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17. Juni 1953 – Berichterstattung

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Antonia_Kleikamp berichtet in der WELT: Wie Honeckers spätere Frau den 17. Juni erlebte

Am 17. Juni 1953 lief Margot Feist durch Ost-Berlin, um umgehend der Stasi ihre Beobachtungen zu berichten und “Provokateure” anzuzeigen. Kurz danach heiratete sie Erich Honecker.

Interview mit der Deutschen Welle …

Erinnerungen an dramatische Tage

Der Buchautor Jens Schöne bezeichnet das, was am 17. Juni 1953 in der DDR geschah, als Volksaufstand. Als 2003 des 50. Jahrestages der Ereignisse gedacht wurde, bekamen noch nicht alle dieses Wort über die Lippen. Im MAZ-Interview erklärt er warum.

Märkische Allgemeine …

Mo 17.06.13 07:05 Uhr

“Im Dorf fackelte man nicht lange”

Am 17. Juni 1953 kam es im “Arbeiter- und Bauernstaat“ DDR zu einer massiven Protestwelle, die blutig niedergeschlagen wurde. Von streikenden Arbeitern wird viel gesprochen, von rebellierenden Bauern kaum. Wir befragten dazu den Historiker Jens Schöne.

Brandenburg an der Havel: Brennpunkt des Aufstandes

Es ist ein Tag, den Werner Kießig und Hans Lüdemann nie vergessen werden. Zwei Brandenburger Lehrlinge, die am Volksaufstand am 17. Juni 1953 in der Stadt Brandenburg an der Havel teilnahmen.

Do 06.06.13 22:15

Jahrestag

Der Aufstand – 17. Juni 1953

In der DDR demonstrierten 1953 die Menschen für mehr Freiheit und bessere Arbeitsbedingungen – für einen Moment stand die DDR auf der Kippe. Einer, dessen Leben sich durch die Ereignisse am 17. Juni veränderte, ist Fred Ebeling.

Chronologie der Berlin Story – neu

Chronologie BerlinStory

Wie es vor 15 Jahren anfing, wie oft und wohin wir umgezogen sind und wie wir uns seitdem beschäftigt haben.
Es fehlt etwas vom Verlag – kommt noch.

Die Chronik der Berlin Story in Bildern …

Das Bezirksamt, falls es mal wieder wegen Werbung meckert

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Sonntag in der Stadt

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Volksaufstand 17. Juni 1953 – Buch heute in der WELT

Volksaufstand_Cover_großAntonia Kleikamp bespricht heute das Buch von Jens Schöne (und andere) zum Volksaufstand in der DDR.

“… Insgesamt spürt man dem ähnlich knappen Band (von Jens Schöne) an, dass hier mehr Empathie im Spiel ist, für eine gute Sache: die Erinnerung an den gescheiterten Volksaufstand.

Schöne, der wissenschaftlich viel zur DDR-Landwirtschaft gearbeitet hat, legt besonderen Wert auf die Ereignisse auf Dörfern rund um den 17. Juni. Trotzdem macht Berlin etwa ein Drittel des Buches aus …

Schöne kann auch einige interessante Neufunde präsentieren. Etwa die Rolle, die eine gewisse Margot Feist, seinerzeit 26 Jahre jung, am 17. Juni 1953 spielte …

Stramme Parteisoldatin, die sie war, berichtete sie später eifrig über ihre Erlebnisse (in Friedrichshain), schwärzte vermeintliche “Provokateure” an und gab auch sonst viele Namen zu Protokoll. Ihren eigenen Geburtsnamen legte sie bald darauf ab, um den Vater ihrer Tochter Sonja zu heiraten. Fortan hieß sie Margot Honecker.

Für alle, die sich dem dem 17. Juni erstmals nähern, ist Schönes Band nicht nur der sorgfältig ausgewählten Bilder wegen sicher hilfreicher als die Einführung von Kowalczuk …”

Den gesamten, ausführlichen Beitrag von Antonia Kleikamp findet man auf der immer lesenswerten Seite WELT/Geschichte …

17. Juni 1953 – Jens Schöne in der Deutschen Welle

Jens_Schöne_KnastJens Schöne sprach mit der Deutschen Welle über den 17. Juni 1953.

“… Es ist die Geschichte eines gescheiterten Volksaufstands. Denn sowjetische Panzer schlugen den Aufstand nieder. Wie kam es zu diesem drastischen Eingreifen der Sowjetmacht?

Es wird bereits in der Nacht zum 17. Juni in Moskau entschieden: Der Aufstand ist unter allen Umständen niederzuschlagen. Also ganz klar: keine Zugeständnisse. Es werden 18 Menschen standrechtlich erschossen und das zum Teil sehr willkürlich, einfach um abzuschrecken. Andererseits: diese Brutalität hätte noch ganz anders ausfallen können.

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Wir befinden uns acht Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg, die sowjetische Seite hätte ein Blutbad anrichten können. Das tat sie aber nicht. In den meisten Fällen fuhren die Panzer erst einmal vor und die Soldaten versuchten mit den Aufständischen zu reden. Erst wenn das nicht funktionierte, fingen sie an zu schießen, aber auch dann nicht in die Massen hinein, sondern in den allermeisten Fällen über die Köpfe hinweg, um die Menschenmenge zu zerstreuen …”

Lesen Sie das vollständige Interview der Deutschen Welle …

Jens Schöne Veröffentlichte im Berlin Story Verlag das Buch über den 17. Juni 1953 “Volksaufstand”.

Museumsfest 2013

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Museumsfest_2013_02_462Museumsfest des Märkischen Museums und des Vereins der Freunde und Förderer des Stadtmuseums im Hof des Museums.

Mehr als 500 Gäste sind gekommen.

Es begrüßen Die Generaldirektorin des Museums, Dr. Franziska Nentwig und der Vorsitzendes des Freundesvereins, Dieter Beuermann.

Kulturstaatssekretär André Schmitz hat die Überlebende des Holocausts, Margot Friedländer, mitgebracht.

 

Mehr über die 91 Jahre alte Margot Friedländer und ihr Buch “Versuche, Dein Leben zu machen ..” in diesem Tagebuch am 11. Januar 2013

sowie am 3. Januar 2013, als sie im Kreuzberg Museum vortrug und las.

 

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Arena für Obama am Pariser Platz

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Auf dem Pariser Platz werden die Vorbereitungen für den Besuch des amerikanischen Präsidenten und seiner Familie getroffen.

Buchhandelsumsatz 2012 – mehr über Internet

Buchhandelsumsätze 2012Sortimentsbuchhandel minus 3,7 % im Verhältnis zum Vorjahr.

Internet plus 10,4 %

Verlage direkt an Endkunden plus 0,8 Prozent.

Sonstige Verkaufsstellen (bei uns zum Beispiel Bahnhöfe, Souvenirhandel, Kirchen) plus 1,5 %.

 

Zum besser Lesen anklicken.

Handy-Netz Desaster

Sämtliche Handy-Netze in Bereich Mitte sind seit einigen Tagen in einem katastrophalem Zustand. Gespräche kommen nicht zustande oder brechen einfach ab.

Es liegt also nicht an uns und nicht an Ihnen, wenn wir es via Handy nicht klappt.

Email und Festnetz sind ok.

Neue Buchhandlung – super PESSAO-Lesung

LeselieberSabine Vogel berichtet in der Berliner Zeitung über die neue Buchhandlung von Christoph Berger in der Bölschestraße, “leselieber“.

“… Während der eineinhalb Stunden, die ich dort herumsitze, vom charmanten Buchhändler wie von einer überaufmerksamen Mama stetig mit neuen Büchern und Mineralwasser versorgt, stöbern immer mindestens eine handvoll Leute in den Regalen und auf den Tischen herum. Etwa zwanzig kaufen ein Buch …  Eigentlich ist es Fernando Pessoa, ohne den es Bergers Buchladen „gar nicht gäbe“. Zu Ehren des 125, Geburtstages des „Hilfsbuchhalters“ der portugiesischen Melancholie, gibt es denn auch am Donnerstag eine Lesung mit portugiesischen Weißwein. Eine gute Buchhandlung ist eben, wie Helmut Schmidt einmal gesagt hat, eine „geistige Tankstelle“ …”

Lesen Sie den gesamten, ausführlichen Beitrag von Sabine Vogel über Christoph Bergers Buchhandlung “leselieber” in der Berliner Zeitung ..

Bei der Lesung wurde Fernando Pessao, der großartige portugiesische Schriftsteller und Dichter, dargestellt von Vasco Esteves. Vasco ist in Portugal seit der Nelkenrevolution 1974 bekannt, bei der er kräftig mitgemischt hat.
Seit einigen Jahren lebt er in Berlin.

17. Juni 1953 und Kennedy 26. Juni 1963

Volksaufstand0 kennedy1 kennedy2 kennedy3 kennedy4Aktuelle Schaufenster.

Ein Fenster Volksaufstand – 17. Juni 1953,

zwei Fenster Kennedy 1963 – Ich bin ein Berliner.

Kennedy

Ich bin ein Berliner

Berlin 2020 – Visit Berlin über Städtetourismus

Visit_Berlin_Kieker Visit_Berlin_Bed_Nights Visit_Berlin_London Visit_Berlin_Growth-int Visit_Berlin_Junge-Stadt Visit_Berlin_HatchibanBurkhard Kieker, Chef von Visit Berlin, erinnert bei seinem Einführungsvortrag daran, dass Berlin zwar hip sei, die Touristen aber nicht von alleine kämen. “Akzeptanzerhaltung” heißt das Fachwort.

Die Kollegen von Visit Berlin haben gerade 21 Städte in China besucht, von denen keine weniger als 12 Millionen Einwohner hat. Es gibt einen neuen Mittelstand, der jetzt reisen will, nicht irgendwann.

Garry White, Chef von European Cities Marketing, zeigt die schönsten Schaubilder.

So stieg der Tourismus in Deutschland (blau) und in Berlin (rot).

Mit diesem außergewöhnlichem Wachstum hängt Berlin alle Deutschen Städte ab und die meisten europäischen.

 

Warum Berlin und nicht Madrid? In Madrid gibt es weniger zu sehen. Einmal nach Madrid fahren reicht – nach Berlin muss man wiederkommen, weil man bei einem Besuch nicht alles sehen kann. Beim nächsten Besuch hat sich Berlin schön wieder verändert.

Touristen wollen angenommen werden. Hospitality bei der Ankunft, im Taxi, im Hotel, in der BVG und in der Berlin Story.

“A good place to live in, tends to be a good place to visit”.

Paris erstarrt als Museumsstadt. Die Stadt ist so teuer, dass kreative weit an den Rand gedrängt sind.

Berlin rutscht im Ranking auch höher, weil es England und London nicht gut geht. Zu wenig Bewegung, zu teuer.

Obwohl man da nächste Schaubild über das Wachstum der Übernachtungen in den TOP 15 europäischer Städte nicht so gut erkennen kann, ist ja klar, dass Berlin ganz links steht, wo der höchste Zacken ist. Alle Tourismusexperten sagen, dass es noch einige Zeit so weiter gehen wird. Man kann nur nicht sagen, wann der Zenit erreicht ist. Aufgrund der hohen Wandlungsfähigkeit Berlins kann das noch einige Zeit dauern.

Für die Berlin Story bedeutet das: hohe Qualität anstreben, am Puls der Zeit bleiben, internationalisierten. Die Gäste mit großer und echter Herzlichkeit empfangen, so wie wir gern empfangen würden.

Über das Schaubild mit dem gefühlten Alter der Städte gab es einen kleinen Disput. man dürfe die Geschichte nicht vergessen. Das soll dieses Bild auch nicht ausdrücken. Für mehr als 80 Prozent der Besucher ist Zeitgeschichte einer der bedeutenden, eigentlich der wichtigste Grund zu kommen m- neben dem Feiern. Berlin ist aber jung – sonst wäre es ja nicht sexy.

Für Garry White ist der Mauerpark, Joe Hatchiban, sind die Zehntausende Besucher am Wochenende die Knackpunkte. Das macht Berlin aus, dass so etwas möglich ist.

 

 

 

Clarissa von Ranke

Clarissa_von_RankeClarissa von Ranke führte in der Luisenstraße von etwa 1860 einen Salon, an dem Prinz Georg von Preußen teilnahm, auch der Philosoph Friedrich Schelling mit seiner Frau Caroline, die er dem Philosophen August Wilhelm Schlegel ausgespannt hatte, sowie Grimms und Fanny Hensel – so ziemlich alle, die damals in Berlin zur kulturellen Elite gehörten.

Leopold von Ranke heiratete 1843 Helena Clarissa Graves (1808–1871), die aus einer alten englischen Familie stammt, welche in Irland zur herrschenden Klasse gehörte. Clarissa war die Tochter die Tochter des Dubliner  Polizeikommissars John Crosby Graves (1776–1835) und der Helena Perceval (1785–1835).

Über Clarissa von Ranke gibt es sonst in deutscher Sprache noch nichts. Die Autorin, Dr. Ingrid Hecht, eine Ärztin, geht ausführlich auf die lange Krankheit und Leidensgeschichte der Clarissa von Ranke ein.

Das Buch umfasst 300 Seiten und kostet XOXOX (kommt noch) Euro.

Emine schafft Platz

Emine1_462 Emine2 Emine3Emine räumt auf den Buchregalen auf.

Dort stehen jetzt noch teilweise gerahmte Poster, es standen dort die Pickelhauben von der Historiale 1848 (Foto unten).

Über der Kasse hängt eine der Überwachungskameras. An der Kasse steht der Monitor. Wir zeichnen die Vorgänge vor der Kasse auf.

Überall schafft Emine Platz, damit Buddy Bären großzügiger präsentiert werden können.

Fotos: Ron Mertiny

 

Rundschreiben an Kunden und die Reaktionen

Auf das Rundschreiben an mehrere tausend Kunden, das letzte Rundschreiben auf Papier, haben wir besonders viele Antworten erhalten, besonders von Kunden, die uns seit vielen Jahren die Treue halten und uns den Rücken stärken. Darüber freuen wir uns sehr.

Unser Ziel ist es, weiterhin die beste und am höchsten qualifizierte Buchhandlung über Berlin zu bleiben. Der Anteil unserer Stammkunden bleibt in absoluten Zahlen konstant, geht aber prozentual aufgrund des wachsenden Tourismus zurück.

 

Lange Buchnacht Oranienstraße

maxMoritzVon 18.30 Uhr bis Mitternacht gab es durchgehend Buchvorstellungen im Kulturwirtshaus Max und Moritz in der Oranienstraße.

Wir haben fast alle Kreuzbergbücher des Berlin Story Verlags in einer Art Buch-Karaoke vorgestellt, nämlich zur Power Point Präsentation gesprochen, ohne sie vorher gesehen zu haben. 

Nämlich diese Bücher …

und diese Bücher …

Ein Buch fehlte, in dem es viel über Kreuzberg geht - “Bomben auf Berlin”.

Die Bibliothek von Max und Moritz war bei jedem Durchgang wieder voller Menschen. Beim Buch von Lothar Schmid über den Häuserkampf und die Sanierung gab es auch keine Stehplätze mehr. Das Buch erscheint im November.

Die nächste Herausforderung könnte eine 12-Stunden-Non-Stop-Präsentation unserer Bücher sein.

 

Mehr Bücher – Liefertermine

7. Juni 2013: Berlin Geschichte deutsch, englisch, spanisch, niederländisch
(Die Paletten sind gestern angekommen)
 
17. Juni 2013: Berliner Mauer spanisch, niederländisch, portugiesisch, französisch
 
21. Juni 2013: Als die Mauer stand, Die Humboldts (Kinderbücher)

Kennedy – Antonia dekoriert das Fenster

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Antiona dekoriert das Schaufenster der Buchhandlung mit dem Buch “Ich bin ein Berliner” über den Besuch John F. Kennedys in Deutschland im Juni 1963, vor 50 Jahren.

Geschrieben hat das Buch der amerikanische Militärhistoriker Dr. John Provan. Herausgekommen ist es im Berlin Story Verlag.

Morgen kommen noch die Büsten von John F. Kennedy ins Schaufenster.