Hitler Itinerar – Medien aktuell

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„Akribisch werden Adolf Hitlers Aufenthaltsorte mit Angaben zu den Lokalitäten einzelner Reden und zu Treffen mit Gönnern, Günstlingen und Gegnern aufgelistet. Viele Städte und Ortschaften dürften sich nun zu Recherchen über verdrängte „Führer“-Visiten herausgefordert fühlen …“
02.05.2016, von Rainer Blasius, heute online, vor eigen Tagen ausführlich auf Papier in der FAZ.

Das ist neu – und hier kommen die anderen.

 

Die vollständige (uns bekannte) Presseschau wird im Blog des Berlin Story Verlags mit Links zu den Medien (soweit möglich) täglich aktualisiert. Bisschen runterscrollen.

 

Inzwischen sind etwa 50 Beiträge über das Hitler-Itinerar von Harald Sandner erschienen.

 

 

 

 


Hitler Itinerar — jetzt melden sich die Spinner

Hitler privtkanzlei nach paraquayEin Argentinier, der extra nach Berlin gekommen ist, um nach den Spuren zu suchen, wie Hitler sich nach Argentinien absetzte, bittet um einen Termin bei Harald Sandner (kein Quatsch, kein 1. April – in echt).

 

 

 

Vielleicht sollten wir ihn zu Prof. Dr. Michael Wildt schicken, der den Lehrstuhl für Zeitgeschichte und Nationalsozialismus an der Humboldt Universität inne hat, der kennt sich doch da sicherlich gut aus.

Es gäbe da zahlreiche Zeitzeugen, die Hitler in Patagonien begegnet sind und Historiker, die Stein und Bein darauf schwören, er sei mit dem U-Boot gekommen.

Wenn man „Hitler und Patagonien“ googelt, verdreht sich einem der Magen.

„… Hitler reiste nach Paraguay unter dem Name Kurt Bruno Kirchner ein, nach einer Bitte Juan Perons an Alfredo Stroessner. Er lebte zu Anfang in Hohenau und später in Altos. In der Untersuchung von Schriftsteller Abel Basti sprechen mutmaßliche Zeugen, die den Führer mit Edgar L. Ynsfran, Emilio Díaz de Vivar und anderen Mitgliedern des Stroessner Kabinetts zusammen sahen. Er starb in Paraguay und wurde in Asunción begraben.

Adolf Hitler starb am 5. Februar 1971 und liegt in einer unterirdischen Grabkammer, die Nazis in der Hauptstadt anfertigen ließen …“

 

Noch doller?

Hier geht es zu Hitlers unehelichem Sohn …

 

 

 



Hitler zehn Mal begraben, immer mit Eva — Hitler Itinerar in der WELT

Hitler 10 x begraben

Sven Felix Kellerhofff berichtet in der WELT davon, dass Hitler zehn Mal umgebettet wurde.
Er zieht dabei das Hitler-itinerar von Harald Sandner zu rate.

Zwei Videos und ein sehr ausführlicher Beitrag von Sven Felix Kellerhoff in der WELT …

 

 

 


Hitler Itinerar — diesmal in den Niederlanden

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Thomas Jansen bespricht in HET BELANG VAN LIMBURG das Hitler-Itinerar von Harald Sandner, erschienen im Berlin Story Verlag.

Mehr über das Hitler-Itinerar von Harald Sandner …

 

 

 


Die Arbeiterinnen- und Arbeiterklasse zum 1. Mai

20160501 Engelbecken nachmittags

EU des Kapitals

Klassenkampf

free free Palestine

Frieden oder so

solidarity

Adalbert Engeldamm

3

Bethanien

contre le traveil

Köfte

Luftballons

Müll

Oranienplatz Wiese

Schmutziger_Deal

Terror

Trommler

Vater Selfie Oranienplatz

WaffenexportDie Arbeiterinnen- und Arbeiterklasse wird aus dem Lautsprecherwagen der Internationalen Revolutionären Jugend darauf hingewiesen, dass der Klassenkampf keine Grenzen kennt.

 

Es ist ein sonniger 1. Mai 2016. Lange stehen die Polizei-Wannen am Engelbecken. Hier kann man sich gut vorbereiten.

 

Die Demo-Choreographie der Polizei besteht darin, alle Seitenstraßen einfach dicht an dicht mit Wannen zuzuparken. Da war kein Durchkommen.

 

Eine erste kleine Demo von 500 Leuten versuchte einen Schnellstart vom Oranienplatz Richtung Adalbertstraße, wurde ab von der Feiergemeinde und der Polizei einfach ignoriert.

Überhaupt hielt sich die Polizei im Hintergrund.

Sprachen aus allen Ländern Europas waren zu hören.

Und tatsächlich gab es einen Stand mit politischem Inhalt, die Linke gegen Waffenexporte.

 

Damit war klar, dass es sich keineswegs im ein Caipirinha Wett-Trinken handelte, sondern um eine politische Veranstaltung – und die Veranstalter daher den Müll auf Kosten der Allgemeinheit beseitigen lassen konnten.

 

Der Schwarze Block, eher ein Blöckchen bestehend aus vielleicht hundert blassen, schwarz gekleideten Hänflingen, die seit 30 Jahren nachzuwachsen scheinen, versteckte sich in der Mitte des großen Demonstrationszugs.

 

1987 fing alles an. Das heißt, im kommenden Jahr ist es 30 Jahre her und der Berlin Story Verlag könnte aus den bisher erschienenen Kreuzberg-Büchern einen schönen 1. Mai Sammelband zusammenstellen.

 

 

 

 

 


Museumsmitarbeiterin — süß und freundlich

Tripadvisor Header 570Google übersetzt Tripadvisor:

„super“
5 von 5 Sternen 30. Apr 2016  Ein TripAdvisor-Mitglied
Berlin Story Museum war eine sehr angenehme Erfahrung. Eine kleine gemütliche und überschaubare Museum, wo man durch die feine deutsche Geschichte geführt werden. Mit der positiven Seite ist auch dort Audio-Guide in dänischer Sprache. Süß und freundliche Mitarbeiter, die ihre Zeit, um den Besuchern gab.
“Super”

Berlin Story museum var en rigtig positiv oplevelse. Et lille hyggeligt og overskueligt museum, hvor du bliver ledt fint igennem Tysklands historie. Med på positivsiden hører også at der er Audio-guide på dansk. Sødt og venligt personale, som gav sig tid til de besøgende.

Aufenthalt April 2016

Nationalsozialismus — eindeutig dagegen positionieren

1945-Statement_ gross
SA-stuermt-Gewerkschaftshaus-am-EngeldammSo sah es in Berlin aus, als der Nationalsozialmus zu Ende war (oben). Die Szenenbildnerin Monika Bauert hat diese eindrucksvolle Installation im Berlin Story Museum geschaffen. Die Stadt ist zerstört. Trümmerfrauen räumen den Schutt weg. Jede Gruppe, jede Schulklasse, jeder Besucher des Berlin Story Bunkers kommt in diesen Raum.

 

Hier geht es darum, welche Position wir einnehmen.

 

1. Im Museums-Raum über den Nationalsozialismus hängen Hakenkreuzfahnen – genehmigt vom Staatsschutz für museale Zwecke. Wir sagen jedem Besucher, dass man im Museum alles fotografieren darf, aber nicht die Hakenkreuzfahnen und besonders kein Selfie mit Hakenkreuzfahne. Erwischen wir jemanden dabei, fliegt er. Sofort. Ohne Diskussion. Null Toleranz.

 

2. Ein Nachtrag zur Buchvorstellung des Hitler-Itinerars vor wenigen Tagen im Deutschen Historischen Museum. Dort meldete sich bei der Diskussion jemand zu Wort, der die Ideen von Stefan Scheil verbreiten wollte – in Frageform gekleidet. Scheil wird von Wissenschaftlern zu den Theoretikern der Neuen Rechten gezählt. Moderator Sven Felix Kellerhoff entzog dem Diskussionsteilnehmer das Wort. Der Mann redete weiter. Rechte sollen ihre eigenen Verunstaltungen machen. Bei uns reden sie jedenfalls nicht. Der Redner wurde sanft und bestimmt nach draußen Richtung Spree geleitet.

 

3. Verleger Enno Lenze erläutert ausführlich, warum der Berlin Story Verlag nicht an eindeutig rechte Buchversandhäuser liefert. Wir wollen das einfach nicht. Unsere Autoren stimmen dem ausdrücklich zu.

 

4. Wenn eine Zeitschrift wie „Das historisch-politische Buch“ unsere Bücher von Rezensenten besprechen lässt, die auch für die „Junge Freiheit“ schreiben, beenden wir die Zusammenarbeit. Wir wollen das nicht und haben es hier ausführlich begründet.

 

Der Berlin Story Verlag hat zahlreiche Bücher zum Nationalsozialmus veröffentlicht. Im Berlin Story Bunker werden wir dieses Thema vertiefen. Deswegen ist hier unsere Positionierung zusammengefasst. Der 1. Mai ist ein guter Anlass dafür.

 

Am 2. Mai 1933 haben die Nationalsozialisten, hat die SA das Berliner Gewerkschaftshaus am Engeldamm gestürmt. Das haben wir immer vor Augen. Vom Küchenfenster des Berlin Story Verlags aus.

 

 

 

 


Berlin Story Museum- Kommentare der Besucher

Museum_20150219_Jüdische_Beliner Museum2015 20150403_Museum_01 Museum Stars n Stripes Museum_20150219_Wir sind das Volk
Museumseröffnung_Abendschau_Bauert
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Team Stefan Dotterweich
Historiale 2012Freitag6
Brotration
stasiaktenDas ist das beste Museum, das wir in Berlin gesehen haben.”

 

The best explanation about Berlin since we´ve came here! Well done!”

 

Man wünscht sich öfter Geschichte so zugänglich und einfach dargestellt wie hier.”

 

It was really, really excellent, brilliant!“

Sehr lohnenswert und überzeugend.”

 

Thank you, you have a wonderful museum!”

 

Bedrückend, aber auch beeindruckend. Toll gemacht, aber das hören sie ja vermutlich jeden Tag.”

 

Sehr guter, kompakter Überblick. Wir empfehlen es weiter!”

 

It is interesting. I think the films are good. They are educational.”

 

Thank you Berlin. The Museum is very well built and the audio guide explains things very well. It’s my first travel but I like it very much.“

 

Kann ich bitte den Museumsplan fürs Weiterempfehlen behalten …?”

 

Awesome exhibition! We have learnd so much!”

 

Ich finde es toll, dass ihr so viele Flyer von anderen Museen und Orten anbietet, um einige Themen zu vertiefen.”

 

Lovely museum! We really liked it. It is much better than museum at Checkpoint Charlie. Just right amount of informations about Berlin – the things, that every tourist should know about this city!”

 

I like the museum very very much. It is chic and 5 Euro is so worthy here. We have visited other famous museums and they costed 12 Euro. But here is much better.

 

Ich habe eine schlechte Kritik über das Museum gelesen. Die Mitarbeiter wären unfreundlich und gelangweilt. Aber das ist ja gar nicht so und das Museum hat uns toll gefallen.”

 

Dafür, dass Sie die Geschichte, wie der AudioGuide funktioniert, jeden Tag immer wieder erzählen müssen, sind sie aber sehr freundlich.”

 

Meinem Sohn und mir hat es sehr gefallen. Besonders für Kinder super, nicht zu lang.”

 

Beautiful. Very good.”

Super Zusammenhang!”

Ich kam skeptisch und ging begeistert – danke!“

Very informative and easy to follow. Well set out. Power to the People!

 

Die Filme haben mir gut gefallen. Schön, dass man sich die mit dem Museumspaket auch mit nach Hause nehmen kann.”

 

Super, hat mir gut gefallen! Wir werden wiederkommen und Freunde mitbringen.”

 

Ein wilder, undifferenzierter Durchschnitt durch die Berliner Geschichte, die ja auch immer deutsche Geschichte ist. Schade, dass die 29 Jahre, die ich selbst in der DDR erlebt habe, kaum vorkommen, wie „schön“ sich doch immer der letztendliche Sieger, ja letztendlich Kriegssieger, dargestellt! Dass in der selben Zeit im Westen Gastarbeiter wie Sklaven gehalten wurden, weiß nur der aufgeklärte Mitbürger! Soviel zum heutigen Ost-West-Verständnis! Fuck the Propaganda!

 

Eine wunderbare kompakt konzentrierte Ausstellung. Immer wieder sind die Momente des Mauerfalls bewegend. Danke.“

 

Schottland, ein Paar: „Das Museum ist brillant und der Museumshop mit Abstand der besten in ganz Berlin. Schön, dass man hier als Tourist nicht so veralbert wird wie am Checkpoint Charlie.”

 

Chinesische Touristengruppe nach zwei Stunden im Museum: „Die Geschichte Berlins ist sehr berührend und traurig. Schön, dass sie ihre Freiheit erlangen konnten.“

 

Northampton UK, Anne Walt Steph: „We could never imagine learning so much in such a short time. Thank you.“

Frankreich: „Toll, dass die Audioguides auf französisch sind. Ganz vielen lieben Dank!”

Russland, Anna & Nikita: „It was a great experience! Amazing museum, the audio guide is good and provides all of the necessary information. Thank you very much! Спасибо!“

Irland, älterer Herr: „Ich mag hier in Deutschland nicht, das hier überall Kriegsbücher verkauft werden mit Bildern von Leuten, die im Krieg gelitten haben – obwohl doch Deutschland der Aggressor war. Eine richtige Industrie ist das. Aber das ist mir in der Ausstellung nicht negativ aufgefallen. Es war es wirklich wert hineinzugehen.”

 

Moskau, alte Dame: „Das war ganz toll und sehr interessant. Ich werde mit meinen Söhnen wieder kommen und auch ganz viele Bücher mitnehmen.”

 

England: “It was really great. Some parts were very moving.”

 

Brüssel: „Tolle Ausstellung und gute Filme mit knackigen Kommentaren! Viele Grüße von Andrea aus Brüssel.“

Belgien: „Super interessantes Museum!“

 

Brasil, Andre Otani and famil : „This is the most interesting and fascinating museum I’ve ever visited! The story of a fascinating city! That’s wonderful!“ (from Brazil)

 

Scotland, Raj and Angele: „Really interesting museum, which is full of great information and film clips with very good commentary to accompany the various stoping points.“

 

Südtiroler Gruppe: „Kompliment für eines Museum, für euer gut aufgearbeitetes Material. Wir sind hier am Ende unserer Reise in Berlin und dürfen sagen – ihr seid die Besten gewesen von all den anderen Museen. Danke und Kompliment!! “

 

USA, Colorada, Daniel: „Excellent overview of Berlin History“

Taiwan: „This city is sexy with its culture and history. Especially the courage to face its past.“

 

Brasilien, Lucas Baeti: „À luz da história, tudo brilha. Nos basta tentar contemplá-lá.“

 

Elena, erste 23 Jahre im Sozialismus: „Sehr interessant, lebendig, überzeugt! Nie wieder Sozialismus!“

 

England, Manchester, Susan: „Brilliantly presented, very comprehensive guide to the history of the city. We have learnt so much. You have one of the best audio guides we have ever used. Brilliant visit“

 

Taiwan, Wu Jingxi: „Das Museum war sehr toll. Ich habe sehr viel dazugelernt! C’est fantastique!“

 

Schweden, Andreas Wahlberg and Eva Thaxton „Tremendously interesting museum.“

 

Gruppe aus der Westschweiz: “Für die Schüler war es super. Nicht zu viel und nicht zu wenig, sehr übersichtlich und toll gemacht!” – “Die Schüler haben super durchgehalten, sich alles anzuhören.”

 

Sehr anschaulich und informativ. Hat den Kindern auch sehr gefallen!”

 

Schulklasse aus Dänemark
 
: “Wir fanden es unheimlich interessant. Das konnte man schon von außen sehen.”

 

Braunschweig, Annika (15) und Petra: „Es war spannend alles kurz und kompakt zu erfahren. Es war auch sehr anschaulich! Vieles wusste ich noch nicht, da wir es bisher in der Schule noch nicht hatten!

 

Johannes, 11 Jahre: „Ein sehr interessantes Museum, indem nicht nur – wie in vielen anderen Museen – die NS-Zeit und die Trennung Deutschlands ausgestellt wird, sehr schön!“

 

Franca, Köln: „Genial! Das, was der Geschichtsunterricht nie rüber bringen konnte, wird hier auf den Punkt gebracht.“

 

Wenn wir so in der Schule lernen könnten!

 

Die Originale der Gästebücher mit einem Vielfachen an positiven Kommentaren können eingesehen werden.

 
 
 
 


1. Mai 1987 — als alles anfing

Michael Hughes 1. Mai 1987Bevor alles anfing, bevor es zu den ersten Ausschreitungen am 1. Mai 1987 kam, fotografierte Michael Hughes dieses Sofa auf der Oranienstraße – Poster links.

Es ist das am häufigsten verkaufte Poster der Berlin Story – mit weitem Abstand.

Ich verstehe das nicht. Das ist doch hier immer so. Ich kenne es gar nicht anders.

Michael kam aus London, Beziehung gerade kaputt, er wollte nach Amsterdam, erhielt eine Adresse in Kreuzberg, „viel besser“. Unmittelbar vor dem 1. Mai 1987 kam er an, fotografierte sein bis heute wahrscheinlich wichtigstes Foto.

Mehr dazu gibt es in seiner Hommage an die 1980er in Inside Kreuzberg, dem coolsten Buch über Kreuzberg, erschienen im Berlin Story Verlag.

Michael Hughes und seine Fotos heute …

Das Poster gibt es für 9,95 Euro in der Buchhandlung Berlin Story Unter den Linden 40.

 

 

 

 


Die Treuhand — Klaus Behling — Buchbesprechung

Behling TreuhandKlaus Behling, der mehrere Bücher im Berlin Story Verlag veröffentlichte, hat jetzt in der Edition Berolina ein 480-Seiten Buch über die TREUHAND vorgelegt.

Aufwühlend: Der Mann mit dem Mercedes fragt noch vor dem Abbau der Mauer die Frau auf der Terrasse in Potsdam, die auf den schönen Blick zum Neuen Garten hinweist: „Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, wohin Sie dann ziehen?“ Von wegen alles Volkseigentum. Die Villen werden zurückgegeben oder verkauft.

 

Behling betrachtet die Treuhand sehr differenziert. Er schildert den guten Willen und die Leuchturmprojekte wie Carl Zeiss und Jenoptik in Jena, aber auch die Spekulanten und Schnäppchenjäger, die sich unter den Nagel reißen, was nur geht.

 

Dabei geht Klaus Behling exemplarisch vor, aber er abstrahiert auch und erläutert, dass die kriminelle Abzocke meist nach einem ähnlichen Schema funktionierte: Die erste Privatisierung ging schief, Regierung und Lokalpolitiker standen unter dem Druck, Arbeitsplätze zu erhalten. Da traten die Glücksritter mit unglaublichen Versprechungen auf und bekamen das Geld hinten rein gesteckt.

Das Buch ist stark, weil es aus der Praxis, aus den zahllosen, gut belegten Fallbeispielen, schönen und entsetzlichen, zum Generellen übergeht, zu den extremen Herausforderungen und zur Einordnung in übergreifende Einheiten. Die regionalen Differenzen zum Osten seien heute nicht größer, als solche im Westen zwischen Hessen und Schleswig-Holstein oder dem besonders vernachlässigtem Ruhrgebiet, aber sie seine deutlich geringer als im Durchschnitt regionaler Unterschiede in den G7 Staaten.

 

480 Seiten, 9,99 Euro

Klaus Behling, 6 Minuten Treuhand-Film in „Stilbruch“, ARD Mediathek

 

Die Verlagsankündigung der Edition Berolina:

Klaus Behling hat seit 1990 die Anstalt beobachtet, mit Managern aus dem Westen und Arbeitslosen aus dem Osten gesprochen, Betriebe besucht und Akten gewälzt. Daraus entstand eine Bilanz, die einige Erfolge beim Neustart der früheren DDR-Wirtschaft ebenso zeigt, wie die vielen Hoffnungen, die in Enttäuschungen endeten.

 

 

 


Willkommensklassen — Ausstellung im Stadtmuseum

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Paul, Maud, Luca

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„Willkommen in Deutschland“ heißt die neue Ausstellung mit Bildern von Kindern, die jetzt angekommen sind. Die Kinderbuchillustratorin Patricia Thoma hat sich mit ihnen getroffen.

 

Paul Spies, Direktor des Stadtmuseums, begrüßt Kinder und Erwachsene.Das Stadtmuseum sehe es als seine Aufgabe, diese Kunstwerke zu sammeln.

 

Die Musiker erinnern an den Angriff syrischer Bomber auf ein Krankenhaus in Aleppo, bei dem gestern viele Patienten und Mitarbeiter getötet wurden.

 

Die Landeszentrale für politische Bildung hat die Broschüre zum Projekt finanziert.

 

 

Willkommensarbeit – da könnte der Verein der Freunde und Förderer des Stadtmuseums aktiv werden. Der Erlös der Tombola beim Sommerfest des Museums soll einem Willkommen-Projekt des Stadtmuseums zur Verfügung gestellt werden.

 

Mehr über das Willkommensprojekt und die Ausstellung …

 

 

 

 

 

 

 


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