| Berlin Story Bunker | 7. März 2017

Berlin Story Bunker — warum die Besucher so zufrieden sind


Bunkertour englisch heute. 90 Minuten durch den Berlin Story Bunker und die Dokumentation Führerbunker. Der Lehrer einer Berliner internationalen Schule gestern: „Es ist unglaublich, wie Sie dieses komplizierte Thema auf 90 Minuten kondensiert haben, ohne dass es den Schülern langweilig wurde.“ Die Schüler waren gut vorbereitet. „Warum hatten alle Goebbels-Kinder einen Namen mit H?“ und „Warum hält sich das Gerücht, dass Hitler noch lebt?“ Bei Schulklassen kommt es ausschließlich darauf an, wie der Lehrer ist.

 

Die Besucher der Bunkertouren entsprechen unserer Erwartung nicht. Das sieht man heute auch wieder. Es sind junge Menschen, Menschen aus vielen Ländern, viele junge Frauen. Wir vermuteten, es würden Touren für alte Männer.

 

Woher kommen die Menschen? So setzten sich am Sonntag Touren zusammen:

 

Niederlande, Niederösterreich, Osnabrück, Frankfurt, Zürich, Österreich, Dorsten, Wien, Istanbul (4), Cuxhaven, Glasgow, Cork, Rüdesheim, Türkei (4, Quelle: NY Times), Brazil, Indien (4). Es waren drei unterschiedliche Gruppen aus der Türkei dabei, die sich untereinander nicht kennen. In der Zeitung steht, Türken möchten gern hier eine Wohnung kaufen. Man weiß ja nie.

 

Wir erfragen durchgehend die Quellen. Mundpropaganda wird immer mehr.

 

Im Berlin Story Museum kommt als zentrale Meinungskundgebung: „Hier versteht man, wie eins mit dem anderen zusammenhängt. Jetzt kann ich mir die Geschichte Berlins und Deutschlands vorstellen.“