Gründung des Deutschen Reiches bis heute hat Adam Aufnahmen von 280 Fotografen gesammelt und daraus einen großformatigen Prachtband gemacht, der individuelle Schicksale, Stadtentwicklung und politisches Geschehen kontrastieren läßt. Starke Fotos, bewegende Bilder aus 150 Jahren, atemberaubende Blicke – das ist kein Reklamedeutsch, dieses Buch ist so. Das Titelbild zeigt den Potsdamer Platz 1962. Das momentan schönste Geschenk.
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Der Führerbunker (1935-1942), DVD, Christoph Neubauer, Christoph Neubauer Verlag, eine virtuelle Rekonstruktion, ca. 50 min, 24,90 Euro
Man kann sich den Führerbunker nicht so genau vorstellen, wie es mit der virtuellen Rekonstruktion auf dieser DVD möglich ist, auch mit unserem Buch und den darin enthaltenen, hervorragenden Plänen nicht. In zehn Kapiteln werden der Umbau der Reichskanzlei, die Planung und der Bau des Bunkers, die statischen Probleme beim Festsaal, die neue Reichskanzlei und schließlich der Bunker selbst vorgestellt. Alles sehr genau, klar, ohne Brimborium. Die DVD ist einfach zu bedienen und ohne besondere Computertechnik auf normalen, zeitgemäßen Computern deutsch und englisch abzuspielen. Man kann sich die einzelnen Kapitel auswählen.
Der Führerbunker (1935-1942) – Direktlink zum Webshop

Französische Meisterwerke des 19. Jahrhunderts – Katalog zur Ausstellung, Angela Schneider (Hrsg.), Nicolai, 285 Seiten, 39,90 Euro
Natürlich stehen die Gemälde der großartigen Ausstellung mit Werken aus dem Metropolitan Museum of Art in New York, die derzeit in der Neuen Nationalgalerie hängen, im Zentrum des Buchs. Jedes Bild wird besprochen, gerade so, daß man den Text gern liest, nicht seitenlang. Viel Venus, aber auch lesende oder malende Frauen, viele Stilleben, viel Natur und Porträts. Oder: Courbet, Cabanel, Degas, Pissarro, Cézanne, Gaugin, Rodin. Es ist gleichzeitig ein schönes Lehrbuch zur Kunst, denn die mehr als 40 Maler und Bildhauer werden im Anhang meist mit Foto vorgestellt.
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Emotions in Motion, Toufic Beyhum, Jovis Verlag, 160 Seiten Fotobuch, 22,00 Euro
Mal was Schönes. Glückwunsch! Das ist Berlin heute, Menschen mit Bierflasche in der Hand, als Selbstdarsteller, beschützend, liebevoll, skeptisch, komisch, traurig und popelnd. Unglaublich, wie der Fotograf Toufic Beyhum das fotografiert hat. Bei jedem Foto spürt man als Zuschauer, fast als Voyeur, was sich da gerade abspielt. Eine Hommage an die Menschen in der U-Bahn, an die 800.000, die sich täglich begegnen – oder auch nicht. Ein Buch für junge Leute und für die, die das Witzige und Außergewöhnliche lieben. Und vielleicht findet man auch das eine oder andere bekannte Gesicht wieder.
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Gefangen in Hohenschönhausen, Hubertus Knabe (Hrsg.), List Taschenbücher, 382 Seiten, 8,95 Euro
Das ganze Niederträchtige der DDR, der Zwang zur Anpassung, die Belohnung von Heuchelei, die Strafe für Aufrichtigkeit, das sind die Themen des Buchs. Der Chef des Stasi-Gefängnisses sammelte 24 gut geschriebene Schilderungen von Gefangenen vom sowjetischen Speziallager über die 50er (Walter Janka, Hans-Eberhard Zahn), die 70er (Klaus Kordon, der Kinderbuchautor) bis in die 80er Jahre, Vera Lengsfeld und Freya Klier. “Das Leben der Anderen” ist Kino, hier die bittere Wahrheit. Es läuft einem kalt den Rücken runter.
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Burgen, Schlösser, Herrenhäuser, Vinzenz Czech, Imhof Verlag, 192 Seiten, 16,80 Euro
In diesem erstaunlichen Band sind 86 Herrenhäuser und Schlösser beschrieben. Oft fragt man sich, ob es sich um Grafiken handelt oder um Fotos, die so klar, sonnig und exakt sind, daß sie wie gemalt wirken. Mit historischen Abbildungen wird die Geschichte dargestellt. Die Texte umfassen kunstgeschichtliche Aspekte ebenso wie Geschichten über die Erbauer und Bewohner und immer auch die aktuelle Lage, nämlich ob und wann man in das Gebäude kann.
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Die Studenten von Berlin, Dieter Meichsner, dtv Taschenbücher, 488 Seiten, 9,50 Euro
Mit Gummiknüppeln, Taschenlampen und Tränengasbomben, gebaut im Institut für organische Chemie der Freien Universität Berlin, bewachten Studenten zu Pfingsten die Gebäude der am 4. Dezember 1948 gegründeten Uni, weil die Freie deutsche Jugend gedroht hatte, in den Westen rüberzukommen. Dieter Meichsner war 26 Jahre alt, als sein Roman 1954 veröffentlicht wurde, ein einmaliges Zeugnis derer, die die Hitler-Zeit und den Krieg noch erlebt hatten und nach den diktatorischen Erfahrungen an der Humboldt-Universität eine tatsächlich FREIE Uni gründeten. Sehr spannend!
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Friedrichstein – Das Schloss der Grafen von Dönhoff in Ostpreußen, Kilian Heck, Christian Thielemann (Hrsg.), Deutscher Kunstverlag, 320 Seiten, 68,00 Euro
Christian Thielemann, der Dirigent, kam mit dem Kunsthistoriker Kilian Heck in die Berlin Story, um für das Buch zu werben. Wir hatten es natürlich schon. Unser Stammkunde, der Archäologe Heinrich Lange, Autor des Beitrags über Friedrichstein nach 1945, hatte uns schon von dem Projekt berichtet. Vom riesigen Barockschloß am See ist nach der Zerstörung durch die Rote Armee 1945 nichts erhalten. “Das meisterliche Buch hat den geschichtsträchtigen Barockbau rekonstruiert”, FAZ.
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Die missbrauchte Hauptstadt – Hitler und Berlin, Thomas Friedrich, Propyläen, 623 Seiten, 26,00 Euro
Von Hitlers erstem Besuch in Berlin, wahrscheinlich am 3. November 1916 aus dem Rot Kreuz Krankenhaus in Beelitz (Gefreiter, kriegsverletzt) zum Bahnhof Friedrichstraße kommend, dann gleich die Ecke Unter den Linden ansteuernd, bis zum Aufstieg der Nationalsozialisten in Berlin bis 1933 (und kurz die Zeit danach) beschreibt Friedrich den Kampf der NSDAP erstmals in dieser Ausführlichkeit – von der ersten Kampfansage Goebbels, der “Schlacht in den Pharus-Sälen” im Februar 1927 und immer mit dem Ziel, die Macht an sich zu reißen. Unter “mißbraucht” versteht Friedrich die Instrumentalisieung der Stadt für parteipolitische Zwecke lange vor dem Erringen der Macht.
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Sie verwandelten die Welt – Lebensbilder berühmter deutscher Frauen, S. Fischer-Fabian, Lübbe Verlag, 283 Seiten, 19,95 Euro
Fischer-Fabian hat ein Händchen für prägnante Biographien. Die Geschichte mit Marlene Dietrich läßt er im Titania-Palast beginnen, Mai 1960, als sie in Leserbriefen noch als ”unverschämtes Frauenzimmer, das Tausende von deutschen Soldatengräbern auf dem Gewissen hat” bezeichnet wird. Willy Brandt applaudiert im Publikum. Königin Luise, Wilhelmine Encke, Dr. med Franziska Tiburtius, Käthe Kollwitz und Frau Krause, reichlich Berlinerinnen unter den 13 Biografien. Zum Schmöckern und mehr, zum Nachdenken.
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Wilhelm II. und die Moderne, Wolfgang König, Schöningh Verlag, 329 Seiten, 34,90 Euro
“Er hätte Maschinenbauer werden sollen”, das meinten sein Erzieher Hinzpeter und sein Reichskanzler von Bülow. Die Ausgrabungen am Schloßplatz zeugen heute noch von Wilhelms Technikbegeisterung: Er ließ um 1900 ein Blockheizkraftwerk einbauen. Industrielle hielten den Kaiser informiert, er unterstütze Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft. Vor allem aber Prof. Adolf Slaby vermittelte dem Kaiser Wissen, wie 1906 die drahtlose Übertragung von Sprache über sechs Km zwischen Halleschem Tor und Technischer Hochschule. Bißchen wie eine Doktorarbeit, aber äußerts interessant, anders, genau, konkret.
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Berlin von Alex bis Zille. Ein Lexikon für Kinder, Prestel Verlag, 127 Seiten, 19,95 Euro
Endlich ein vernünftiges Buch für Kinder, von Alba (Basketball, Müllentsorgung) bis Zuckerbäckerstil (in der Stalinallee). In 200 Stichworten werden Bundespräsident, Bürgermeister und BVG vorgestellt, dann Care- Pakete, Charité, Checkpoint Charlie und Currywurst. Es geht also durch alle Zeiten, alle möglichen Themen, jeweils vom Heute in die Geschichte. Illustriert mit Fotos und Zeichnungen. Service jeweils beim Artikel. Welche Altersgruppe? Ab dem Lesealter bis zu 12, 13, 14 Jahren.
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Allgemeines Landrecht, Hase & Koehler Verlag, 136 Seiten, 8,90 €, statt ca. 20
Landrecht 1620, Friedrich Wilhelm, Prozeßordnung, Codex Fridericianus, Stein, Code Napoleon, Savigny, Svarez. Das Allgemeine Landrecht wirkt verästelt bis heute.
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Unter Kreuz und Adler, 214 Seiten, 8,90 Euro
800 Jahre Deutscher Orden, Mittelalter, Staatsgründung in Preußen und Livland, Verfassung und Verwaltung, Niedergang Livlands. Katalog zur Ausstellung 1990, viele Dokumente farbig.
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Die Hanse und der Deutsche Orden, 29 Seiten, 2,90 Euro
Einfacher Katalog zur Archivarien-Ausstellung 1966 aus Beständen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und des Staatsarchivs Königsberg (Archivlager Göttingen). Bernsteinpreise, Eroberung Gotlands.
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Mathematisches Calcul und Sinn für Ästhetik, Dunker & Humblot, 224 Seiten, 8,90 €, statt ca. 20
Die preußische Bauverwaltung 1770 bis 1848. Baukunst, Pläne, Architekten. Wasser, Industrie, Militär. Von Gilly zu Schinkel. Bauakademie. Neue Konstruktionen.
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Legendäre “lange Kerls”, Jürgen Kloosterhuis, 706 Seiten, 62,00 Euro
“Gestern habe ich einen Hirsch gefangen, der hat 4 1/2 Std. gelaufen. Die rudeste Jagd! Ich habe von Gotha 4 schöne Kerls bekommen, extraordinaire schön.” Taktik, Kampfgarde, Größen, Sozialmilieu, lange Listen Langer Kerls.
Legendäre „lange Kerls“ – Direktlink zum Webshop

Via Regia, Dunker & Humblot, 183 Seiten, 8,90 €, statt ca. 19,80
Werner Knopp, Iselin Gundermann. Die Krönungen 1701 F. I und 1861 W. I. Ausführliche Beschreibung des Krönungszugs, Fotos! Wilhelm und Augusta im Krönungsornat.
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Alte Hauptstadt Berlin, 141 Seiten, 8,90 €, statt ca. 19,80
Herausragende Fotos in Duplexdruck, Preußische Behörden, Diplomatenviertel, UdL/Friedrichstr., Potsdamer Platz, Gassen und Winkel, Franz Schwechten. Alles Geheimes Staatsarchiv.
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Friedrich der Große, Benninghoven/ Börsch-Supan/Gundermann, 408 Seiten, 8,90 €, statt ca. 22
Katalog zur Austellung zum 200. Todestag, super ausgestattet, ein wahres Schnäppchen, Dokumente und Abbildungen.
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Legendäre “lange Kerls” – Hörbuch, Jürgen Kloosterhuis, 15,00 Euro
Das ist ganz erstaunlich, denn Prof. Kloosterhius hat eine verblüffend spannende, gut fürs Hören geschriebene Geschichte zu den Langen Kerls aus den Akten herausgearbeitet und macht damit auch deutlich, das Archivarbeit nichts Verstaubtes ist, sondern ins pralle Leben früherer Generationen greift. Produziert wurde dieses kleine Meisterwerk bei Herrn Acar in den Tonweltstudios, wo auch unser Film “Making of Berlin” vertont wurde.
Legendäre „lange Kerls“ Hörbuch – Direktlink zum Webshop

Brandenburgisches Klosterbuch, Heimann, Neitmann, Schich, be.bra Wissenschaft Verlag, 1484 Seiten, 2 Bände im Schuber, 128 Euro
Wenn das ein Thema für Sie ist, kaufen Sie jetzt, überlegen Sie nicht lange! Das Buch erscheint nur einmal, nach Auskunft des Verlegers in begrenzter Auflage, es wird nicht wieder aufgelegt, weil die Fritz Thyssen Stiftung nur einmal fördert. Wenn es weg ist, ist es weg. Andreas Kilb (ganz ausführlich) in der FAZ: “Ein Pionierwerk. Die Vielfalt von Brandenburgs Klöstern ist jetzt historisch erfasst und vorbildlich beschrieben. Das Klosterbuch entstand in 5jähriger Arbeit.
Es steht allein auf weiter Flur … Dies alles und eine unerschöpfliche Fülle weiterer Details und Anekdoten kann man dem “Klosterbuch” entnehmen, dessen übersichtliche Gliederung und klare, von Fachjargon größtenteils unverseuchte Sprache nicht genug zu loben sind. Ein unerwarteter Höhepunkt aber ist der Kartenteil, fast jeder Klostergeschichte beigegeben.“ Unsere Lieferzeit 10 Tage.
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Drei Königinnen aus dem Hause Mecklenburg-Strelitz, Hans-Joachim Engel, 24 Seiten, 3,50 Euro
Sophie Charlotte, die 16jährige Prinzessin, schrieb an Friedrich den Großen über die Notlage des kleinen Fürstentums nach dem Siebenjährigen Krieg. Den Brief sahen englische Höflinge, auf Brautschau in Deutschland. Ein Jahr später war sie mit Georg III. vermählt und Königin von England. 50 Jahre glückliche Ehe, 15 Kinder, Buckingham Palace gekauft. Königin Luise kennen wir. Ihre Schwester Friederike, in erster Ehe mit Prinz Ludwig von Preußen verheiratet, in dritter mit einem Sohn von SophieCharlotte, Prinz Ernst August von Cumberland. Er wird 1837 König von Hannover, sie Königin. Liebevolle Broschüre der Luisen- Gedenkstätte Hohenzieritz.
