Tagebuch - Freitag, 19. Februar 2010


Robert Kreis, ausverkauft, aber dunkel.



Die Bodenplatte im Café am Engelbecken wird gegossen (aus der Serie Heimatkunde).

Das Austrian Center for Intelligence, Propaganda and Security Studies (ACIPSS) gibt ein in seiner Ausrichtung einmaliges Magazin heraus, das "Journal for Intelligence, Propaganda and Security Studies". Neben wissenschaftlichen Beiträgen zu den drei Säulen von ACIPSS - Geheimdienste, Propaganda, Sicherheit - werden Bücher besprochen.
In der aktuellen Ausgabe geht Ron Kenner ausführlich über drei Seiten auf das Buch von Sven Felix Kellerhoff und Bernd von Kostka ein. Im Resumee heißt es:
Hauptstadt der Spione vereint mehrere Elemente unter seinem Einband: das Buch ist zunächst ein Stück Stadtgeschichte, wobei sich bisher nur wenige Publikationen mit dem spezifischen geheimdienstlichen Aspekten Berlins auseinandergesetzt haben.
Hauptstadt der Spione ist aber auch eine (Teil-)Geschichte des Kalten Krieges, fokussierte sich doch die große Weltgeschichte immer wieder auf Berlin. Durch die zahlreichen Abbildungen von Lokalitäten (die sich ausgesprochen gefällig in das Layout einfügen) und begünstigt durch das Format taugt das Werk auch als Fremdenführer. Hauptstadt der Spione vermittelt auf kompakte Weise Wissenswertes über diese versteckte - und inzwischen wohl auch verdrängte - Dimension der Berliner Stadtgeschichte.
In dieser durchgehend äußerst positiven Rezension bemängelt der österreichische Autor dieser österreichischen Zeitschrift jedoch am Titel unseres Buchs, daß die eigentliche Hauptstadt der Spione Wien war ...

Im Verlag vergriffen, im Buchhandel vergrifffen, bei amazon vergriffen, bei zvab nicht erhältlich. ABER wieder Mal wir. Alles über Berlin. Wir haben die letzten drei Bände.
Gernot Ernst, Ute Laur-Ernst, Die Stadt Berlin in der Druckgrafik, 1539 Seiten, 21 x 28 cm, 2 Teilbände, 1359 farbige und 615 Schwarzweiß-abbildungen, eine DVD mit weiteren Abbildungen, Festeinband mit Leinenbezug. nur 220 Euro