| Berlin Story Bunker | 24. September 2016

Reichsjägermeister Hermann Göring


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Hermann Göring, der Nazi-Fettwanst, hat den Namen erfunden. Als Reichsinnenminister erließ Göring 1934 das Reichsjagdgesetz. Dabei führte er den zuvor ungebräuchlichen Titel „Jägermeister“ ein und ernannte sich selbst zum „Reichsjägermeister“. Da erkannte Curt Mast, NSDAP-Mitglied, begeisterter Jäger, aber wenig erfolgreicher Essigfabrikant in der Nazi-Hochburg Wolfenbüttel, seine Chance. 1935 rührte Mast aus viel Alkohol und anderen Zutaten eine braune Brühe, füllte sie in grüne Flaschen und nannte sie – sehr opportun – Jägermeister.

 

Das Gemälde von Conrad Hommel mit Göring und dem erlegten Hirsch aus dem Jahr 1939 wurde im Haus der DEUTSCHEN Kultur in München ausgestellt.

 

Mehr zur Geschichte von Jägermeister …

 

Ein Beitrag in der Reihe: „Nazi Germany – how could it happen“ in diesem Tagebuch.

 

 

 

 



| Berlin Story Bunker | 22. September 2016

147 junge Leute nach dem Bunkerbesuch — und die Bundeswehr vor dem Besuch


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bundeswehr-im-bunkerOben die erkennt man, das sind Schüler, in diesem Fall aus Dänemark. Sie kommen gerade aus dem Bunker.

 

Rechts die erkennt man nicht. Das sind Soldatinnen und Soldaten. Sie haben sich verkleidet und kommen in zivil.

 

Die Soldaten kommen vom Waffensystem- unterstützungszentrum 2 aus Diepholz. Das ist so eine Art Amazon für die Bundeswehr, sie verschicken, was vor Ort gebraucht wird. Aber in Diepholz werden auch Hubschrauber repariert.

 

Wir haben eine ausführliche Bunkertour gemacht mit Erläuterung der militärisch-politischen Situation damals. Und mit einer Führung über Zuwanderung und Integration im Berlin Story Museum.

 

 




| Allgemein | 21. September 2016

Berlin bleibt bunt — Entwicklungsplan nördliche Luisenstadt — Demokratie zum Mitmachen


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Is egal? Ist nicht egal. Es gibt noch Stellen in Berlin, in denen es etwas nach Kraut und Rüben aussieht. Es muss ja nicht alles durchgestylt sei, aber Vorgaben bei der Strukturierung einer Stadt, in der wir zusammenleben, helfen, eine sinnvolle, gewollte Entwicklung hinzubekommen.

 

Dabei kann man mitmachen. Jeder. Ohne in einer Partei, Kirche oder Gewerkschaft zu sein. „Als zeichnerisches Planungsinstrument stellt der Rahmenplan das Gesamtbild der beabsichtigten städtebaulichen Entwicklung des Sanierungsgebiets dar und bildet damit den Rahmen für die Durchführung der erforderlichen städtebaulichen Sanierungsmaßnahmen.“

 

Die Anwohner werden immer wieder über eine Zeitung und mit Flyern informiert, wie man mitmachen kann. Hier auf der Seite des Bürgervereins Luisenstadt findet man unten den Link zu „Ecke Köpenicker“. Diese Zeitung ist Teil des Sanierungsprojekts. Damit soll den Anwohnern nahe gelegt werden, bei der Planung mitzumachen.

 

Für Schlaumeier: Ja, Demokratie zum Mitmachen ist ein πλεονασμóς.

 

 

 

 



| Berlin Story Bunker | 20. September 2016

Gesellschaftliches Engagement — im Bunker, im Laden


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Schulklassen kommen an jedem Tag und immer mehr wollen eine Bunkerführung.

 

Enno Lenze erläutert hier (oben), warum der Bunker gebaut wurde, dass nur arische Deutsche hinein durften, dass der Tunnel zum Bunker zum Schluss von Wahnsinnigen der SS unter Wasser gesetzt wurde.

 

Im Laden der Berlin Story Unter den Linden können Besucher kostenfrei den Film „The Making of Berlin“ sehen.

 



| Berlin Story Bunker | 19. September 2016

Dokumentation Führerbunker wird Ende Oktober 2016 im Berlin Story Bunker am Anhalter Bahnhof eröffnet


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Mit dem Selbstmord des Diktators Hitler endete der blutigste Krieg der Geschichte. Das gespenstische Leben im Führerbunker wird dargestellt in einem 6.500 qm großen Nazi-Bunker – zu besichtigen nur mit geführter Tour.

 

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen der Nachbau von Hitlers Wohn- und Arbeitszimmer im Bunker in Originalgröße und ein Modell des Führerbunkers M 1:25, sowie Fotos, Dokumente, Filme.

 

Krieg, Völkermord und Holocaust gingen von Berlin aus – die Nazi-Verbrecher endeten im Bunker.

 

 




| Berlin Story Bunker | 18. September 2016

Späti im Berlin Story Museum — jetzt mit Verkäuferin


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Das ging schnell und ganz ohne Bewerbungsschreiben. Schon sitzt an der Kasse des Spätis im Berlin Story Museum eine freundliche Verkäuferin. Am vergangenen Sonntag nahm sie an einer Bunkertour teil. Heute ist das Museum dran.

Der Späti im Museum wird weiterhin auch am Sonntag geöffnet haben, auch wenn die Berliner Späti-Betreiber jetzt gequält werden und sonntags nicht öffnen sollen.

 

 

 



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