Berlin Story Bunker – Notstromanlage

MAN-Diesel-Berlin-Story-Bunker_462Im Berlin Story Bunker, in dem gerade das Bunkermuseum erweitert wird, steht dieses Notstromaggregat.

Darüber wird im Blog des Berlin Story Bunkers berichtet …

Platz für den Bundestag gegenüber vom Berlin Story Verlag

20140418_Karfreitag Ehemal US Botschaft 20140418_defektVom Berlin Story Verlag sieht man auf die ehemalige amerikanische Botschaft am Neustädtischen Kirchplatz, früher das Marine-Kaufhaus.

Momentan wird ausgeräumt, Zwischeneinbauten und Installationen kommen raus. Der Bundestag, der wieder gewachsen ist, braucht mehr Platz.

Was dann dort passiert, berichtet Florian Kain in der Morgenpost …

Neben dem Berlin Story Verlag ist das ZDF, durchschnittliches Zuschaueralter 60 Jahre. Dort parkt dieser Laster.

 

Gesundheitskasse Barmer demonstriert

BarmerBei der Gesundheitskasse Barmer erreicht man heute keinen telefonisch … “Wir rufen baldmöglichst zurück”. Eine Nachfrage für einer Mitarbeiterin liegt an.

Dafür bewegen sich die Gesundheitsapostel durch das sonnige Berlin, hier gerade vorbei am ehemaligen Verdi-Haus. Sie fordern mehr Geld.

20. April – “Führergeburtstag” – Buchbesprechung

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Antonia Kleikamp bespricht in der WELT ausführlich das Buch von Armin Fuhrer aus dem Berlin Story Verlag “Führergeburtstag” – Die perfide Propaganda des NS-Systems mit dem 20. April.

Hitler war 1937 auf dem Höhepunkt seiner Beliebtheit in Deutschland und Europa. Die Leibstandarte Hitlers brachte ein Ständchen, der Papst ließ gratulieren, Hunderttausende Berliner drängten sich auf den Straßen.

Josef Goebbels hatte den Geburtstag inszeniert. Die Wehrmacht, die Aufrüstung stand im Mittelpunkt der fünf Stunden dauernden Parade.

Diplomaten und Journalisten sollten zu Hause berichten, welche Kampfkraft Deutschland wieder hatte.

Armin Fuhrer schildert auch die allmähliche Entstehung des “höchsten Feiertags” der Nationalsozialisten und die weiteren Geburtstage bis zum letzte im Bunker, wenige Tage vor dem Selbstmord Hitlers.

Antonia Kleikamp – 600 Panzer zu Hitlers 50. Geburtstag – Buchbesprechung in der WELT …

Mehr zum Buch Führergeburtstag auf der Seite des Berlin Story Verlags  …

Das Buch ist erhältlich in der Berlin Story Unter den Linden, im gesamten Buchhandel und im Webshop des Berlin Story Verlags …

 

Berlin Museum – Kommentare von Besuchern im Gästebuch

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Die Besucher sind durchgehend voll des Lobes.

Hier einige Kommentare im Gästebuch des Historiale Berlin Museums von Anfang des Jahres 2014 bis Ostern.

Im Historiale Berlin Museum wird über AudioGuide geführt – in zehn Sprachen.

Wir brauchen diese Auswertung als Dokumentation und um die Ausstellung zu empfehlen.

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Früher haben wir aufgrund der Kommentare aber besonders durch Besucher- befragungen Verbesser- ungen an der Führung vorgenommen. Das kommt inzwischen kaum noch vor.

Einzig alte Menschen aus der DDR fühlen sich nicht richtig vertreten. Ostalgie in unterschied lichen Ausprägungen ist erkennbar. Nicht oft.
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Falls Zweifel daran bestehen sollten, dass diese Auswahl nicht repräsentativ ist, stellen wir gern die Originalgäste bücher zur Verfügung.

Noch schöner wäre, wenn mal ein Studiengang Museum in gewählten Worten feststellen könnte, warum diese Ausstellung so extrem gut angenommen wird.
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Königin Luise – Broschüre und Ausstellung

Königin Luise back_320 Königin Luise front_320Königin Luise, die sich gegen die Okkupation Preußens von Napoleons Truppen gestellt hat,  bis heute aufgrund ihres Wagemuts verehrt, wird in dieser von Hans Joachim Engel neu aufgelegten und erweiterten Broschüre gewürdigt.

Die Broschüre ist (nur)  in der Buchhandlung Berlin Story Unter den Linden für  5,90 Euro erhältlich.

Die Louisen-Gedenkstätte im Schloß Hohenzieritz mit der ständigen Ausstellung “Der Lebensweg einer großen Königin” könnte ein schönes Ausflugsziel zu Ostern sein.

Making of Berlin 2014 – der Rekordfilm

MakingofBerlin2014nDer Film, die DVD, “The Making of Berlin” läuft 22-mal am Tag seit Karfreitag, dem 29. März 2002.

Morgen, am Karfreitag 2014, ist er 4.403 Tage täglich ohne Unterbrechung am Start. Das sind 96.844 Aufführungen. Der Film wurde zunächst in der Buchhandlung gezeigt, bis alle MitarbeiterInnen den Text mitsprechen konnten. Das war prima, so eine Art Geschichts-Gehirnwäsche. Jetzt kann man “The Making of Berlin” im Historiale Berlin Museum sehen.

Früher gab es den Film in den einzelnen Sprachen auf einzelnen VHS-Videokassetten. Jetzt ist es mit der DVD viel einfacher, man kann auswählen: deutsch, englisch, spanisch, italienisch, französisch, russisch, chinesisch (mandarin), niederländisch, dänisch oder türkisch.

Der Film wird immer wieder aktualisiert. Straßenszenen sind neu, die Topographie des Terrors, der Tränenpalast . Die DVD kostet 14,99 Euro, hat 28,5 Minuten Laufzeit und ist für Kinder ab 6 Jahre freigegeben.

Mit ziemlicher Sicherheit kann man sagen, dass es der am häufigsten verkaufte Berlin-Film ist. Im ersten Teil geht es von der Gründung bis zum Ersten Weltkrieg – der Kaiser hackt nach der Abdankung Holz in Holland. Im zweiten Teil geht es um das vorige Jahrhundert, den Zweiten Weltkrieg, den Bau und den Fall der Mauer, Jubel, Freiheitswille. Im dritten Teil wird Berlin heute gezeigt – mit möglichst wenigen Baustellen.

Heimatfront – der Untergang der heilen Welt – Buchbesprechung

Kellerhoff, Heimatfront, CoverUpdate: Heimatfront hier im WebShop bestellen ...

Im Vietnam kam das Ende des Krieges, als die Heimatfront in den Vereinigen Staaten von Amerika zusammenbrach. Darüber wurde viel geschrieben.

Über die Heimatfront im Ersten Weltkrieg gab es nichts – das Buch von Sven Felix Kellerhoff ist das erste dazu. Jubelnd zogen die Menschen in den Ersten Weltkrieg – geschlagen kamen sie zurück. Der Krieg spielte sich nahezu vollständig außerhalb von Deutschland ab, deswegen finden sich in Berlin relativ wenige Spuren.

Das Buch geht aber nicht um Berlin, sondern um Deutschland. Kellerhoff hat natürlich über Berlin und München Quellen gesucht aber auch über Viersen am Niederrhein, über den ostpreußischen Landkreis Lötzen, die Garnisonsstadt Hildesheim sowie die Universitätsstadt Freiburg.

In Hildesheim unterhielten sich Menschen auf der Straße, so wird es in einem Tagebuch festgehalten, darüber, dass es gegen Serbien und Russland schon klappen würde mit dem Krieg “Wenn nur England außen vor bleibt.”

Auch im Westen lief der Krieg schon von Anfang an nicht gut, gar nicht so gut wie in den Manövern zuvor. Die belgische Armee, die “in den deutschen Generalstäben gern verspottet worden war, leistet den vorrückenden kaiserlichen Soldaten heftigen Widerstand”.  Die Nachrichten aus Belgien kamen schneller an die Heimatfront als die aus der ostpreußischen Provinz.

In Freiburg wirkten sich die ersten Transporte mit Schwerverwundeten, die aus den harten Grenzschlachten in den Vogesen kamen, bedrückend aus. Die Soldaten lagen in Turnhallen-Lazaretts, der Schulunterricht musste ausfallen, Verstümmelte waren überall zu sehen.

Schon 1916 war die Versorgung der Zivilbevölkerung, der Heimatfront, zusammengebrochen. Vor dem Butterladen warteten mehr als hundert Menschen, zwei Polizisten sorgten für ordnungsgemäßes Verhalten. Ein Herr in Jägerkluft benutzte einen Spazierstock mit angeschraubtem Sitz. “Dieses neue Gerät zur Butterjagd wurde viel bewundert.”

Die neue, gegen Kriegsende gebildete erzkonservative Vaterlandspartei begrüßte, so berichtet einen weitere Tagebuchschreiberin, in Ostpreußen Frauen sogar als “besondere Mitglieder“.

Die Veränderungsprozesse der Gesellschaft werden in diesem Buch immer anhand von gut recherchierten Geschichten erzählt, “Geschichte in Geschichten”. Dadurch sind die Ereignisse plastisch, aus den Quellen und aus dem Alltag heraus entwickelt und dann in größeren, analytischen Zusammenhang gestellt. Hervorragend zu lesen, erstaunlich bildhaft – wie ein Dokumentarfilm.

Das Buch hat 320 Seiten, kostet 19,99 Euro und liegt in der Buchhandlung Berlin Story Unter den Linden 40 seit gestern auf dem Neuerscheinungstisch.