| Berlin Story Bunker | 29. September 2016

Der Spuk ist vorbei — die taz über das Gruselkabinett


taz-ende-gruselkabinettAntje Lang-Lendorff berichtet in der taz über das bevorstehende Ende des Berliner Guselkabinetts.

 

„… Und der Ekel vor künstlichen Spinnweben hält sich in Grenzen. Aber darum geht es nicht – sondern um das Gefühl, dass einem jemand auflauert.

Wir bemerken den Schatten erst, als er direkt neben uns aus einer Nische springt, brüllt, eine weiße Maske in schwarzem Stoff. Wir kreischen, rennen los. Nichts wie weg hier. Nur wohin? Wartet nicht hinter der nächsten Ecke wieder eine düstere Gestalt …?

 

 

Noch Freitag und Sonnabend und Sonntag!

Drei Tage, die Chance, das gruseligste Gruselkabinett Berlins zu besuchen.

 

Danach gibt es „nur noch“ Geschichte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



| Berlin Story Bunker | 29. September 2016

BMW im Bunker


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Zwei Gruppen von Mitarbeitern von BMW, die zu einem Seminar in Berlin sind.

 

Das hat Freude bereitet, weil die Teilnehmer beider Gruppen höchst interessiert waren, viele Fragen gestellt haben und eine solide Grundlage mitbrachten.

 

 



| Berlin Story Bunker | 29. September 2016

„Wo wurden die hier eigentlich vergast?“


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Manchmal tut es weh. Damit muss man leben. Wollen wir aber nicht. Deswegen machen wir die Bunkerführungen. Bei den Touren erleben wir extreme Unterschiede, was die Besucher wissen, vor allem aber, wie Lehrer ihre Schüler vorbereitet haben. Lange haben wir uns vorgenommen, die Besucher nicht dumm dastehen zu lassen. Andererseits: Wenn man das nicht darstellt, kann man nicht erklären, welche Rolle Lehrer spielen und was wir als unsere Vermittlungsaufgabe sehen.

 

Mehr für Lehrer über das Berlin Story Museum hier …

 

Keines der Fotos rechts steht im Zusammenhang mit einem der hier beschriebenen Vorfälle.

 

Eine 9. Klasse wird gefragt: „Wer weiß ganz grob, wie lange der Zweite Weltkrieg her ist?“ –
Erster Tipp: 3 Jahre, zweiter Tipp: 100 Jahre. Keine weiteren Antworten.

 

Kunden im Museum „Meinst du, das war ein echter Bunker?“

 

Häufige Frage im Bunker: „Und wo wurden hier die Leute vergast?“

 

„Wenn es hier drin so eng war, warum sind die Leute dann nicht einfach raus gegangen?“

 

Frage vom Lehrer (aus Berlin): „Ist das ein 1. oder 2. Weltkriegsbunker?

 

Frage vom Lehrer (aus Berlin) NACH der Führung: „Den Bunker mit den Lebensmitteln der Senatsreserve zu beladen hat doch sicher lange gedauert. Wie konnte man das bei den Luftangriffen machen?“

 

Museum, Station 1945, 9. Klasse: „Was ist das für ein Film da?“ – „Berlin 1945, kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs“ – „Und warum ist da alles kaputt?

 

8. Klasse: „Wer durfte nicht in Bunker?“ – Schweigen – „Gegen welche Religionen, Volksgruppen oder so hatten die Nazis was?“ – Schweigen – „Ihr habt doch sicher mal gehört, dass die Nazis was gegen Juden hatten …“ – Lehrerin: „Das ist aber etwas speziell, dafür sind die noch zu jung.“

 

5.+6. Klasse aus Süddeutschland. „Wieso hieß denn der Anhalter Bahnhof ‚Anhalter‘ Bahnhof?“ – Schüler: „Na weil er nach Anhalt ging, und der Hamburger Bahnhof nach Hamburg usw.“ … Na gut … Später: „Wer durfte denn nicht in den Bunker?“ – „Ja viele, z.B.: Juden, Moslems, Homosexuelle, die meisten Ausländer, Gegner von Hitler …“ Noch später „Was war denn vor etwa 25 Jahren?“ – Schüler #1: „Wiedervereinigung“ – Schüler #2: „Nein, erst nur Mauerfall“. Habe dann mal gefragt woher das kommt. Lehrer war ganz verwundert über die Frage „Na, wir haben das im Unterricht vorbereitet.“

 

8. Klasse aus der Schweiz. Im Bunker wird erklärt, dass die Türen teilweise von 15-jährigen Jungs bewacht wurden. Diese mussten effektiv zwischen überleben und Tod der Schutzsuchenden entscheiden. Frage eines Schülers: „Kann man sagen, dass die Jungs Schuld am Leid der Menschen hatten, oder waren sie selber Opfer?“

 

Zwei Schüler, Oberstufe, posieren im Museum breit grinsend und freudig vor einer der Hakenkreuze und wollen gerade Fotos machen. Habe sie direkt raus geworfen. Der Lehrer kam dazu und meinte: „Es hat aber am Eingang niemand drauf hin gewiesen, dass so Fotos unerwünscht sind.“

 

„Der Fernsehturm stand im Osten!? Warum steht der dann noch? Da war doch Krieg?!“

 

Ein Paar, um die 30: „Die Leute waren auch im Krieg im Bunker!? Warum das denn?“ – „Na, weil der Bunker ja genau dazu gebaut wurde, um sicher vor den Bomben zu sein“ – „Aber haben die Leute, die hier gewohnt haben, die denn einfach rein gelassen?“ – „Nun, in Bunkern, wohnt niemand. Die waren ja nur dafür gebaut worden“ – „Hä!? Wie jetzt…“ – [Kurze Erklärung, was ein Bunker ist] – „Ahh… ich dachte immer, das bauen sich reiche Leute als Loft, weil es cool ist.“

 

Historische Bunkertour, 10. Klasse. Ein Lehrer und drei Schüler brechen die Tour ab, nachdem die Lage, technische Daten und die Baustelle erklärt wurden – also vor dem eigentlichen Schrecken des Krieges. Das ist für die kleinen zu brutal – sie wussten ja nicht dass auch Themen wie Krieg, Bomben, Tote und Zwangsarbeit dran kommen, sie wollten ja nur eine Bunkertour machen.

 

Vielleicht noch eine Erläuterung: Wenn jemand aus Sydney kommt und fragt, welche S-Bahn nach Auschwitz fährt, machen wir uns nicht lustig darüber. Der hat Auschwitz und Oranienburg durcheinandergebracht. Wir freuen uns über die Frage und erläutern.

 

 



| Berlin Story | 29. September 2016

Siebzig Prozent der Besucher Berlins besuchen Orte der Zeitgeschichte


DW-Mauersegmente_Gero_Schließ_01… die anderen dreißig Prozent hätten es nötig. Verkaufsgespräch im Laden:

 

F „Warum ist da Farbe auf dem Mauerstein?
A „Auf der Westseite wurde die Mauer bemalt und mit Graffiti verziert.“

F „Oh interessant, haben die Leute die Mauer auch auf der Ostseite bemalt?“
A „Nein, das war wegen des Todesstreifens und des Schießbefehls recht gefährlich.“

F „Oh wirklich?“
A „Ja, deshalb war es vielleicht ganz gut, dass die Mauer dann abgerissen wurde.“

 

Kommentar: Ich habe ihnen wärmsten das Berlin Story Museum empfohlen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



| Allgemein | 28. September 2016

Spionage Museum — ausführlich in der Berliner Morgenpost


spionage-museum-mopoFranz Michael Rohm beschreibt in der Berliner Morgenpost ausführlich die beiden Kulturmacher Franz-M.Günther und Robert Rückel.

 

„… Ein Highlight der Ausstellung ist ein von der Stasi umgebauter Trabi, in dessen Türverkleidung Infrarot-Blitzgeräte mit extern ansteuerbarer Kamera für hochauflösende Fotos eingebaut wurden – Kosten der Überwachungstechnik: 215.000 DDR-Mark. Mit solchen präparierten Trabis wurden unter anderem Treffen der Friedenbewegung oder Dissidenten observiert …“

 

Lesen Sie den vollständigen Beitrag von Franz Michael Rohm in der Berliner Morgenpost …

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



| Berlin Story Bunker | 27. September 2016

Bunkertour am Samstag, Sonntag und Montag um 12 Uhr


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In die Teile des Bunkers, die sonst keiner sieht.

 

Nur auf der Bunkertour erfährt man, warum die Nazis den Bunker auf den letzten Drücker gebaut haben, wer rein durfte und wie der Bunker von der SS geflutet wurde.

 

Tickets hier vorbestellen oder auf gut Glück eine Restkarte erwischen.

 

Die Bunkertour dauert etwas länger als eine Stunde.

 

Foto (1) in der Splitterschleuse

 

Foto (2) US-amerikanische Kongressabgeordnete

 

Foto (3) Bundeswehr, beides aktuelle Führungen

 

Foto (4) in einem 42 Quadratmeter Aufenthaltsraum.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



| Berlin Story Verlag | 26. September 2016

Hauptstadt der Spione im Deutschen Spionagemuseum — Buchvorstellung


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Bernd von Kostka und Sven Felix Kellerhoff stellen im Deutschen Spionagemuseum ihr neues Buch Hauptstadt der Spione vor, erschienen im Berlin Story Verlag.

 

Bernd von Kostka (rechts) ist Chef des Alliierten Museums, Sven Felix Kellerhoff (rechts mit Krawatte) Leitender Redakteure für Zeitgeschichte bei der WELT.

 

Berlin war seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs Hauptstadt der Spione und ist es jetzt wieder. In keiner anderen Stadt tummeln sich so viele Agenten. Und nirgends sonst wird so viel abgehört, wie im Regierungsviertel. Auf fast allen Botschaften sitzen dicke, oft verborgene Antennen.

 

50 Zuhörer kamen zur ersten Veranstaltung im Deutschen Spionagemuseum unter neuer Leitung.

 

Franz-M. Günther (rechts, blau), der Kurator der Ausstellung, und Robert Rückel (rechts), Direktor des Museums, führten in die Geschichte der Spionage ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




| Berlin Story Bunker | 26. September 2016

Ende Gruselkabinett — lieber mehr Bunkergeschichte


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Theresa Dräbing berichtet in der Berliner Zeitung über neue Entwicklungen im Berlin Story Bunker, wenn das Gruselkabinett in einer Woche geschlossen haben wird:

 

„… Doch finden Besucher den Originalschauplatz eines Luftschutzbunkers spannender. 40.000 Besucher pro Jahr zählt die Bunkertour. Deshalb sollen die frei werdenden Etagen so zurückgebaut werden, dass sie wie im Originalzustand aussehen und dann zusätzliche Ausstellungsflächen werden. Der Bunker wurde 1942 von den Nazis errichtet …“

 

Lesen Sie den vollständigen Beitrag von Theresa Dräbing in der Berliner Zeitung …

 

Noch bis zum 2. Oktober 2016 ist das Gruselkabinett Dienstag bis Sonntag geöffnet.

 



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