Archiv für Mai 2011

125 Jahre Kurfürstendamm, Buch-Präsentation und Ausstellungseröffnung, “Kurfürstendamm” von Stefan Maria Rother, Berlin Story Verlag, Donnerstag, 2. Juni 2011 um 18:00 Uhr – Bristol Bar im Kempinski Hotel Bristol Berlin, Kurfürstendamm 27, 10719 Berlin
Der Berliner Fotograf Stefan Maria Rother fotografiert seit fünf Jahren gezielt Straßen dieser Stadt.
Die Menschen dieser Straßen wurden von Rother an ihren Arbeitsplätzen und in ihren Läden sowie in lebendigen Straßenszenen fotografiert.
Das Konzept der Reihe zielt darauf Berlin zu portraitieren, indem die Menschen dieser Stadt portraitiert werden.
Rother verzichtet auf Inszenierungen, sondern erfasst das Leben, das typisch für die jeweilige Straße ist in der Tradition der “Street Photography”.
Bisher erschienen im www.BerlinStory-Verlag.de die Bücher “Alte und Neue Schönhauser Straße”, “Bergmannstraße”, “Winterfeldtplatz”, “Kollwitzplatz” und “Kastanienallee” im Berlin Story Verlag.
Die aktuelle Ausstellung: “Straßenbilder – Fotografien von Stefan Maria Rother”, rapg, Chausseestraße 14, 10115 Berlin.
Ende einer Utopie – Aufbruch nach Utopia

Dr. Stefan Wolle (links) wissenschaftlicher Leiter des DDR Museums, Christian Booß von der Behörde des Bundesbeauftragten (BStU) zur Aufarbeitung der Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit der Deutschen Demokratischen Republik sowie Dr. Jens Schöne (rechts) Historiker und Autor des Berlin Story Verlags.
Anfang ode Ende der sozialistischen Utopie? Darüber solten die beiden Autoren sich streiten. Streiten ging aber nicht richtig. Wolle schrieb bei Ch. Links Aufbruch nach Utopia und Schöne bei uns Ende einer Utopie.
Mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Berlin Story Verlags waren an diesem Abend dabei. Wie war das bei Euch damals mit Utopie? “Ich kam in die vierte Klasse und hatte gerade die ganze Nationalhymne auswendig gelernt, damit ich sicher zu den Thälmann-Pionieren kam – dann gab es auf einmal eine neue Nationalhymne. Ende einer Utopie.“
Bolle, Borsig, Rathenau und Virchow …
… werden gerade in Babelsberg ausgestattet, mit sehr schönen Kostümen, Monokel und allem, was 1861 zum feinen Herrn dazugehört.
Die weniger feinen Herren, das Volk, übt auch gerade. Am Donnerstag ist Generalprobe für das Berliner Straßentheater.
Der historische Geldschrank von Arnheim wird angeliefert, auch ausgestattet mit einzelteilen zum Erläutern.
Am Sonnabend um 14 Uhr geht es in der Arminiushalle los, 150 Jahre Eingemeindung Moabit – Wedding – Gesundbrunnen.
Berlin, Blicke. Ausstellungseröffung
Mehrere hundert Besucher kamen am Sonntagabend ins Haus am Kleistpark zur Ausstellung des Fotppreises Schöneberg Tempelhof ins Haus am Kleistparkt. Der Berlin Story Verlag durfte das Buch zur Ausstellung machen.
Der Kulturkurier berichtet …
Kathi und Samuel am Stand des Berlin Story Verlags

Kathi und Samuel am Stand des Berlin Story Verlags beim Literaturfest am Kollwitzplatz.
Das Börsenblatt schreibt dazu:
7. Literaturwoche am Berliner Prenzlauer Berg. Mit einem Dutzend Lesungen in Buchhandlungen und Bibliotheken, einem ganztägigen Bücherfest und einer Literaturpreisverleihung präsentiert sich zum siebten Mal die Literaturwoche im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg. Angekündigt sind u.a. Maxim Biller, György Dalos, Victor Jerofejew und Jana Simon.
Veranstalterin Sabeth Vilmar (Georg Büchner Buchladen) und der Verein Literaturort Prenzlauer Berg wollen mit ihrer Aktionswoche im Mai die Unabhängigkeit der Literatur und der Verlage und Buchhandlungen befördern. Höhepunkt ist die Verleihung des Literaturpreises Prenzlauer Berg am Sonntag 18.15 Uhr auf dem Kollwitzplatz. Zum vorhergehenden Literaturfest, bei dem zirka 50 mittlere und kleinere Verlage ihre Programme vorstellten, kamen fast 10 000 Besucher.
Wolfram Venohr stellt Berlin Prenzlauer Berg vor
Wolfram Venohr stellt sein im Berlin Story Verlag erschienenes Fotobuch Berlin Prenzlauer Berg auf dem Bücherfest am Kollwitzplatz vor.
Als Berliner mit Wohnsitz in Hamburg, also mit bundesdeutschem Personalausweis, konnte er über den Übergang Heinrich-Heine-Straße einreisen.
“Das ging immer problemlos – mit den üblichen Untersuchungen wie Rückbank ausbauen. Aber ich bin nie schickaniert worden.”
Wie haben die Bewohner reagiert? “Ich bin schon gelegentlich mißtrauisch angesehen worden, wenn ich einen maroden Hinterhof fotografiert habe oder einen abgebrochenen Balkon. Dann habe ich gesagt, fotografieren sei mein Hobby. Dass ich Profi war, durfte ich nicht sagen.”
Warum sind die Fotos erst jetzt erschienen?
“Ich hatte sie damals auch dem STERN angeboten, für Henry Nannen hatte ich mehrmals Fotoberichte gemacht. Aber die waren nicht interessiert an diesem Thema – andere damals auch nicht.”
“Sehr oft hat es mich in den Prater gezogen. Das war echte Zille-Milieu und die Menschen berlinerten so, wie man es im Westen nicht mehr kannte. Für mich als Fotografen war das Thema auch deswegen gut, weil es keine hohen Spsen erfoderte. Ein gute Mittagessen kostete 2,80 M und ein Bier 51 Pfennige. Vom restlichen Geld des Zwangsumtauschs kaufte ich Bücher in der Karl-Marx-Buchhandlung.”
Drei Monitor mit Trailer am Museumseingang

Bernd Papenfuß hat einen Zwei-Minuten-Trailer für das Museum geschnitten. Dieser Film läuft jetzt am Eingang. Er vermittelt, was die Besucher alles sehen können, er vermittelt die Größe des Museums.
Bernd Papenfuß hat das Historiale Berlin Museum erst als Dokumentation als Verwendungsnachweis für die Stiftung Lotto aufgenommen. Damit wollten wir auch visualisiert zeigen, dass die Mittel so ausgegebn wurden, wie es vorgesehen war – und dass wir Besuchern Berlins damit einen guten Eindruck von der Stadt vermitteln. Das Museum ist ein Portal, von dem aus zu den authentischen Orten geführt werden soll. Deswegen finden die Besucher am Ausgang Flyer zu den authentischen Orten der Geschichte.
Ein zweites Mal filmte Papenfuß den Tag der offenen Tür des Museums, als wir mehr als 1000 Besucher hatten. Aus diesem Material entstand der Trailer.
Vorher standen hier Fernseher, die seit dem Jahr 2004 ständig durchgelaufen waren, gehalten haben, aber die Farbe verloren hatten. Sie wirkten wie ausgebrannt, verwaschen. Jetzt haben wir Flatscreens und fragen uns, wie lang die halten werden. Enno Lenze baute mit einem HDMI-Splitter die Installation so zusammen, dass der Museums-Trailer auf allen drei Bildschirmen parallel läuft.
Am Counter vor dem Museum steht Melody Steinmetz-Kabul.
Besuchermagnet Trabi und Rückblick
Der Trabi ist der Hauptbesuchermagnet. Freiheitswille symbolisiert dieses Bild.
Das Originalgemälde hat Birgit Kinder an der Eastside Gallery im vergangenen Jahr restauriert. Wir haben dieses Mauergemälde als Szene nachgebaut – und zwar für die Außenministerkonferenz der NATO Mitte April. Dort sollte diese Inszenierung den ungebrochenen Freiheitswillen Berlins zeigen auch vor dem Hintergrund der Aufbruchsereignisse in den arabischen Ländern.
Hier fotografieren sich zwei junge Frau aus Georgien vor dem Trabi. Eine studiert in Berlin, die andere besucht sie.
Wir haben die Papiere zum Trabi. Von der Bestellung bis zur Auslieferung dauerte es mehr als zwölf Jahre.
Die Mauer wurde aus Sperrholz in einzelnen Segmenten gebaut, damit sie transportabel bleibt. Diese Mauer ist 40 Zentimeter weniger hoch als die Berliner Mauer tatsächlich war. Der Nachbau ist weniger hoch, damit er optisch in die Halle der Pressekonferenz der Außenministertagung paßte.
Jesse und Stefan schrieben den Trabi von der Berlin Story die Linden entlang und am Gendarmenmarkt vorbei zum Außenministerium. Der Trabi hat keinen Motor mehr, damit er im Laden nicht tropft.
Der Trabi steht bereit für die Pressekonferenz von Hillary Clinton. Sie sieht dann bei Ihrer Rede genau darauf.
Rückblick II

Das Historiale Berlin Museum ist in den Kaiserhöfen abgebaut. Einsam steht der Trabi im Untergeschoß. Wie kriegen wir ihn da raus? Rein war im Jahr 2008 kein Problem. Er wurde in die Tiefgarage gerollt. Damals war die Wand um das Museum noch nicht gebaut. Wir hatten abgesprochen, dass erst der Boden ins Museum kommt, dann der Trabi hineingerollt wird, anschließend die Wand gezogen wird. Deswegen war 2011 nicht klar, ob wir ihn – ohne das Fahrzeug auseinanderzubauen – über die Treppe wieder ans Tageslicht würden befördern können.

Beim Umzug aus den Räumen im Untergeschoß der Kaiserhöfen, Unter den Linden 26. Millimeterarbeit mit Manneskraft und einer Winde.
Bolle, Borsig, Rathenau und Virchow am 4. Juni 2100 ab 14 Uhr in Moabit
Heute geht ein Newsletter an unsere Freunde hinaus und lädt zur Veranstaltung der Historiale am Sonnabend, dem 4. Juni 2011 ein.
Eingemeindung Moabit vor 150 Jahren (1861)
Carl Andreas Julius Bolle
Albert Borsig
Emil Rathenau
Rudolf Ludwig Karl Virchow
Die Auftaktveranstaltung zu 150-Jahre Eingemeindung von Moabit – Wedding – Gesundbrunnen findet in der Arminius-Markthalle am Sonnabend, dem 4. Juni 2011 von 14 bis 18 Uhr. Die Persönlichkeiten aus der Geschichte Moabits werden dargestellt von Schauspielern und sind historisch gekleidet. In dieser Veranstaltung geben Bolle, Borsig, Rathenau und Virchow im historischen Interview Auskunft über ihr Leben und ihr Werk. Es kommen außerdem Zille, Nante, Musiker und viel Volk der damaligen Zeit. Ein Tresor des damals weltbekannten Unternehmens von Simon Joel Arnheim wird vorgestellt und erklärt. Mit diesem Auftakt wird am 4. Juni 2011 die Veranstaltungsreihe des Bezirksamts Mitte zu 150 Jahre Eingemeindung Moabit – Wedding – Gesundbrunnen eröffnet. Die Schirmherrschaft übernimmt Dagmar Hänisch, Kultur-Bezirksstadträtin des Bezirks Mitte.
Carl Andreas Julius Bolle (1832 bis 1910) war der Gründer und Besitzer der traditionsreichen Meierei C. Bolle.
1861 war Bolle 29 Jahre alt. Bolle wird dargestellt von Heiko Josef.
August Albert Julius Borsig (1829 bis 1878) war der Sohn von August Borsig, dem Gründer der Lokomotivfabrik Borsigwerke.
1861 war Borsig 32 Jahre alt. Borsig wird dargestellt von Christoph Drobig.
Emil Rathenau (1838–1915), deutscher Unternehmer, Vater von Walther Rathenau
1861 war Rathenau 23 Jahre alt. Rathenau wird dargestellt von Gianni Scülfort.
Rudolf Ludwig Karl Virchow (1821 bis 1902) war Arzt an der Berliner Charité, Archäologe und Politiker (Deutsche Fortschrittspartei). Er gilt als Gründer der modernen Pathologie und als einer der bedeutendsten modernen Mediziner überhaupt. Er beteiligte sich an der Märzrevolution 1848 , war 1861 bis 1902 Mitglied der Berliner Stadtverordnetenversammlung und setzte sich für den Bau von Krankenhäusern, Markthallen wie der Arminius-Markthalle und hygienische Schlachthöfe ein.
1861 war er 40 Jahre alt. Virchow wird dargestellt von Manfred Eisner.
Die Veranstaltung am Sonnabend, dem 4. Juni 2011 von 14 bis 18 Uhr wird durchgeführt vom Verein Historiale. Die Historiale macht Geschichte lebendig – durch das Historiale Berlin Museum Unter den Linden 40 mit AudioGuides in 10 Sprachen sowie der Historiale in der letzten Augustwoche eines jeden Jahres mit dem Höhepunkt des Historiale-Markts im Nikolaiviertel. Im Jahr 2011 geht es um die „Hauptstadt der Spione“, Berlin von 1945 bis 1961.
Hallo Berlin – soeben eingetroffen
Aus einer ganz anderen Druckerei und kurz nach dem Mathematischen Berlin traf Hallo Berlin ein.
Der Verlag will damit den Beweis antreten, dass weiterhin mindestens durchschnittlich alle zwei Wochen ein Berlin-Buch bei uns kommt. Diesmal häuft es sich etwas.
Zwei Berliner Illustratorinnen gehen auf Entdeckungsreise durch Berlin und zeigen Dir Ihre ganz persönlichen Lieblings-Ecken. Mit Insider Tipps und individuellen Stadtplänen aus den Bezirken Prenzlauer Berg, Kreuzberg, Mitte und Friedrichshain. Vervollständige das Buch mit deinen Notizen, Zeichnungen und Fotos. Klebe Fundstücke ein und lass dich von den Bastelanleitungen inspirieren.
Hallo Berlin, ganz neu und mehr auf der Internetseite des Berlin Story Verlags …
Mathematisches Berlin, 2. Auflage soeben eingetroffen
Soeben aus der Druckerei gekommen, die zweite Auflage Mathematisches Berlin von Iris Grötschel.
Über die Familie von Autoren schreiben wir ja sonst nicht. Bei Grötschels ist es anders, beide sind Mathematiker. Martin Grötschel, der Mann der Autorin, wird gerade Chef der Einstein-Stiftung.
Ende einer Utopie von Jens Schöne – heute erschienen

Der Bau der Mauer kennzeichnete das Ende der Utopie von einer besseren Gesellschaft, von einem Staat, der “Frieden, Wohlstand und das Glück des Vokes” bringen sollte. Das Volk sah es anders und nahm Reißaus. Nur die Verhältnisse innerhalb der DDR führten zum Bau der Mauer und schließlich zum Untergang des Staates.
Das muß man auch heute noch sagen, obwohl es doch eigentlich klar sein sollte. Aber erst kürzlich erschien das Buch von verknöcherten DDR-Propagandisten, nämlich von Heinz Keßler (91), Armeegeneral a.D. und bis 1989 Außenminister der DDR, sowie Fritz Streletz, Generaloberst der NVA, in dem die These vertreten wird, ohne Mauer hätte es Krieg gegeben.
Die erste Buchvorstellung von Ende einer Utopie fand statt, nachdem die Paletten mit dem Buch erst kurz zuvor ankamen, als nämlich der Autor Dr. Jens Schöne einige Exemplare abholte, die er mit zu einr Konferenz nahm. Wir berichteten der Schulklasse über das Buch und stellten den Autor vor.
Auf die Veranstaltung zum Buch mit Jens Schöne im DDR Museum am 31. Mai um 19 Uhr weist das Neue Deutschland hin.
Wir haben im Berlin Story Verlag einen eigenständigen Buchtyp entwickelt, gut zu lesende Sachbücher von gesellschaftlicher Bedeutung, die besonders umfangreich mit Abbildungen ausgestattet sind. Dieses Buch von Jens Schöne ist eines der besten Beispiele dafür. Das Buch hat mehr Abbildungen als Seiten, teils noch nie veröffentliche Fotos, teils sehr seltene.
Gelegentlich ist es bei akademischen Autoren so, dass sie sich auf das Schreiben konzentrieren, auf den Text, der aber nur einen Teil des Buchs und seiner Gesamtwirkung ausmacht. Mit Jens Schöne zu arbeiten ist eine große Freude, weil er klar und deutlich und einfach schreibt, weil er von Anfang an das Buch als Endprodukt im Kopf hat, wie es aussehen soll, welche Wirkung es erzielen soll.
Die nächsten beiden Bücher mit ganz anderen Themen entsprechen auch diesen Kriterien. Eines geht über Nofretete, es wurde geschrieben von der Expertin Carola Wedel (ZDF). Das andere Buch zum Teufelsberg ist ebenfalls im Satz (Stephanie Hönicke, Berlin Story Verlag) fertig und erscheint bald, es geht um den Teufelsberg und die Spionageanlge der Amerikaner dort. Es schrieben Klaus Behling und Andreas Jüttemann.
Exponate des Historiale Berlin Museums (2)
Friedrich der Große, wie er schon zu Lebzeiten genannt wurde, hier aus Alabaster und etwa 70 Zentimeter hoch.
Andreas Artur Hoferick hat in seiner Steinrestaurierung und Steinbildhauerei diese Büste geschaffen. Das große Original steht im Volkspark Friedrichshain auf einer hohen Säule, auch aus der Werkstatt Hoferick.
Im Schaufenster der Buchhandlung Berlin Story steht die aus Gips geformte Originalfigur, aus der dann das Denkmal in Friedrichshain gegossen wurde.
In der Ausstellung wird die Geschichte von Friedirch dem Großen und der Kartoffel erzählt. Er führte die Kartoffel ein. Wir zitieren aus dem entsprechendem Erlaß. Friedrich wollte dadurch für die gesunde und ausreichende Ernährung der ständige wachsenden Bevölkerung sorgen.
Luisenstädtischer Kanal mit Uwe Ochsenknecht
Filmaufnahmen am Luisenstädtischen Kanal mit Uwe Ochsenknecht (links).
Für das Buch oder den Hintergrund des Kanals haben die Leute vom Filmteam kein Ohr. Sie sind nur kurz hier, drehen eine Szene ab, die auch keine besondere Bedeutung in der Dramaturgie des Films hat.
Filmaufnahmne finden hier fast jede Woche statt. Führungen dürften es inzwischen an die zehn pro Tag sein.
Große Schülergruppe im Museum
57 jungen Leute besuchten heute das Historiale Berlin Museum, davon die Hälfte Franzosen, die anderen aus Sachsen. Wir machen eine persönlich Führung und lassen bei denen aus Sachsen, weil das ja klar ist, den DDR-Teil ziemlich aus.
Anschließend kam die Lehrerin freundlich zu mir:
“Wir kommen uns ja gelegentlich noch jung vor. Das sind wir aber eigentlich nicht. Die Schüler hier sind meist 1997 geboren. Die DDR kennen sie nur vom Hörensagen. Sie sind in Deutschland aufgewachsen. In der Schule kommen wir gar nicht zur DDR. “
Neustädtischer Park hinter der Berlin Story eröffnet
Regula Lüscher, Stadtbaudirektorin am Rednerpult, und Ephraim Gothe (weißes Hemd), Bezirksbaurat Mitte, eröffnen die Grünanlage Neustädtischer Kirchplatz. Hinten die ehemalige amerikanische Botschaft und rechts über Ephraim Gothes Kopf Wareneingang und Versand von “Alles über Berlin” in der Mittelstraße 43.
Früher stand hier die 1678 bis 1687 erbaute Dorotheenstädtische Kirche. Die Dorotheenstadt war die erste Stadterweiterung Berlins, 1673. Die Kirche wurde dann neu 1863 erbaut und wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört.
Renate Patzschke leitete die archöologischen Ausgrabungen des Neustädtischen Kirchhofs. Wie bei den Ausgrabungen der Petri Kirche fand man massenhaft Skelette. Die sahen wir uns oft in der Mittagspause an.
Wir sehen hier auf 3715 Quadratmetern 48 Bäume (davon 28 neu), sowie die Sträucher Kirschlorbeer und Lavendelheide, auf dem Boden 2200 Heckenmyrthe und auch 6000 frühblühende Elfenkrokusse.
Im Rücken der Rednerin, also Richtung Schadow-Haus, entsteht auf der derzeitigen Brachfläche ein Wohnneubau. Ephraim Gothe wünscht sich ein Café darin.
Finanziert wurde der Park zu 64 Prozent aus Mitteln der der Entwicklungsmaßnahme Hauptstadt.
Als wir mittags Sushi im Park aßen, war er bei Kaiserwetter schon vom Volk angenommen. Es fehlen neben der Promenadenbefestigung aus durchgefärbtem Asphalt, eingebunden von einer wassergebundenen Wegedecke, derzeit noch? Papierkörbe.
Der ehemalige amerikanische Botschafter John Kornblum, kam unmittelbar danach in die Berlin Story.














