Dienstag, 30. November 2004

Strategische Sitzung über die Homepage. Anwesend sind sozusagen die Generalität, Adjutanten und der wissenschaftlich-technische Beirat. Die Homepage bedarf ja großer Zuwendung. Joest Feenders, der Webmaster, erläutert, warum wir bei den Suchmaschinen so gut positioniert sind und wie wir diese Postitionen halten können. Unser Erfolg lässt sich auf auf eine einfache Formel bringen: Interessante Inhalte, gute Pressearbeit, regelmäßige Optimierung und Pflege der Internetseiten. Ein ausgeklügeltes Management steht hinter dem Internet-Auftritt. Das wissen wir uneingeschränkt zu schätzen. Vor Joest haben so viele Leute an der Seite rumgebastelt, teils mit viel Energie, teils mit wenig Erfahrungen. Immer hat es an Kontinuität gefehlt und an dem unerbittlichen Ziel (vgl. Generalität), ganz nach oben zu kommen. Wir haben ja nicht nur eine Homepage, sondern über ein Dutzend. Unser Webshop [www.BerlinStory-Shop.de] hat eine eigene Seite, die Buchtitel – z.B. www.Mythos-Fuehrerbunker.de – haben eigene Seiten, auch der Verlag bekommt eine.

Montag, 29. November 2004

Heute sollte es soweit sein, die Infobriefe sind vorbereitet, eigentlich seit der vorherigen Woche. Die Newsletter mit Buchbesprechungen sind fertig. Die Buchankündigung von Gräfin von Voss ist fertig. Was fehlt, ist einzig der Startschuß zum Umzug. Solange der Vertrag nicht schön unterzeichnet vorliegt, warten wir lieber damit, zu sagen, wohin es ab Mitte Januar geht. Es kann nur noch wenige Tage dauern.

Mittwoch, 24. November 2004

Bei unserer monatlichen Sitzung (= Prosecco, Rotwein, Cola, aber bitte nicht light, schöner Käse, wenig Schinken) geht es darum, wie wir Weihnachten feiern, wer zu Silvester (alle) arbeitet und wer an Neujahr (Imke und Wieland morgens und gerne, weil das dann Unter den Linden ganz toll ist), daß der Urlaub im nächsten Jahr früh genug geplant wird, daß wir im Dezember noch zwei Schulungstage haben mit unserm Coach aus München. Über allem aber schwebt die Frage, wann der Vertrag kommt.

Montag, 22. November 2004

Bei Google sind wir auf Platz eins. Womit? Leider nicht mit unserer Homepage Berlin Story. Aber mit einem Thema, bei dem wir über unseren Erfolg selbst etwas überrascht sind, nämlich mit dem Führerbunker. Es gibt weltweit, nicht nur Deutschland, 35.400 Einträge zum Führerbunker. Wir sind an erster Stelle. Oh, Mann. Das ist kein Bluff. Kann man ja ausprobieren, am besten JETZT gleich. [www.google.de ]

Sonnabend, 20. November 2004

Sieben Jahre Berlin Story. Sieben Jahre auf, ohne einen Tag zu. Heute morgen standen wunderschöne Orchideen an der Kasse vom dienstältesten Mitarbeiter Mazen Nourallah sowie von Heyam Manana, der Prinzessin aus dem Morgenland. Danke.



Deus es Machina. Der reitende Bote der Götter erscheint am Sonnabend nachmittag gegen 16 Uhr. Ein großer Umschlag liegt im Posteingang. „Wo kommt der den her?“ – „Hat ein Bote gebracht?“ – „Jetzt?“ – „Eben“. Darin ist die Baugenehmigung für die Ausstellung in den ersten 100 Tagen hatte wir 30 000 Besucher. Jetzt können die Besucher von sich sagen, sie waren legal in der Ausstellung. Wir haben den Bauantrag am 18. November gestellt. 2003. Vor einiger Zeit zahlten wir dann auf Anforderung die Gebühr. Die Bistrogenehmigung liegt schon seit einigen Wochen vor. Eigentlich auch komisch. Dieser Eintrag ins Tagbuch soll kein Vorwurf sein. Die Baubehörde ist überlastet. Der Beitrag ist eher ein Zeitbild über den Zustand des Daseins in Berlin heute. Wir wußten aus den Gesprächen mit der Behörde allerdings, daß wir die Genehmigung bekommen würden, daß dem nichts entgegensteht. Bis zum 12. Dezember hat die Ausstellung auf, noch 23 Tage.

Donnerstag, 18. November 2004

Cookie, unser Nachbar mit dem Club und dem Restaurant Cookies Cream, feiert zehnjähriges Bestehen. Als wir um 21 Uhr kommen, weil das so auf der Einladungskarte stand, ist es noch ziemlich leer. Das ist ja gut. Denn dann können wir in (relativer) Ruhe mit Stefan Maria Rother quatschen, dem Starfotografen, dessen Poster wir verkaufen und mit dem wir schon vor zehn Jahren Projekte gemacht haben, als er so ziemlich am Anfang seiner unglaublichen Karriere stand. Cookie selbst ist glücklich über seinen Erfolg. Andererseits hat er alles ins Restaurant investiert und eine gute Mannschaft in der Küche und im Service, jetzt muss er raus. Cookie ist cool. Wenn feiern angesagt ist, läßt er sich das nicht vermiesen.

Dienstag, 16. November 2004

Die Vorbereitungen zur Versendung unseres nächsten Rundschreibens (per Post) und Newsletters (identischer Text via E-Mail) sind ziemlich abgeschlossen. Die Umschläge sind fertig, die Buchbesprechungen sind fertig. Auch die lange Besprechung zu unserem neuen Buch „Neunundsechzig Jahres am preußischen Hofe“ ist mit allen abgesprochen. Es fehlt nur noch für das Anschreiben der Ort, an dem man uns demnächst finden wird. Das wollen die Kunden ja gern wissen. Wir auch.