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UdL 10 – wieder leer

Unter den Linden 10 Ecke Charlottenstraße wird wieder ein Laden frei. BASE zieht aus. Vorher war da Ferrari. Und richtig schön und groß, ohne abgehängt Decke und bis hinten durch, war der Laden, als die Berlin Story drin war. Das war meiner Meinung nach unser schönster Laden unter den Linden. Sieben Meter hoch, gründerzeitlich Pracht.

Jetzt zieht der Telefonanbieter BASE aus. Irgendwie scheint es nicht ganz gut gelaufen zu sein. Auf der Internetseite heißt es:

Dialog löst Probleme

Nun haben wir uns entschlossen, mit dem BASE_camp umzuziehen. Wer schon mal bei einer Veranstaltung im BASE_camp war, kennt nicht nur das Konzept und die Leute, die im BASE_camp arbeiten, sondern auch einige Nachteile, die die Lokalität mit sich bringt: Etwa die ungenügende Toilettensituation sowie die permanent streikende Klimaanlage. Wir glauben daran, dass sich Probleme im Dialog lösen lassen. Nur: Wenn kein Dialog geführt wird, ist das nicht möglich. Und deswegen ziehen wir weiter. Schon bald werden wir eine Fläche beziehen, die deutlich größer und schöner sein wird als das bisherige BASE_camp und uns ermöglicht, den eingeschlagenen Weg noch konsequenter zu gehen.

Mehr auf der Internetseite von BASE …


Heute vor vielen Jahren, nämlich 1952, wurde der Grundstein zum Bau der Stalinallee gelegt. Gestern berichteten Ylva Queisser (Schweden) und Lidia Tirri (Italien) im Berlin-Saal der Landesbibliothek in der Breiten Straße in Mitte über ihr Buch “Leben hinter der Zuckerbäckerfassade” – Erstbewohner der Karl-Marx-Allee erzählen.
Das Buch ist in der Buchhandlung Berlin Story erhältlich und kostet 18 Euro.

Mitwandern 2012


Mitwandern ist eines der Bücher, die immer nachgefragt werden. Jetzt ist die neue Ausgabe für dieses Jahr gekommen.

Für uns ist dies eines der Bücher, die uns zeigen, wie viele Kunden wir aus Berlin haben. In die Buchhandlung kommen dreißig Prozent Berliner, aber vierzig Prozent Stammkunden. Wir haben viele Stammkunden aus anderen Städten und anderen Ländern.

Berlin von oben

Berlin vom Weltraum aus gesehen.
Man kann Berlin auf diesem Foto der NASA schon so gut erkennen.

Wenn man das Bild anklickt und vergrößert, tritt die Stadt noch deutlicher hervor.

Historiale Berlin Museum bei Visit Berlin

Bei visitBerlin wird nun auf der Seite für Lehrer für das Historiale Berlin Museum geworben. Wer das Museum gut findet, kann seine Meinung gern auf dem Bewertungsknopf kundtun.

Luisenstädtischer Kanal – Dr. Klaus Duntze berichtet

Dr. Klaus Duntze, der Autor des Buchs über den Luisenstädtischen Kanal, wird für den Bürgerverein Luisenstadt einen Vortrag zum Buch halten. Dazu ist jeder gern eingeladen.
Einer der Schwerpunkte wird diesmal die Zeit des Nationalsozialismus sein:

“Ich werde im Rahmen der NS-Zeit ausführlicher mit den namensgebenden NS-’Märtyrern’ am Kanal umgehen – es gibt eine Auflistung von 1926-1936 mit Namen, Bildern, Lebensläufen, Todesursachen und Heldenverehrung (Blutzeugen der Bewegung und Gegner der Weimarer Republik). Die meisten der Kanalpaten wurden auf dem Luisenstädtischen ‘Ehrenfriedhof der Bewegung’ bestattet.”

Piratenfotos waren Top Blog

Dieser Tagebucheintrag vom 9. Januar 2012 war die Top-Meldung des Monats mit mehr als 2500 Besuchern.

Historiale – Information am Ausgang des Museums


Die Besucher des Historiale Berlin Museums werden am Ausgang darüber informiert, was die Historiale sonst macht, nämlich das große Geschichtsfestival. Dazu läuft ein 20-Minuten-Film.

Zum Lesen bitte klicken.

Historiale Berlin Museum – Kommentare

Ein  Mann, der im Stasi-Gefängnis gesessen hat, schaute sich die Ausstellung an. Es hat ihm gut gefallen.
„Sehr informativ. Gerade der Audioguide ist eine gute Sache.“
„Das ist ja ganz großartig!“ – Eine ältere Dame.
„Sehr informativ, danke!“
„Schön bei Euch“
„Toll gemacht“
„Sehr schön hier. In Kürze kann man Vieles sehen und lernen.“ – Holländer
„It was great.“ – Russin
„Das war spannend.“ – Eine dänische Familie
„5 Euro – sind die denn bescheuert?“ – Älteres Ehepaar
„Thank you for constructing this museum.“

CIA Berlin Handbuch 1961

Das CIA Handbuch aus dem Jahr 1961 zum Thema Berlin. Wieder stehen wir vor einer verlegerischen Entscheidung. Es lohnt sich sicherlich, das Buch zu veröffentlichen – aber werden wir ausreichend interessierte Käufer finden?

Die Mauer ist gebaut, die Panzerkonfrontation am Checkpoint Charlie vom 27. Oktober 1961 haben wir überstanden. Amerikaner und Russen wissen, wie leicht sie in eine militärische Konfrontation hineinschliddern können, die sie eigentlich nicht wollen. So sieht es Helmut Trotnow, der frühere Chef des Alliierten Museums heute im Tagesspiegel.

Jetzt warten wir die Reaktion auf diesen Tagebucheintrag ab und entscheiden dann.

Die Veröffentlichung würde sich einreihen in weitere Dokumente der Alliierten, die im Berlin Story Verlag herausgekommen sind.

Lehndorff, nächste Auflage soeben eingetroffen

“Die Tagebücher des Grafen Lehndorff” sind soeben aus der Druckerei in der nächsten Auflage eingetroffen … und darum geht es:

»Der König ist bei seinem Souper in der Laune, daß er auf alle Welt schilt; so sagt er zum alten Grafen Podewils, daß es für einen Staatsminister eine Schande sei, am hellen Tage in ein Bordell zu gehen.« Fast täglich kommentiert Lehndorff prägnant die Beziehungen am Hof, die moralische Ungezwungenheit, opulente Feste und ausgiebige Reisen. Dieser vollständige, neu gesetzte Nachdruck geht auf das Original zurück und umfasst die Zeit von 1750 bis 1775. (…)

Da, wo einst Podewil wohnte, ist heute Kulturprojekte Berlin.

Ernst Ahasverus Heinrich Graf von Lehndorff wurde 1745 von Friedrich II. an den Hof gerufen, im Alter von 19 Jahren. Als Kammerherr von Königin Elisabeth Christine und engster Vertrauter der königlichen Familie führte er ein geheimes Tagebuch, respektloser als Sophie Marie Gräfin von Voß, reicher an Details als Dieudonné Thiébault.

Bas Buch der Oberhofmeisterin von Voß  ist lieferbar (in der 7. Aufalge), das Buch von Thiébault kommt morgen in der nächsten Auflage.

 

Hier können Sie das Buch als Hardcover mit 600 Seiten gleich zum Preis von 29,80 Euro bestellen … oder – noch besser – Sie holen es sich in der Buchhandlung Unter den Linden 40.

Horst Pillau in der MoPo, von Wieland Giebel empfohlen

Lesen Sie den Beitrag aus der Serie von Ulrike Borowczyk im Original in der Berliner Morgenpost.

Lange Nacht – Auswertung

30.000 Besucher bei der 30. Langen Nacht der Museen

 Gabriele Miketta, die Presse-Verantwortliche von Kulturprojekte Berlin, wertet die Lange Nacht aus: 

Trotz des plötzlichen Wintereinbruchs mit Minusgraden und leichtem Schneefall kamen wieder rund 30.000 Besucher zur 30. Auflage der Langen Nacht der Museen.

Besuchermagnete waren in dieser Nacht das Deutsche Historische Museum (9100), das Kulturforum (6700), das Alte Museum (5300), das Museum für Naturkunde (5200), die Alte Nationalgalerie und das Museum für Film und Fernsehen (jeweils 4300). Die Sternwarte Wilhelm Foerster (3200) brachte der Besucherstrom fast bis an die Kapazitätsgrenze. Auch die Dauerbrenner DDR-Museum (3700) und Medizinhistorisches Museum (3100) freuten sich über das gewohnt große Interesse.

Das Musikinstrumenten-Museum (2000 Besucher) mit seinen gut 800 ausgestellten Instrumenten ist seit der ersten Langen Nacht ohne Unterbrechung dabei und damit der treueste Teilnehmer.

Rund 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren in den Museen im Einsatz, um die Lange Nacht vorzubereiten und zu begleiten. Etwa 100 fleißige Helfer der Kulturprojekte Berlin sorgten als Bus-Begleiter, Besucherbetreuer und am zentralen Info-Stand für einen reibungslosen Ablauf dieser Langen Nacht.

 Die 31. Lange Nacht der Museen am 25. August 2012 wird ganz im Zeichen des Stadtjubiläums “775 Jahre Berlin” stehen, das die Hauptstadt am 28. Oktober 2012 mit einem großen Fest in der historischen Mitte feiert.

Lange Nacht – 1001 Besucher

Knut Elstermann von radioeins spricht in der Radio-Lounge im Kulturforum mit Wieland Giebel, der die Totenmaske von Friedrich II. in der Hand hält.

Bärbel Kicska, die Programm-Managerin Wort, gestaltet diesen Abend extrem professionell und freundlich.

Im Interview ging es um den Berlin Story Verlag – logo, weil Knut Elstermann auch schreibt, z.B. bei be.bra das Buch “Klosterkinder. Deutsche Lebensläufe am Gymnasium zum Grauen Kloster in Berlin”.
Schneekugeln mit Brandenburger Tor waren ein Thema, passend zu Wetter, denn es fing gerade an zu schneien.

Schließlich Friedrich II., dessen Totenmaske beeindruckend friedlich wirkt. Er schlief auf seinem Sessel im Alter von 78 Jahren ein. Die Totenmaske ist im Historiale Berlin Museum ausgestellt.

Die Tafel mit dem Hinweis auf das Geschichtsfestival der Historiale (rechts), was in den vergangenenen Jahren passierte und was noch kommt, wurde auf den letzten Drücker vor der Langen Nacht fertig.

Im oberen Teil läuft ein 20-Minuten-Film mit den Höhepunkten der vergangenen Jahre.
Diese Tafel steht am Ausgang des Museums, damit die Besucher den Zusammenhang zwischen Museum und Geschichtsfestival erkennen können.

Demnächst versuchen wir auch, ob das mit ganz, ganz leisem Ton funktioniert.

Norman Kirsten, der Projektleiter der Historiale,stand den Abend und die Nacht über Eingang und drückte den Zähler. Um 1.32 Uhr kam der letzte Besucher des Abends. Der Zähler zeigte genau 1001 Besucher. Wir fühlen uns wie im Märchenland.

 

Das Märkische Museum hatte ebenfalls tausend Besucher.

Im Tagesspiegel erscheint das Historiale Berlin Museum in einem Übersichtsartikel.

Friedrich in der Handwerkskammer

 

 

Die Zeitschrift Berlin-Brandenburgisches Handwerk der Handwerkskammer verlost “Der Alte Fritz in 50 Bildern”.

 

Zum Lesen anklicken.

Myanmar – Grüße unserer Fotografen

Made in Berlin

Kathrin Schulthess und Daniel Spehr fotografieren gerade in Myanmar und grüßen uns auf einer schönen Ansichtkarte mit güldenem Tempel.

Vorher haben sie für den Berlin Story Verlag Berlin fotografiert, “Made in Berlin”.

Enno Lenze über Historiale Berlin Museum in radioeins

Enno Lenze berichtet auf radioeins über das Historiale Berlin Museum und was man am Sonnabend zwischen 18 und 2 Uhr erleben und gewinnen kann.

 

Das blaue Sofa in der Berlin Story


Wolfgang Herles (hier zwischen Friedrich dem Großen und Voltaire) dreht in der Berlin Story für die nächste Sendung Das blaue Sofa, die am 3. Februar 2012 gesendet wird.

Wolfgang Herles hat im Jahr 2006 die Historiale miteröffnet.
Er war Podiumsteilnehmer bei einer Diskussionsveranstaltung in der Nikolaikirche zum Thema: “Geschichtsvermittlung – aber wie?” Eingeladen hatte die Chefin des Stadtmuseums, Franziska Nentwig.

Es nahmen an der Diskussion Teil Walter Momper, Präsident des Abgeordnetenhauses, Sven Felix Kellerhof, Leitender Redakteur für Kultur- und Zeitgeschichte der Welt und der Berliner Morgenpost sowie Wieland Giebel.

Hinterm Horizont- Fortbildungsveranstaltung

Hinterm Horizont, das Musical über Udo Lindenberg und über die Geschichte Berlins sowie den Fall der Mauer, läuft seit mehr als einem Jahr am Potsdamer Platz.
Heute hatten wir eine Fortbildungsveranstaltung. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter konnte mitkommen.

Thomas Brussig schrieb das anspruchsvolle Buch. Das Musical ist politisch/gesellschaftlich tiefgehend mit toller Musik von Udo Lindenberg. Hervorragende Schauspieler und Tänzer. Wir haben uns das Stück angesehen, weil wir wissen wollen, was in Berlin läuft, weil wir anspruchsvolles Theater lieben und weil in diesem Stück alles stimmt. Die Leistung jedes einzelnen Mitwirkenden und des gesamten Teams ist für uns ein Vorbild.

Udo Lindenberg kennen wir lange. Als er in der Galerie des Café Einstein seine Ausstellung hatte, lieferten wir ihm Kabel und Verteiler. Udo war im Berlin Story Salon und mehrmals Unter den Linden 40, weil er den Laden gern gehabt hätte. Wir sind uns aber damals nicht einig geworden. Wo Udo wollte, ist jetzt das Historiale Berlin Museum.

Friedrich und die Frauenfrage

Friedrich der Große und die Frauenfrage.

Im Buch “Der Alte Fritz”, vor hundert Jahren erschienen und als neue Ausgabe im Berlin Story Verlag erhältlich, kommen die Frauen nicht so vor. Vielleicht lag das an der Zeit von vor hundert Jahren, vielleicht an Friedrich.

Der Literaturkurier bespricht das Buch. Und auch Nikolaus Bernau in der Berliner Zeitung gestern.

Bernau macht sich in einem ausführlichen Beitrag für die Frauen stark und schließt seinen Artikel mit einer Würdigung des Buchs “Der Alte Fritz”.